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[Pastamaker]3D Druck

Schöner Druck! Bei der Lochgröße könnte ich mir sogar vorstellen, dass die Matrize das aushält. Aber alles, wo dann wirklich Druck dahinter ist (z.B. Fusilli) wird dann wohl einfach die vordere Schicht rausdrücken.

Aber auch wenn PLA prinzipiell lebensmittelecht ist, solltest du darüber nachdenken, die Matrize noch mal (lebensmittelecht) zu beschichten. Das Problem ist dabei nicht das verwendete Material, sondern der Prozess des FDM-Druckens. In den kleinen Spalten zwischen und auch innerhalb der Schichten setzen sich Lebensmittelreste fest, die sich nur schwer reinigen lassen. Durch eine Beschichtung würden diese Spalten und Risse gefüllt.
Spülmaschinenfest ist es leider auch nicht, dafür bräuchtest du dann wenigstens PETG.

Aber schön, dass das jemand probiert und öffentlich darüber berichtet :thumb2:
 
Astrein !

:thumb2:

Eigentlich bin ich ja hellauf begeistert von dieser Idee, aber trotzdem, wenn ich es könnte dann würde ich diesen Fred ganz schnell auf "ignore" setzen.

3D Druck ??!??

:hmmmm:

So muss ich wohl ab und zu mal hier Reinschauen.

:D
 
Die Idee finde ich genial. Nur halte ich den Stand der Technologie bei den einfachen Druckern noch für unzulänglich. Wenn man bessere Oberflächen, feinere Strukturen und höhere Festigkeiten vom Material hinbekommen würde, sehe ich eine Praxisrelevanz.

Zu Kunststoff- Matrizen, die im Spritzguß hergestellt wurden, sehe ich beim Druck keine Alternative. Messing Matrizen müssen sowieso spahnend gefertigt werden.

Aber laß mal ein paar Nudeln durch, damit wir einen Eindruck für die Praxistauglichkeit bekommen. Ein netter Gag ist es allemal!

Ich hatte mich mal vor langer Zeit mit einer zweiteiligen mechanischen Variante befaßt:
https://www.grillsportverein.de/forum/threads/nudelscheibe-fuer-penne-rigate.246987/

So etwaß ließe sich per Druck einteilig fertigen.
 
Moin Carsten,

ich bin gespannt. Wir haben in unserer Firma auch eine Tochter, die sich mit 3D Druck beschäftigt. Ich hab mich damit aber noch nicht auseinandergesetzt. Man kann da jedenfalls auch als Mitarbeiter Anfragen platzieren, als Externer aber wohl auch. Falls das interessant wird, kann ich da mal mein Netzwerk in Gang bringen... :)
Gruß
Daniel
 
Es gibt auch kommerzielle 3D- Druckservice- Anbieter ... Modell hochladen, bezahlen und ein paar Tage später klingelt der Paketboote
 
Ich habe jetzt erst mal POM-Filament geordert, das ist der gleiche Werkstoff aus dem die originalen Einsätze sind. Soll wohl etwas zickig bei der Verarbeitung sein, aber ich bin sicher dass ich das hinbekomme. Bin bis Freitag außer Haus, am Wochenende teste ich mal den aktuell gedruckten Einsatz.

Es gibt auch kommerzielle 3D- Druckservice- Anbieter ... Modell hochladen, bezahlen und ein paar Tage später klingelt der Paketboote
Wenn ich sehe was man da für entsprechende Teile bezahlt kann ich auch gleich in Vietnam ordern und 20€ Versand bezahlen.
 
Ich bin auf das Ergebnis gespannt!

Für eine einfache Lochscheibe könnte man auch einfache Rohlinge herstellen und nach Bedarf Löcher hineinbohren.

Interessant wird es mit dem 3-D Druck erst bei komplexen Konstrukten. Man muß mit einfachen Mustern mal malanfangen und wenn man schon so einen schönen Spielzeugdrucker hat, fallen einem auch die passenden Anwendungen ein um das Gerät zu legitimieren. :-) Das Ganze hat Potential!

Gibt es eigentlich Nudelsorten, die noch nicht erfunden wurden? Ich freue mich schon auf die eigens kreierte "Teufelsnudel" :-)


Ach ja, mit den kommerziellen Aspekten habe ich mich (noch) nicht befaßt ... ich habe immer noch keinen PastaMaker, aber der Konsumdruck ist enorm.
 
ich habe immer noch keinen PastaMaker, aber der Konsumdruck ist enorm.
Es gab kürzlich das Pendant beim Lidl für, lass mich nicht lügen, um die 70 Euro.

