Herr Vatska
Lord Helmchen der Retrogrills & Bauschuttveredler
10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Messehostess
Hallo zusammen.
Es war wieder soweit. Unser jährliches Abteilungsgrillfest stand an…
Ein junger (Ex-)Kollege hat zu seinem Ausstand das Fleisch spendiert, eine andere Kollegin stellte die Location zur Verfügung und ich hatte die ehrenvolle Aufgabe das gespendete Fleisch zuzubereiten…
Geben sollte es - wie letztes Jahr - Ribs, PulledPork und Brisket. Die Holy Trinity.
Am Abend vor dem Fest haben wir das vom Kollegen bestellte Fleisch abgeholt und schon einmal die benötigten Sportgeräte zur Location geschafft. Wieder musste mein Bier den Getränkekühlschrank verlassen…
…fast 10kg Rippchen, 2 Schweinenacken mit jeweils rund 2,8kg und eine 5,5kg schwere Rinderbrust sollten für 27 Leute reichen.
Die beiden Nacken habe ich am Abend noch mit Apfelsaft, Worcestershire-Sauce und Salz und Zucker gespritzt, gewürzt und wieder verpackt…
Dann ging es an die Rinderbrust…
…vom Jungbullen…
…
…naja…pariert und nur mit Salz und Pfeffer gewürzt…und gehirnt, wie ich das beste aus dem Fleisch herausholen kann…
Ich hab darüber nachgedacht flüssige Butter zu injizieren oder die Parüren auszulassen und quasi Eigenfett zu injizieren. Von der Butter hat mir Tom @Lanzarolo abgeraten und die Parüren auszulassen dauerte mir zu lange…
…aber da fiel mir etwas ein…
…schon vor einiger Zeit hat mir der liebe Tom einmal ein schönes im Vakuum verpacktes Stück Wagyu-Schmalz zukommen lassen…
…das habe ich geschmolzen und in die Jungbullen-Brust injiziert. Mehr konnte ich nicht tun. Aber das sollte am Ende auch reichen…
Am Festtag stand ich um kurz nach sieben in der Früh an der Location…
Stickburner, Pelletgrill und der Borniak waren die Geräte der Wahl. Die beiden Letzteren vor allem weil ich bis Mittag arbeiten musste.
Das Brisket war zu groß für den Borniak und durfte daher im Traeger-Longhorn-Smoker Platz nehmen, den ich mit einer Obstholz-Mischung gefüttert hatte,…
…während die beiden Nacken in den Apfelrauch im Borniak gebettet wurden…
Dann ging’s zur Arbeit…
Etwa 5 Stunden später bot sich mir folgender Anblick:
Es konnte gewickelt werden…
…zum Brisket habe ich einen guten Schuss Apfelschorle mit ins Butcherpaper gegeben, zu den Nacken jeweils einen guten Schuss Coke…
Jetzt waren die Rippchen an der Reihe:
Die Silberhaut hatte ich am Vorabend schon abgezogen und morgens die Ribs in Ananassaft eingelegt. Jetzt wurden sie trocken getupft, gesalzen, gepfeffert und mit Ingwerpulver gepudert, während der Stickburner langsam auf Temperatur kam…
Aufgelegt:
Nach eineinhalb Stunden mit Apfelsaft-Apfelessig-Mischung besprüht und umsortiert, damit alle Rippchen gleichmäßig garen konnten…
Eingepackt habe ich nach etwa drei Stunden…
Jetzt gab es zwei Stunden kein Fleisch mehr zu sehen, aber dafür kurz bevor die Gäste eintreffen sollten noch einen fetten Regenschauer…
Nach dem Nass von außen und dem Eintreffen der ersten Gäste wurde endlich auch intensiv auf die innere Hydration geachtet…
…und als dann alle da waren konnte auch bald gegessen werden…
Vom Lackieren der Ribs habe ich leider keine Bilder, aber Ihr wisst ja wie das geht…
Das Wagyu-Fett war Gold wert. Das Jungbullen-Fleisch war nicht trocken und sehr weich. Schon zu weich für ein Brisket eigentlich, aber es hat offenbar allen geschmeckt und nun konnte auch ich zum gemütlichen Teil des Abends übergehen…
Als ich gegangen bin, war nur ein einziger Strang Rippchen und eine kleine Portion PulledPork übrig.
