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Red Ceder Plank selbst sägen

VSGRILLER

Vegetarier
5+ Jahre im GSV
Schönen Guten Abend,

bei meinem Holz-Händler stand eine Red Ceder Diele mit den Abmessungen

3500 x 200 x 55 mm

Die hab ich jetzt einfach mal mitgenommen.

Ich würde sie beim Zimmermann bzw. Schreiner zersägen lassen.
Die Länge / Breite ist einfach. Da denke ich an 400 x 200mm bzw. 200 x 200mm oder 200 x 100 mm.

was ist aber mit der Stärke?

55mm sind für Plank-Lachs zu stark.

Welche Stärke wäre ideal?
Bevor ich mich beim Fachmann "blamiere" welche Stärke ist denn mit einem üblichen Werkzeug (Bandsäge) erreichbar?
Welchen Verschnitt für das Sägeblatt muss man rechnen?

Vielen Dank im Voraus für Euren Input

Joe
 
Welche Stärke wäre ideal?

Keine Ahnung - hab noch nie geplankt

Bevor ich mich beim Fachmann "blamiere" welche Stärke ist denn mit einem üblichen Werkzeug (Bandsäge) erreichbar?
Welchen Verschnitt für das Sägeblatt muss man rechnen?

"Hochkant" sägen ist immer schwierig. Je nach Säge geht das schlecht bis garnicht.
Alle Sägen (ausser dem Sägewerk und das sägt Bretter aus Stämmen und keine dünnen Bretter aus dicken Brettern) sind dazu gebaut "quer" zu sägen.

Wenn ich das machen müsste würde ich zuerst die Brettchen sägen (z.B. 450x200).
Dann alle an einer Seite mit Schraubzwingen seitlich stehend zu einem Block spannen und dann die Brettchen halbieren, aber nicht ganz durch sägen.
Am Schluß die 5cm auf denen ich gespannt habe absägen, dann fallen die einzelnen Brettchen ab.
Oder 2 Klötze auf den Sägetisch spannen die genau den Abstand des Brettes haben und gleich weit vom Sägeblatt weg sind (das Sägeblatt genau in der Mitte).
Dann kann man die Bretter durchschieben ohne daß sie umfallen.
Wahrscheinlich muß man sie dann auf der Sägeseite noch etwas hobeln.

Sägebreite, je nach System,Kreissäge Hartmetall 4-5mm, Bandsäge ca. 1.5mm.
Ich würde das aber nur mit der Bandsäge sägen. Mit Kreissäge währe mir das zu kritisch.

Wahrscheinlich wird dein Schreiner es ablehnen. Dann soll er auf 3cm hobeln und dann die Brettchen sägen. Du kannst dann nach dem ankokeln noch einige male abhobeln.

Gruß Johannes

Edit sagt noch: Bist gar nicht so weit weg, wenn du die Planke nach Birkenfeld schaffst, nimmt sie meine Schwester mit und auf dem Rückweg die gesägten Bretter.

Gerade gesehen Mämmi - wenn 55 nicht zu dick ist, ist doch alles easy!
 
Zuletzt bearbeitet:

Warum nicht?
Alle die ich im Handel gesehen habe sind weitaus dünner.

Ist es nicht so, dass ein Teil der Wärme durch das Brett kommt, wenn es angekokelt wird?

Oder kommt die Wärme zum Garen einfach aus der Umgebung und das ankokeln bringt den Rauch?:steckerlfloisch:
 
Warum nicht?
Alle die ich im Handel gesehen habe sind weitaus dünner.

Der Handel, bzw. der Hersteller spart und bietet daher meist nur 10mm Planken an, die nicht lange halten. Je dicker, je besser. Je häufiger kannst du sie nutzen. Die dünnen Planken kokeln dir im Nu weg. Sei froh, das du 55mm hast. :)
Das ist von der Stärke natürlich fast übertrieben, aber dafür hast du auch lange was davon.
 
Warum nicht?
Alle die ich im Handel gesehen habe sind weitaus dünner.

Ist es nicht so, dass ein Teil der Wärme durch das Brett kommt, wenn es angekokelt wird?

Oder kommt die Wärme zum Garen einfach aus der Umgebung und das ankokeln bringt den Rauch?:steckerlfloisch:

Zum einen ist Holz ein schlechter Wärmeleiter, die durchs Holz kommende Wärme ist wohl zu vernachlässigen
und je dünner die Planke, desto schneller musst Du eine neue kaufen!
 
Entferne ich das angekokelte dann bei der nächsten Vergrillung oder packe ich das Ganze einfach so ins Wasserbad??
 
Seh ich auch so, lass die auf 55 mm, dann haben deine Enkel noch was davon bei der langen Diele.

Andreas
 
Hallo,

das kann natürlich jeder machen wie er will, aber ich persönlich verwende Planken nur einmal. Auf der einen Seite sind sie angekohlt, auf der anderen stinken sie nach Fisch.

Also mindestens einmal auftrennen.

Wenn Du eine Schreinerei findest die noch die Maschinen hat um mit Massivholz zu arbeiten (Abrichte, Dickte, größere Bandsäge) ist das überhaupt kein Problem. Wird regelmäßig gemacht.

