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Problem mit Kirschlorbeer

Wasser verändert seine Qualität,
... wenn wir beispielsweise darüber beten,
... wenn wir Dankbarkeit für unser Wasser zeigen,
... wenn wir es mit guter Musik begleiten u.v.m.

Alter...

...hast es schon getestet? Ja, nein, vielleicht?
Nochmal, der TE hat Probs mit seinem Kirschlorbeer. Habe ihm als Option Silpan empfohlen, um die Pflanzen zu stärken und ja, hat bei mir in vielen Fällen funktioniert. Sarkastische, ironische Kommentare helfen dem TE nicht weiter...bin jetzt hier raus.
 
Zu deinen Lorbeer, die sind in den ersten Jahren etwas empfindlich gegen Kahlfröste, da durch das vorhandene Blattwerk/ Laub bei Sonnenschein Wasser verdunstet wird- auch im Winter. Wenn jetzt der Boden gefroren ist und durch das Umpflanzen die Wurzeln nicht mehr im frostfreien Bereich für Nachschub sorgen können, trocknen Pflanzenteile ab, das ist aber ganz normal! Ich rate bei Neupflanzungen immer mal, je nach Exposition und Region zu einer Beschattung für die ersten zwei Winter (Vlies,...)
Du kannst jetzt gut zurückschneiden und die abgetrockneten optisch unschönen Teile entfernen- oft treibt er Lorbeer aber wieder sehr gut durch und es reicht wenn die gelben Blätter abgezupft werden. In der freien Flur übernimmt diesen Job aber auch niemand und die Pflanzen kommen gut durch, also brauchst du eigentlich gar nichts machen :-)
Achte mal bisschen auf die Blattstellung deiner Pflanzen, das kann dir schon helfen! Bei starker Sonne und Trockenheit drehen sich die Blätter aus der Sonne und drehen sich ein um weniger verdunsten zu müssen, genauso ist es bei Frost und Wind auch...
Für Großbaumverpflanzungen werden teils auch Wachssprühemulsionen verwendet, die den Verdunstungsverlust reduzieren sollen da ich hier nicht immer die Baumkrone so extrem reduzieren kann- bei deinen Kirschlorbeer soll der Rückschnitt beim verpflanzen den Wurzelverlust ausgleichen
Zu den Pflanzenstärkungsmitteln gibt es ja die verschiedensten Meinungen, wie bei allem anderen ja auch- nur sollte man anderen auch ihre Hilfsbereitschaft anrechnen und nicht durch unnötige Kommentare sich drüber lustig machen. Reden ist Silber- schweigen ist Gold...
Ich hab auch schon manches ausprobiert- zum Teil Pulverchen, die bei Vollmond "besprochen" wurden,... wichtig war mir letztlich nur, dass es den gewünschten Effekt hatte - wie das ganze tut war mir immer egal, einen Versuch war es aber Wert und verblüffend hinterher die Reaktionen der Pflanzen zu sehen
 
Mach doch mal ein Foto @Danny123
Hast du untersucht ob nicht doch Schädlinge dran sind?

Ich mache mal gleich Bilder. Nach Schädlingen habe ich schon geschaut, aber keine gesehen. Es würde mich auch wundern, wenn welche dran wären. Denn 2015 habe ich bereits einen Kirschlorbeer umgesetzt und der ist OK und steht direkt neben dem Problemstrauch...
 
Ich hatte ähnliche Symptome und bei mir waren es schlussendlich Dickmaulrüssler und deren Larven. Die wurden teilweise händisch und teilweise chemisch entfernt und die Pflanzen haben sich rasch wieder erholt.
 
Wasser verändert seine Qualität,
... wenn wir beispielsweise darüber beten,
... wenn wir Dankbarkeit für unser Wasser zeigen,
... wenn wir es mit guter Musik begleiten u.v.m.

Alter...
Durch die Fähigkeit zur Clusterbildung entwickelt Wasser ein paar sehr interessante Eigenschaften, die weit über das klassische, simple Konzept von flüssigem H2O hinausgehen. Da ist es natürlich nur naheliegend, daß findige Köpfe recht schnell einen Konnex zu Esoterik und Metaphysik herstellen und versuchen damit auch Kohle zu machen.

Ob das Mittelchen hilft? Keine Ahnung! Ich vermute, daß das Beten/Meditieren über/mit den Pflanzen, die Kommunikation mit ihnen oder das Berieseln mit sanfter Musik einen ähnlichen Effekt haben würden...

Beim "organischen Germanium" bin ich allerdings hochgradig skeptisch...
 
So sah der Kirschlorbeer heute morgen aus...