Carsten, wenn du eine GSV Nudel designst, frage ich bei uns nach, was eine Auflage kosten würde.
Für Suppen wäre das doch wohl mega :-)
 
Es gab kürzlich das Pendant beim Lidl für, lass mich nicht lügen, um die 70 Euro.

Carsten, wenn du eine GSV Nudel designst, frage ich bei uns nach, was eine Auflage kosten würde.
Für Suppen wäre das doch wohl mega :-)
Nudeln in Schweinchenform klingt interessant.
 
Einsätze für den Pastamaker wollte ich die ganze Zeit schon gerne haben
Hallo Carsten,

als 3D-Drucker seit August letzten Jahres (Anycubic i3-Mega) gebe ich mal meinen Senf zu Deinem Vorhaben ab:
  • ich "glaube", dass Dir das Teil bei einer feineren Pastaform auseinanderbrechen wird. PLA wird auch bei günstigen Bedingungen durch den Drucker nur zusammengeklebt; die Erfahrung habe ich auch etliche Male gemacht. Meine gedruckten Teile hielten (bei PLA) kaum Belastung stand, PETG war nicht viel besser
  • die geschätzte Druckzeit und der Materialverbrauch lassen Kosten von ca. 2,50 EUR erwarten (81 Gramm PLA = ca. 1,30 EUR + ca. 4-5 kW/h = ca. 2 EUR)
Den Vorsatz für die dicken Nudeln bekommst Du von der "Vietnamesin" bei etsy (klick hier) für 23 EUR mit kostenlosem Versand. Der ist aus POM gefräst und passt "wie eine eins" in den Pastamaker. Habe ich selbst bestellt.

Ich habe mir bei thingiverse auch diverse Dateien heruntergeladen, werde aber aufgrund meiner Erfahrungen wohl den Drucker dafür nicht anwerfen.

Woher hast Du denn POM bekommen? Habe ich noch nicht gefunden. Aber auch das wirst Du mit 100% Infill drucken müssen, da nach meinem Gefühl ein so hoher Druck beim auspressen des Teigs entsteht, dass ein geringerer Infill das nicht aushalten wird.

Gruß

Balkonglut

PS: Alle haben gesagt, dass es nicht geht. Bis einer kam, der es nicht wusste und es einfach gemacht hat! Ich setze mich also mit einem Bierchen auf die Bank und schaue trotzdem zu ;-)
 
nee Daniel, Aldi Nord war das, letzte Woche Donnerstag

wollte ich mir eigentlich holen, aber schon 90 Minuten nach Ladenöffnung war das Ding bereits ausverkauft.
Aldi oder Lidl. Wo ist da der Unterschied? Ist ja wie Albrecht oder Schwarz :)
 
Aber auch das wirst Du mit 100% Infill drucken müssen, da nach meinem Gefühl ein so hoher Druck beim auspressen des Teigs entsteht, dass ein geringerer Infill das nicht aushalten wird.

Nicht der Infill bringt die Stabilität, sondern die Wände (bzw. deren Haftung aufeinander). 100% Infill wäre mMn Verschwendung bei diesen Matrizen; wenn dann wird die vordere "Platte" im Ganzen rausgedrückt, der Druck scheitert also an der Haftung der Schichten, wo die "Platte" am "Rand" aufliegt (einen vernünftigen Infill vorausgesetzt. Aber ob 40 oder 100% macht mMn keinen Unterschied). Also am geschätzt 8mm dicken mittleren Ring. Die Haftung ließe sich durch eine größere Extrusionsbreite, mehr Flow und höhere Temperaturen verbessern. Natürlich vorrausgesetzt, dass dieser Bereich schon nur aus Wand besteht.
Wie oben schon gesagt, bei dieser Matrize/Nudelform mag das Gedruckte halten, aber alles, wo ordentlich Druck dahinter ist, traue ich einem FDM-Drucker nicht zu. Wobei ich mich natürlich gern eines Besseren belehren lasse :)
 
Wobei ich mich natürlich gern eines Besseren belehren lasse
Ich auch! Meine bisherigen Erfahrungen mit "Funktionsmodellen" sind bisher recht gut - wenn es aber auf höhere Belastungen ankommt, reichen die zusammen geklebten Schichten eben nicht aus.

Gruß

Balkonglut
 
Allen Bedenken zum Trotz: man muß es unbedingt ausprobieren! Nur so kann man Erkenntnisse gewinnen.
Wenn man die Schwachstellen kennt, kann man eventuell noch etwas mit konstruktiven Maßnahmen herausholen.

Und wenn es nicht funktioniert, hat man es wenigstens versucht und hat Gewißheit.

Das Schlimmste sind Bedenkenträger, die Projekte schon scheitern lassen, bevor sie begonnen wurden.
Also lieber Teufel: laß dich nicht beirren!
 
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