Stathis
Militanter Veganer
Das heurige Osterfest fiel mit dem Orthodoxen Osterfest gemeinsam.
Das war ein guter Anlass wieder einmal Griechenland zu besuchen und die einzigartige Frühlingslandschaft der Kykladen zu geniessen (hier:die Insel Andros)
Im Frühling sind alle Inseln der Kykladen saftig grün, alles blüht farbenfroh und duftet herrlich.
Am Ostersonntag wird in Griechenland traditionell Lamm gegessen.
Auf dem Festland wird es meistens gespiesst (Arni Souvla).
Auf den Kykladeninseln kommt es als Ganzes gefüllt in den Holzbackofen und heisst (Lambriatis).
Wir haben trotzdem die erstere Variante gewählt, da wir hier schon erfolgreich ein Spanferkel gergrillt hatten.
Am Vorabend wurde das Lamm gespiesst und für den nächsten Tag vorbereitet.
Die Vorbereitung am Vorabend ist wichtig, denn am nächsten Tag sollte das Lamm um ca 7 Uhr morgens auf dem Speiss sein. Danach benötigt es 5-7 Stunden.
Wenn man es zart haben möchte, muss man eben Zeit nehmen und mit dosierter Hitze arbeiten.
Das Lämmchen hatte 12 kg gewogen.
Männliches kastriertes Tier. (Tipp: kastrierte Lämmer riechen nicht, aber das ist nicht der einzige Grund warum man das macht).
Aufgewachsen in der Nachbarschaft.
Genährt vom slazigen Gras der Insel.
Geschlachtet eine Woche vor der Zubereitung. D.h. ausreichend abgelegen.
Das alles sind wichtige Elemente die für den Erfolg ausschlaggebend sind.
Gewürzt wird erstmal nur der Bauchraum mit Salz und Pfeffer und das kräftig. Danach wird es zugenäht.
Thats it.
Es wird dann anschliessend mit Lammnetz eingewickelt. Das schützt gegen das Austrocknen.
Ein richtig gegrilltes Lamm nach der griechischen Methode ist saftig und zart und fällt vom Knochen. Es darf ja keine blutigen Stallen aufweisen. Das erreicht man nur durch richtiges dosieren der Hitze (Also eher weg, vom Feuer als zu nah) und durch ausreichende Zeit. Für ein 12 kg Lamm sind das ca. 6 Stunden.
Es wurde auch ein kleines Kokoretsi erstellt. Herz und Niere eingewickelt in Netz und Darm. Ich verwende keine Leber und Lunge, wie es sonst in Griechenland üblich ist, denn dann wird es eher bitter und das schmeckt mir nicht so.. Klein, weil unsere Frauen eher kritisch dieser köstlichen Spezialität gegenüber standen.
Nach ca. 3 Stunden haben wir angefangen die AUssenhaut zu würzen. Ein Gemisch aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer wird regelmäßig mit einer Kräuterpinsel auf das Lamm aufgertragen.
Die Gästeschaft geniesst den Anblick des drehenden Lammes und die griechische Frühlingsonne bei einem guten Glas Wein und ein Paar Mezedes.
Apropos Wein: Mehrere Griechische Weine wurden von Kenner gekostet und für sehr gut befunden. Mittlerweile hat Greichenland weinmäßig viel mehr zu bieten als das gute alte Retsina.
Nach ca. 5 Stunden. Wenn es anfängt zu schäumen, dann ist es bald soweit.
Nach 6 Stunden wurde es zerlegt.
Das war ein voller Erfolg. Die Bilder sollen das dokumentieren.
Das Fleisch war zart, saftig, fiel vom Knochen und zerging auf der Zunge. Keine blutige Stellen.
Genauso wie es sein soll. Die Griechen sagen dazu "wie Loukoumi"
Dazu gab es Kartoffeln vom Backofen mit Olivanöl, Zitrone und Oregano, grünen Salat mit Dille Jungzwibeln und Ostereiern und guten griechischen Wein
Kai tou Hronou ! (="Nächstes Jahr wieder")
Das war ein guter Anlass wieder einmal Griechenland zu besuchen und die einzigartige Frühlingslandschaft der Kykladen zu geniessen (hier:die Insel Andros)
Im Frühling sind alle Inseln der Kykladen saftig grün, alles blüht farbenfroh und duftet herrlich.
Am Ostersonntag wird in Griechenland traditionell Lamm gegessen.
Auf dem Festland wird es meistens gespiesst (Arni Souvla).
Auf den Kykladeninseln kommt es als Ganzes gefüllt in den Holzbackofen und heisst (Lambriatis).
Wir haben trotzdem die erstere Variante gewählt, da wir hier schon erfolgreich ein Spanferkel gergrillt hatten.
Die Vorbereitung am Vorabend ist wichtig, denn am nächsten Tag sollte das Lamm um ca 7 Uhr morgens auf dem Speiss sein. Danach benötigt es 5-7 Stunden.
Wenn man es zart haben möchte, muss man eben Zeit nehmen und mit dosierter Hitze arbeiten.
Das Lämmchen hatte 12 kg gewogen.
Männliches kastriertes Tier. (Tipp: kastrierte Lämmer riechen nicht, aber das ist nicht der einzige Grund warum man das macht).
Aufgewachsen in der Nachbarschaft.
Genährt vom slazigen Gras der Insel.
Geschlachtet eine Woche vor der Zubereitung. D.h. ausreichend abgelegen.
Das alles sind wichtige Elemente die für den Erfolg ausschlaggebend sind.
Gewürzt wird erstmal nur der Bauchraum mit Salz und Pfeffer und das kräftig. Danach wird es zugenäht.
Thats it.
Es wird dann anschliessend mit Lammnetz eingewickelt. Das schützt gegen das Austrocknen.
Ein richtig gegrilltes Lamm nach der griechischen Methode ist saftig und zart und fällt vom Knochen. Es darf ja keine blutigen Stallen aufweisen. Das erreicht man nur durch richtiges dosieren der Hitze (Also eher weg, vom Feuer als zu nah) und durch ausreichende Zeit. Für ein 12 kg Lamm sind das ca. 6 Stunden.
Es wurde auch ein kleines Kokoretsi erstellt. Herz und Niere eingewickelt in Netz und Darm. Ich verwende keine Leber und Lunge, wie es sonst in Griechenland üblich ist, denn dann wird es eher bitter und das schmeckt mir nicht so.. Klein, weil unsere Frauen eher kritisch dieser köstlichen Spezialität gegenüber standen.
Nach ca. 3 Stunden haben wir angefangen die AUssenhaut zu würzen. Ein Gemisch aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer wird regelmäßig mit einer Kräuterpinsel auf das Lamm aufgertragen.
Die Gästeschaft geniesst den Anblick des drehenden Lammes und die griechische Frühlingsonne bei einem guten Glas Wein und ein Paar Mezedes.
Das war ein voller Erfolg. Die Bilder sollen das dokumentieren.
Das Fleisch war zart, saftig, fiel vom Knochen und zerging auf der Zunge. Keine blutige Stellen.
Genauso wie es sein soll. Die Griechen sagen dazu "wie Loukoumi"
Dazu gab es Kartoffeln vom Backofen mit Olivanöl, Zitrone und Oregano, grünen Salat mit Dille Jungzwibeln und Ostereiern und guten griechischen Wein
Kai tou Hronou ! (="Nächstes Jahr wieder")
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