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die sichbaren Löcher innerhalb der Blattfläche und am Rand die Frasseinbuchtungen kommen eindeutig vom Dickmaulrüssler- lässt sich schön mit Nematoden übers Gieswasser bekämpfen/ eindämmen. Sollte aber eher ein optischer Mangel sein der einer Pflanze in der Größe nicht schadet!
Die gelben Blätter sind fast ausschließlich im Bereich des Neuaustriebes, daher entweder Frostschaden oder aber Feuchtigkeit/ Trockenheit. Auf den Bildern kann ich es nicht ganz genau erkennen, aber bemüh mal Google und such nach der Schrotschusskrankheit- das könnte evtl auch noch zutreffen, dann solltest du mit der Spritze ran...
Grüßle Klaus
 
Ich würde die Pflanzen bis zur Oberkante Zaun zurückschneiden.
Etwas düngen und gut wässern.
Dann in Geduld üben und der Kirschlorbeer mach den Rest von alleine.

PS: Ich habe seit über 10 Jahren ca. 100m Kirschlorbeerhecke - auch schon Teile "rabiat" umgepflanzt...nach einem Sommer war alles wieder gut.
Eigentlich ist die Pflanze fast nicht kaputt zu bekommen...;)
 
Ich möcht mich auch mal einmischen.
Dickmaulrüssler macht keinen Lochfrass, dennoch hast du Dickmaulrüssler im Kirschlorbeer. Siehe Foto 4, dort sehr gut zu erkennen.(Blattrandfrass)
Für die Nematoden muss der Boden mindestens eine Temperatur von 12° haben. Nematop kann ich als Produkt sehr guet empfehlen. Jedoch ist es so, einmal Dickmaulrüssler, immer Dickmaulrüssler. Da du sowohl die Larven wie auch die adulten Tiere bekämpfen musst. Nematoden wirken jedoch nur bei Larven.

Rückschnitt ist jetzt immer noch möglich, kannst sogar bis ins dicke Altholz zurück schneiden. Kirschlorbeer verträgt dies ohne Probleme, selbst bei Stockschnitt treibt dieser wieder aus.
Beim Rückschnitt musst du wissen, werden die stehen gelassenen Blätter jedoch wieder Gelb. Dieses mal ist es jedoch dann Sonnenbrand, da bei immergrünen Pflanzen, beschattete Pflanzenteile eine sofortige Umstellung auf mehr Sonnenlicht nicht vertragen.

Das Schadbild welches du jetzt hast, ist eindeutig Frostschäden. Eigentlich müsstest du die Pflanze nicht mal schneiden, sie erholt sich automatisch davon.
Natürlich kannst du deine Pflanzen auch düngen, aber ganz ehrlich, spar dir das Geld. Sie erholen sich auch ohne Dünger. Durch die vielen grünen Pflanzenteile bekommt ein Kirschlorbeer genügend Nährstoffe.
Nicht umsonst giltet der Kirschlorbeer auch als Neophyt mit invasivem Charakter
 
Das Schadbild welches du jetzt hast, ist eindeutig Frostschäden. Eigentlich müsstest du die Pflanze nicht mal schneiden, sie erholt sich automatisch davon.

...war auch mein Gedanke, Frostschaden durch Vertrocknung.
 
Zum Glück treffen immer mehrere Dinge zu, ganz bzw. nur eins Richtig gibt es selten... Die Löcher in der Blattfläche sind ziemlich sicher Schrotschuss- sollte mit einem Fungizid behandelt werden, da die Blätter wenn die Feuchtigkeit passt sehr schnell andere mit anstecken und es dann partiell zu komplettausfällen kommen kann und wird. Hatte gerade letztes Jahr den Fall, dass ein Lorbeer mit 2,5m Höhe innerhalb von drei Wochen im Juni einseitig braun wurde und komplett befallen war.
Mit dem vorhandenen Dünger kann ich dir jetzt nicht ganz folgen- woher kennst du die Bodenverhältnisse?!? Die auf den Bildern erkennbaren Begleitpflanzungen sehen jetzt auch nicht unbedingt nach Stickstoffraketen aus. Der Bambus ist recht dünn,... nur wenn eine Pflanze schon Probleme hat noch richtig Stress mit zusätzlichem Futter zu machen ist kontrovers- aber jeder der mal Rasen gemäht hat ist ja Gärtner :-)
Lorbeer sind robust und treiben wirklich super nach, Sonnenbrand und Frost sind nach Standortwechsel oder starkem Rückschnitt/ Kahlfrösten immer ein Problem- meist aber nur optischer Natur.
Grüßle Klaus
 
Da will ich Klaus @baumpfleger Recht geben. Schrottschuss ist auf jeden Fall auch vorhanden. Die Löcher und braunen Punkte sind das klassische Schadbild.

Wobei Klaus beim Bambus bin ich mir da nicht so sicher. Für mich sieht es so aus als würde dieser in einem Topf stehen. Erklärt selbstverständlich den "dünnen" Bambus. Nährstoffmangel
Solte es sich jedoch um einen Pseudosasa japonica handeln, könnte dieser auch in der Blatterneuerungsphase sein. Lässt sich jedoch nicht gut erkennen.
 
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