PinoTheDino
Militanter Veganer
Hallo zusammen,
vor kurzem hab ich als absoluter Neuling auf Kleinanzeigen einen sehr billigen Smoker geschossen. Er ist nicht besonders groß und die Bleche sind sehr dünn. Völlig klar, was man in so einer Situation macht:
Pulled Pork.
Ich hab mich natürlich vorab extrem viel informiert, etliche Youtube Videos geschaut, hier im Forum gelesen und mit ChatGPT gestritten. Alles, was ich in einem Video gelernt habe, wurde im nächsten wieder dementiert und so weiter. Meine größte Unsicherheit war natürlich der Zeitplan, war auch ein paar Mal versucht hier einen Thread diesbezüglich zu eröffnen, aber ich möchte nicht in meinem ersten Beitrag hier schon für Unmut sorgen.
Also hab ich mir für Freitag einen Nacken organisiert, einen Rub gemacht, über Nacht im Kühlschrank einziehen lassen und eine grauenhafte Nacht voller Aufregung geschlafen. Samstag 5:00 ging dann der Wecker und ich konnte in mein Abenteuer starten.
Fehler Nummer 1: Ich habe einen kompletten Anzündkamin voller Briketts angeheizt und voller Selbstvertrauen in die Brennkammer gegeben. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie blöd ich geschaut habe, als der Zeiger des Thermometers hoch schoss. Naja, alle Deckel auf und erst mal beruhigen lassen.
In den ersten Stunden hatte ich wirklich stark mit dem Fire Management zu kämpfen. Denn
Fehler Nummer 2: Ich war echt überrascht, als ich endlich rausfand, dass ich wirklich nur winzige Hölzer verwenden darf, weil mir sonst die Temperatur abhaut. Die Jungs auf YouTube mit den dicken Loks Habens echt schön. Mein windiges Teil reagiert extrem empfindlich auf alles was passiert. Heizt extrem schnell auf, wenn nachgelegt wird. Deswegen nur dünne Hölzer. Kühlt extrem schnell aus, wenn das Feuer ausgeht, deswegen muss man oft nachlegen. Ich musste quasi die gesamte Garzeit vor Ort bleiben, ich habe vermutlich so alle 10 bis 15 Minuten nachgelegt, das scheint der sweet spot zu sein.
Meine Vorgehensweise:
6:00 Fleisch drauf, zwischen 105 und 120 Grad angepeilt (es waren natürlich Ausreißer dabei)
So ab 65 Grad in Butcher Paper und Alufolie (sorry) gewickelt
Um 16:20 war es dann bei einer Kerntemperatur von 94 Grad schon sehr weich, es war kein Widerstand beim reinstechen. Es durfte dann noch ein wenig ruhen, um 17:15 haben wir es dann gegessen.
Konsistenz war hervorragend, genau so wollte ich es. Lies sich ohne Kraller zerrupfen, hab die Krallen aber dann doch verwendet weil es sehr heiß war. Saftig war es auch, keine trockenen Stellen. Geschmacklich war es eher fad. Ich will es definitiv nochmal machen, aber dann nehme ich mehr Rub, wickle vielleicht später ein, damit das noch ein wenig intensiver wird und ich spiele mit dem Gedanken, ein wenig Marinade zu spritzen.
Natürlich werde ich noch Fotos anhängen, aber ich hab noch eine Frage:
Muss ich damit leben, dass das mit dem Feuer bei meinem Smoker kompliziert ist, oder gibt es da Tricks?
("Kauf dir ein Ding für 2k, das ist viel stabiler" - ja, ich weiß, ich finde das ein bisschen verfrüht so nach dem ersten mal smoken)
vor kurzem hab ich als absoluter Neuling auf Kleinanzeigen einen sehr billigen Smoker geschossen. Er ist nicht besonders groß und die Bleche sind sehr dünn. Völlig klar, was man in so einer Situation macht:
Pulled Pork.
Ich hab mich natürlich vorab extrem viel informiert, etliche Youtube Videos geschaut, hier im Forum gelesen und mit ChatGPT gestritten. Alles, was ich in einem Video gelernt habe, wurde im nächsten wieder dementiert und so weiter. Meine größte Unsicherheit war natürlich der Zeitplan, war auch ein paar Mal versucht hier einen Thread diesbezüglich zu eröffnen, aber ich möchte nicht in meinem ersten Beitrag hier schon für Unmut sorgen.
Also hab ich mir für Freitag einen Nacken organisiert, einen Rub gemacht, über Nacht im Kühlschrank einziehen lassen und eine grauenhafte Nacht voller Aufregung geschlafen. Samstag 5:00 ging dann der Wecker und ich konnte in mein Abenteuer starten.
Fehler Nummer 1: Ich habe einen kompletten Anzündkamin voller Briketts angeheizt und voller Selbstvertrauen in die Brennkammer gegeben. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie blöd ich geschaut habe, als der Zeiger des Thermometers hoch schoss. Naja, alle Deckel auf und erst mal beruhigen lassen.
In den ersten Stunden hatte ich wirklich stark mit dem Fire Management zu kämpfen. Denn
Fehler Nummer 2: Ich war echt überrascht, als ich endlich rausfand, dass ich wirklich nur winzige Hölzer verwenden darf, weil mir sonst die Temperatur abhaut. Die Jungs auf YouTube mit den dicken Loks Habens echt schön. Mein windiges Teil reagiert extrem empfindlich auf alles was passiert. Heizt extrem schnell auf, wenn nachgelegt wird. Deswegen nur dünne Hölzer. Kühlt extrem schnell aus, wenn das Feuer ausgeht, deswegen muss man oft nachlegen. Ich musste quasi die gesamte Garzeit vor Ort bleiben, ich habe vermutlich so alle 10 bis 15 Minuten nachgelegt, das scheint der sweet spot zu sein.
Meine Vorgehensweise:
6:00 Fleisch drauf, zwischen 105 und 120 Grad angepeilt (es waren natürlich Ausreißer dabei)
So ab 65 Grad in Butcher Paper und Alufolie (sorry) gewickelt
Um 16:20 war es dann bei einer Kerntemperatur von 94 Grad schon sehr weich, es war kein Widerstand beim reinstechen. Es durfte dann noch ein wenig ruhen, um 17:15 haben wir es dann gegessen.
Konsistenz war hervorragend, genau so wollte ich es. Lies sich ohne Kraller zerrupfen, hab die Krallen aber dann doch verwendet weil es sehr heiß war. Saftig war es auch, keine trockenen Stellen. Geschmacklich war es eher fad. Ich will es definitiv nochmal machen, aber dann nehme ich mehr Rub, wickle vielleicht später ein, damit das noch ein wenig intensiver wird und ich spiele mit dem Gedanken, ein wenig Marinade zu spritzen.
Natürlich werde ich noch Fotos anhängen, aber ich hab noch eine Frage:
Muss ich damit leben, dass das mit dem Feuer bei meinem Smoker kompliziert ist, oder gibt es da Tricks?
("Kauf dir ein Ding für 2k, das ist viel stabiler" - ja, ich weiß, ich finde das ein bisschen verfrüht so nach dem ersten mal smoken)


