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PREISFINDUNG

Ich verschenke grundsätzlich nur, Kassenzettel werden auch sofort vernichtet. Es soll und wird bei mir ein Hobby bleiben, da möchte ich nicht anfangen zu rechnen.

Aber nun zu deiner Frage, ich wäre nicht bereit dafür mehr wie 15€/kg zahlen.
 
Wenn man hart ist ja...
Aber leider ist das tatsächlich so: man bewegt sich auch beim Wichteln auf dünnem Eis...
Moin,
ich glaube nicht, daß das so richtig ist. Leider hast du ja auch meine Frage
Wo steht das denn geschrieben?
nicht beantwortet.

Ich glaube, die entscheidenden Verordnungen sind
EU Verordnung 178/2002
EU Verordnung 852/2004

In beiden Verordnungen heißt es (auf Seite 2 bzw. Seite 7) - Hervorhebung von mir -:
(2) Diese Verordnung gilt nicht für a) die Primärproduktion für den privaten häuslichen Gebrauch; b) die häusliche Verarbeitung, Handhabung oder Lagerung von Lebensmitteln zum häuslichen privaten Verbrauch; c) die direkte Abgabe kleiner Mengen von Primärerzeugnissen durch den Erzeuger an den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfte, die die Erzeugnisse unmittelbar an den Endverbraucher abgeben; ...
Nach meinem - zugegebenermaßen laienhaften - Verständnis heißt das, daß Verschenken von z.B. selbst geräuchertem Schinken sehr wohl möglich ist, solange es sich auch beim Beschenkten um einen "häuslichen privaten Verbrauch" handelt.

Sicher gibt es hier im GSV Fachleute aus diesem Bereich, die meine Ansicht entweder bestätigen oder widerlegen können.
Das wäre wohl durchaus hilfreich.


Gruß aus Ostfriesland

Martin
 
Ich stelle mir die Frage, warum Du im Bekannten- und Freundeskreis verkaufen musst?
Warum machst Du es nicht über Tauschgeschäfte?

Ich habe einige Abnehmer beim Brotbacken.
Die meisten fragen mich, was sie dafür bezahlen müssen.
Ich sage nix und bekomme erstaunte Blicke.
Wir einigen uns dann oft darauf, dass meine nächste Mehl Lieferung bezahlt wird oder ich Gartenprodukte bekomme
 
Ich verstehe Deine Situation 🤔

Man wurstet, den Leuten schmeckt es, aber zum „nur“ verschenken ist es halt zu teuer 🙄

Sollte für Dich aber recht einfach sein, da Du die Kosten des Wareneinsatzes kennst.

Willst Du nichts verdienen, dann reiche die Kosten einfach durch, wobei ein kleiner Beitrag für Maschinen und Energie noch drin sein sollte.

Willst Du daran verdienen, musst Du Dich am Markt orientieren und abwägen wieviel besser Deine Produkte sind, als die die man im Fachgeschäft kaufen kann.
Bedenke aber, dass der Fleischer vor Ort einen Laden und Personal vorhalten muss.

Ich habe Tonnen an Käse geräuchert, hab eingekauft, geräuchert und dann einen für mich akzeptablen Preis festgelegt.
Der Vorteil lag darin, dass es kein vergleichbares Produkt am Markt gab.

Aber Vorsicht ‼️
Wie Du auch hier zu lesen bekommst gibt es Verordnungen 🙄
Als Privatperson darfst Du die Ware zwar verschenken, nicht aber verkaufen.
Neider gibt es überall, auch wenn sie heut noch Deine Freunde sind, muss das nicht so bleiben 😉
 
Als Privatperson darfst Du die Ware zwar verschenken, nicht aber verkaufen.
Neider gibt es überall, auch wenn sie heut noch Deine Freunde sind, muss das nicht so bleiben 😉
Wobei man für Freunde doch wohl zum Selbstkostenpreis im Sinne von "Helfen" tätig sein dürfen müsste, also ohne Gewinnerzielungsabsicht.
:anstoޥn:
 
Ohje, da hab ich echt was losgetreten. Tut mir leid :(

Ich mach ja auch ab und an Wurst und Schinken, aber meist gebe ich das entweder als Geschenk ab oder halt gegen einen Gefallen später. Oder die dritte Alternative: Derjenige "besorgt" die Rohware und ich verarbeite sie dann nur.
Für mich persönlich ist das ein Hobby, ich will kein Geld damit verdienen und das halte ich auch recht strikt ein - ich hab keinen Bock auf Inspektionen zur Auflagenerfüllung und Papierkram ohne Ende, ich will das machen, was mir schmeckt und der Abwasch soll das aufwendigste an der ganzen Aktion sein.
 
Leute, ihr müsst schon ein bisserl kalkulieren,

die Jungs von Zoll und Finanzamt zahlen bei mir gar nix

::kalsarikannit::
 
Mal eine ganz andere Sache: Hast du vor, die Einnahmen dem Finanzamt zu melden? Denn falls nicht, ist es ab dem ersten Cent Steuerhinterziehung, sofern du etwas verkaufst. Vollkommen egal ob Gewinnerzielungsabsicht, zum Selbstkostenpreis, nur im Bekanntenkreis oder wie auch immer.

Ich weiß, machen viele hier anders, ist sicherlich auch in Ordnung, wenn es nur kleine Mengen sind, meistens wird man eh nicht erwischt und so weiter. Aber zumindest mal angesprochen haben wollte ich es ;-)
 
Lasst dem armen Mann doch mal Zeit... er hat ne harmlose Frage gestellt und nicht mit dem Hammer der Bürokratie gerechnet, der sowas nach sich zieht (wenn man 100% auf der Seite der Legalität bleiben will und nicht in Grauzonen abtauchen).

Ich hoffe aber, er stellt mal, bei Gelegenheit, entsprechende Berichte und Bilder hier ein (er muss ja keine belastenden Infos hier lassen so á la "ja, das hier verkauf ich für x EUR / kg und hab schon 3t davon an Bekannte losbekommen, echt der Renner").
 
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