Aloha, allerseits!
Es begab sich zu einer Zeit Letzten Freitag war es wieder soweit: wir hatten keine Idee, was es am Wochenende zu essen geben sollte.
„Hier, das sieht doch lecker aus!“, höre ich die Frau rufen. Das Handy vibriert. Ein Link zu einer Rezepteseite.
Während sich meine Frau bei der Rezeptsuche auf Überschriften und Bilder konzentriert, bin ich eher der Typ, der die Rezepte überfliegt. Und da war ich ja schon verblüfft. Senfhähnchen und im Rezept nur 1 EL Senf? Das klingt ja alles schon sehr langweilig. Da muss man was machen
Zuerst gehört da definitiv eine Chili dazu. Direkt mit anbraten.
Laut Rezept 250ml Gemüsebrühe. Wir nehmen lieber Hühnerfond und reduzieren den noch etwas ein.
Sahne, Tomatenmark und Senf wie im Rezept.
Kurz aufkochen und dann die Erbsen dazugeben.
Ich nehme an, es fällt euch auch gerade auf. Warum macht der Spinner so ein Tamtam und beschwert sich über das Rezept, wenn er bloß ne Chili reinhaut und nen blöden Fond einreduziert? Da habt ihr natürlich Recht. Das wäre zu einfach.
Aber wir haben ja noch der Hühn. Und da sollten es laut Rezept 500 Gramm Hähnchenbrust sein. LAAAAANGWEILIG!
Daher hat der Onkel Bärbel das gestern Abend schon etwas vorbereitet. Da habe ich nämlich Hähnchenkeulen mit einer Mische aus Senf und Lucky Chicken mariniert. Und den Großteil der Mischung habe ich unter die Haut der Keulen verdingst. Das Fleisch soll ja auch was davon haben. Anschließend vakuumiert und über Nacht in den Kühli.
Heute Vormittag ging's dann weiter. Und zwar so:
Der Hühn nimmt auf dem kleinen Salitos Platz und ein Chunk aus Pflaumenholz sorgt für den Rauch. Nach ungefähr 80 Minuten sehen die Burschen dann so aus:
Nach dem Auskühlen habe ich die Geräte dann in kleine Stückchen gerupft und auch mal verkostet. Kann man durchaus so machen. Die Haut kann noch einen Moment in der Pfanne brauchen und würde sich dann als Topping gut machen - das wurde aber nix, weil... äh... Gier und so.
Aber weiter im Text. Hühn zur Sauce.
Noch ein wenig abgeschmeckt mit Rohrzucker und WoidPepper und ein paar selbstgemachte Nudeln gekocht. Fertig.
So. Jetzt bin ich wirklich fertig. Hier kommt jetzt nix mehr. Also wirklich nicht. Feierabend. Schicht am Schacht. Finito.
In diesem Sinne,
der Onkel Bärbel
„Hier, das sieht doch lecker aus!“, höre ich die Frau rufen. Das Handy vibriert. Ein Link zu einer Rezepteseite.
Während sich meine Frau bei der Rezeptsuche auf Überschriften und Bilder konzentriert, bin ich eher der Typ, der die Rezepte überfliegt. Und da war ich ja schon verblüfft. Senfhähnchen und im Rezept nur 1 EL Senf? Das klingt ja alles schon sehr langweilig. Da muss man was machen
Zuerst gehört da definitiv eine Chili dazu. Direkt mit anbraten.
Laut Rezept 250ml Gemüsebrühe. Wir nehmen lieber Hühnerfond und reduzieren den noch etwas ein.
Sahne, Tomatenmark und Senf wie im Rezept.
Kurz aufkochen und dann die Erbsen dazugeben.
Ich nehme an, es fällt euch auch gerade auf. Warum macht der Spinner so ein Tamtam und beschwert sich über das Rezept, wenn er bloß ne Chili reinhaut und nen blöden Fond einreduziert? Da habt ihr natürlich Recht. Das wäre zu einfach.
Aber wir haben ja noch der Hühn. Und da sollten es laut Rezept 500 Gramm Hähnchenbrust sein. LAAAAANGWEILIG!
Daher hat der Onkel Bärbel das gestern Abend schon etwas vorbereitet. Da habe ich nämlich Hähnchenkeulen mit einer Mische aus Senf und Lucky Chicken mariniert. Und den Großteil der Mischung habe ich unter die Haut der Keulen verdingst. Das Fleisch soll ja auch was davon haben. Anschließend vakuumiert und über Nacht in den Kühli.
Heute Vormittag ging's dann weiter. Und zwar so:
Der Hühn nimmt auf dem kleinen Salitos Platz und ein Chunk aus Pflaumenholz sorgt für den Rauch. Nach ungefähr 80 Minuten sehen die Burschen dann so aus:
Nach dem Auskühlen habe ich die Geräte dann in kleine Stückchen gerupft und auch mal verkostet. Kann man durchaus so machen. Die Haut kann noch einen Moment in der Pfanne brauchen und würde sich dann als Topping gut machen - das wurde aber nix, weil... äh... Gier und so.
Aber weiter im Text. Hühn zur Sauce.
Noch ein wenig abgeschmeckt mit Rohrzucker und WoidPepper und ein paar selbstgemachte Nudeln gekocht. Fertig.
So. Jetzt bin ich wirklich fertig. Hier kommt jetzt nix mehr. Also wirklich nicht. Feierabend. Schicht am Schacht. Finito.
In diesem Sinne,
der Onkel Bärbel