Schön war‘s….
Grüße
Christian
Es war wieder soweit. Unser jährliches Abteilungsgrillfest stand an…
Ein junger (Ex-)Kollege hat zu seinem Ausstand das Fleisch spendiert, eine andere Kollegin stellte die Location zur Verfügung und ich hatte die ehrenvolle Aufgabe das gespendete Fleisch zuzubereiten…
Geben sollte es - wie letztes Jahr - Ribs, PulledPork und Brisket. Die Holy Trinity.
Am Abend vor dem Fest haben wir das vom Kollegen bestellte Fleisch abgeholt und schon einmal die benötigten Sportgeräte zur Location geschafft. Wieder musste mein Bier den Getränkekühlschrank verlassen…
…fast 10kg Rippchen, 2 Schweinenacken mit jeweils rund 2,8kg und eine 5,5kg schwere Rinderbrust sollten für 27 Leute reichen.
Die beiden Nacken habe ich am Abend noch mit Apfelsaft, Worcestershire-Sauce und Salz und Zucker gespritzt, gewürzt und wieder verpackt…
Dann ging es an die Rinderbrust…
…vom Jungbullen…
…naja…pariert und nur mit Salz und Pfeffer gewürzt…und gehirnt, wie ich das beste aus dem Fleisch herausholen kann…
Ich hab darüber nachgedacht flüssige Butter zu injizieren oder die Parüren auszulassen und quasi Eigenfett zu injizieren. Von der Butter hat mir Tom @Lanzarolo abgeraten und die Parüren auszulassen dauerte mir zu lange…
…aber da fiel mir etwas ein…
…schon vor einiger Zeit hat mir der liebe Tom einmal ein schönes im Vakuum verpacktes Stück Wagyu-Schmalz zukommen lassen……das habe ich geschmolzen und in die Jungbullen-Brust injiziert. Mehr konnte ich nicht tun. Aber das sollte am Ende auch reichen…

Am Festtag stand ich um kurz nach sieben in der Früh an der Location…
Stickburner, Pelletgrill und der Borniak waren die Geräte der Wahl. Die beiden Letzteren vor allem weil ich bis Mittag arbeiten musste.
Das Brisket war zu groß für den Borniak und durfte daher im Traeger-Longhorn-Smoker Platz nehmen, den ich mit einer Obstholz-Mischung gefüttert hatte,…
…während die beiden Nacken in den Apfelrauch im Borniak gebettet wurden…
Dann ging’s zur Arbeit…
Etwa 5 Stunden später bot sich mir folgender Anblick:
Es konnte gewickelt werden…
Jetzt waren die Rippchen an der Reihe:
Die Silberhaut hatte ich am Vorabend schon abgezogen und morgens die Ribs in Ananassaft eingelegt. Jetzt wurden sie trocken getupft, gesalzen, gepfeffert und mit Ingwerpulver gepudert, während der Stickburner langsam auf Temperatur kam…
Aufgelegt:
Nach eineinhalb Stunden mit Apfelsaft-Apfelessig-Mischung besprüht und umsortiert, damit alle Rippchen gleichmäßig garen konnten…
Eingepackt habe ich nach etwa drei Stunden…
Jetzt gab es zwei Stunden kein Fleisch mehr zu sehen, aber dafür kurz bevor die Gäste eintreffen sollten noch einen fetten Regenschauer…
Nach dem Nass von außen und dem Eintreffen der ersten Gäste wurde endlich auch intensiv auf die innere Hydration geachtet…
…und als dann alle da waren konnte auch bald gegessen werden…
Vom Lackieren der Ribs habe ich leider keine Bilder, aber Ihr wisst ja wie das geht…
Das Wagyu-Fett war Gold wert. Das Jungbullen-Fleisch war nicht trocken und sehr weich. Schon zu weich für ein Brisket eigentlich, aber es hat offenbar allen geschmeckt und nun konnte auch ich zum gemütlichen Teil des Abends übergehen…
Als ich gegangen bin, war nur ein einziger Strang Rippchen und eine kleine Portion PulledPork übrig.
Schön war‘s….
Grüße
Christian








, waren die Sportgeräte wieder alle aus deiner Sammlung?