Inspiriert durch https://www.grillsportverein.de/forum/threads/brinierter-broiler.314993/ mein erster eigener Versuch.
Gestartet um 9 Uhr. Geheizt mit Holzkohle (ja, ich weiß, ich bin ein Faultier
)
Knapp 1,2kg Poularde, über Nacht in Lake eingelegt (5% Salz, etwas Zucker, Gewürze)
Füllstoff für den Rösle Bierdosen-Ersatz:
Deckelthermometer sagt: alles ok. Das Huhn steht ja unten im Garraum, da sind jetzt so um die 100°C. Also abwarten.
Erste Kontrolle gegen 10 Uhr: aha, es tut sich was. Kurz etwas drehen, Deckel zu.
Gegen 11 Uhr Holzkohle nachfüllen, 12:30 KT 71°C, Garraum 110°C, alles gut. Dann überrascht mich ein Freund: „Mein PC geht nicht mehr, ich brauch den jetzt, kannst Du nicht mal gucken? Jetzt?“
Waswiewerwarumjetztgleich?
Ich kürze ab. SFB ordentlich mit Kohle aufgefüllt, das reicht gut für 2 Stunden und pi mal Daumen müsste ich dann etwa bei 85°C rauskommen. Kann ja nicht so lange dauern mit dem blöden PC. Soweit zur Theorie. Praxis: Luft in der SFB zu weit aufgelassen (beim Nachlegen gönne ich dem Grill immer etwas mehr Sauerstoff). Kurz nach drei Uhr zurück, KT 91°C, Garraum war ne Weile bei ca. 135°C - unten wohlgemerkt. Zuviel Frischluft eben.
Das Ergebnis:
Das größte Problem war, die Poularde vom „beer-can“ zu kriegen, ohne sie zu zerpflücken. Hab dann einfach an einer Stelle einen Schnitt gemacht. Duft super, Haut teils etwas ledrig, teils knusprig. Geschmack etwas milder als erwartet - intensive Hühnerfleisch-Note, aber Salz, Pfeffer, Paprika zurückhaltend. Brustfleisch trocken. Naja, es ist nicht soooo trocken, aber ich hätte es mir halt saftiger gewünscht. Keulen gut durch. Konsistenz im Prinzip wie so'n solider Brathahn vom Hähnchengrill-Stand.
Fazit: im Prinzip funktioniert das so, kurz nach 2 Uhr nachmittags runternehmen wäre perfekt gewesen. 5 Stunden sind schon reichlich lang, andererseits gibts ja auch immer mal Schwein- und Rindverweigerer und für die könnte ich dann nebenher fast zeitgleich einen Broiler als Rippchen-Alternative anbieten.
In diesem Sinne: fröhliches Grillen!
Gestartet um 9 Uhr. Geheizt mit Holzkohle (ja, ich weiß, ich bin ein Faultier
)Knapp 1,2kg Poularde, über Nacht in Lake eingelegt (5% Salz, etwas Zucker, Gewürze)
Füllstoff für den Rösle Bierdosen-Ersatz:
Deckelthermometer sagt: alles ok. Das Huhn steht ja unten im Garraum, da sind jetzt so um die 100°C. Also abwarten.
Erste Kontrolle gegen 10 Uhr: aha, es tut sich was. Kurz etwas drehen, Deckel zu.
Gegen 11 Uhr Holzkohle nachfüllen, 12:30 KT 71°C, Garraum 110°C, alles gut. Dann überrascht mich ein Freund: „Mein PC geht nicht mehr, ich brauch den jetzt, kannst Du nicht mal gucken? Jetzt?“
Waswiewerwarumjetztgleich?Ich kürze ab. SFB ordentlich mit Kohle aufgefüllt, das reicht gut für 2 Stunden und pi mal Daumen müsste ich dann etwa bei 85°C rauskommen. Kann ja nicht so lange dauern mit dem blöden PC. Soweit zur Theorie. Praxis: Luft in der SFB zu weit aufgelassen (beim Nachlegen gönne ich dem Grill immer etwas mehr Sauerstoff). Kurz nach drei Uhr zurück, KT 91°C, Garraum war ne Weile bei ca. 135°C - unten wohlgemerkt. Zuviel Frischluft eben.

Das Ergebnis:
Das größte Problem war, die Poularde vom „beer-can“ zu kriegen, ohne sie zu zerpflücken. Hab dann einfach an einer Stelle einen Schnitt gemacht. Duft super, Haut teils etwas ledrig, teils knusprig. Geschmack etwas milder als erwartet - intensive Hühnerfleisch-Note, aber Salz, Pfeffer, Paprika zurückhaltend. Brustfleisch trocken. Naja, es ist nicht soooo trocken, aber ich hätte es mir halt saftiger gewünscht. Keulen gut durch. Konsistenz im Prinzip wie so'n solider Brathahn vom Hähnchengrill-Stand.
Fazit: im Prinzip funktioniert das so, kurz nach 2 Uhr nachmittags runternehmen wäre perfekt gewesen. 5 Stunden sind schon reichlich lang, andererseits gibts ja auch immer mal Schwein- und Rindverweigerer und für die könnte ich dann nebenher fast zeitgleich einen Broiler als Rippchen-Alternative anbieten.
In diesem Sinne: fröhliches Grillen!