Vorgehen wie folgt: Eine Seite abrichten, zweite Seite auf Dicke, Auftrennen auf der Bandsäge, dann beide Teile nochmal durch die Dickte.

Für eine ernstzunehmende Bandsäge sind 20 cm hochkant am Anschlag durchzuschieben überhaupt kein Problem.

In meiner kleinen Hobbywerkstatt mit meiner etwas anämischen 350er Bandsäge würde ich erst von beiden Seiten hochkant auf der Kreissäge. Dann bleiben 2 cm in der Mitte stehen. Dann Bandsäge oder mit der Längsschnitt-Japansäge von Hand.

Erreichbare Stärke/Sägeverlust:Bei 55er Material solltest Du ca. 2 x 22 als Endmaß erreichen. Einmal sägen und vier mal hobeln. Sägeblattdicke Kreissägeblatt: Häufig 3,2 mm bei Formatsägen. Bandsägen etwas weniger. Je nach Größe der Säge (Dicke des Blatts und Schränkung) etwas bis deutlich weniger.

Oder mit sowas hier: UH 800/TR :rotfl:

Viele Grüße,
Gerhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du denn einen Schreiner findest, der das macht, was da vorgeschlagen wurde, kannst Du den Aufwand wahrscheinlich kaum bezahlen, da wären die Planks aus dem Grillshop dann die günstigere Alternative.

Ich habe mir beim HhmV eine besäumte Buchenplanke geholt, 30mm stark, zurecht gesägt (ok, ich geb's zu, das hat GöGa gemacht), leicht angeschliffen und die so entstandenen Brettchen werden jetzt verwendet. Die einen für Fisch, den riecht man, die anderen für Fleisch. Das Wässern dauert länger und das Vollholz verzieht sich durch die Trocknung in der Hitze ganz ordentlich, die Bretter schüsseln. Nach dem Grillen mit heißem Wasser abbürsten, nach dem Trocknen die schwarz verbrannte Schicht mit Stahlwolle etwas abschmirgeln und das Teil beim nächsten Mal umgedreht auf den Grill, alles gut. Mit der Menge Holz können noch meine Enkel planken.
Das geht genauso gut wie mit den teuren Grillplanks.
 
Erst mal herzlichen Dank für die vielfältigen Antworten.


Ich plane für SA mein Einweihungsmenü für meinen Florida inkl. Plank Lachs.
Ich nehm mal die Laubsäge ;-) und schneid mir ein Stückle zum Test ab.

Ich werde berichten.

GGLG

Joe


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Wenn Du denn einen Schreiner findest, der das macht, was da vorgeschlagen wurde, kannst Du den Aufwand wahrscheinlich kaum bezahlen, da wären die Planks aus dem Grillshop dann die günstigere Alternative.

Ich habe mir beim HhmV eine besäumte Buchenplanke geholt, 30mm stark, zurecht gesägt (ok, ich geb's zu, das hat GöGa gemacht), leicht angeschliffen und die so entstandenen Brettchen werden jetzt verwendet. Die einen für Fisch, den riecht man, die anderen für Fleisch. Das Wässern dauert länger und das Vollholz verzieht sich durch die Trocknung in der Hitze ganz ordentlich, die Bretter schüsseln. Nach dem Grillen mit heißem Wasser abbürsten, nach dem Trocknen die schwarz verbrannte Schicht mit Stahlwolle etwas abschmirgeln und das Teil beim nächsten Mal umgedreht auf den Grill, alles gut. Mit der Menge Holz können noch meine Enkel planken.
Das geht genauso gut wie mit den teuren Grillplanks.

Buche ist ja auch kein Problem. Pollmeier (schreibweise?) Buche ist praktisch Fertigplanke. Besäumt und geschliffen. Mußt Du nur noch auf Länge schneiden. Deswegen ist das Zeug ja auch so beliebt.

Hilft Dir halt nicht wenn es Zeder sein soll.

Viele Grüße,
Gerhard
 
N'abend.

Ich hab jetzt mal die Laubsäge ausgepackt und ein Scheibchen abgeschnitten:

attachment.php


Schon in einen Behälter GN 1/1 gelegt und bis morgen zum wässern eingelegt.

attachment.php


Mal sehen wie der Lachs morgen werden wird.:bbq:

LG

Joe

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Hi,

glaub mir - das wird, ich hab das zwar noch nie selbst gemacht aber schon gefuttert.
'n richtig schönes . . .

Gruß Johannes
 
Ich habs schon mal auf dem Alten Campingaz RBS gemacht, mit Weber Planke.

Bin schon aufgeregt....

LG

Joe
 
Erster Cedar Plank Lachs

Geschafft!!!!

Am Samstag war's soweit.

2013_06_29_Erstvergrillung-4421-_klein.jpg


2013_06_29_Erstvergrillung-4424-_klein.jpg



Hat Super geklappt.
Einen genauen Bericht gibt es

HIER


Meine Restplanke ist jetzt noch ca. 3m lang.
Auf Anfrage würde ich mich von dem einen oder anderen Brettle trennen.

Bitte PN an mich


Den Zimmermann habe ich auch am WE getroffen. Er sagte, das Sägen sei kein Problem ich soll mal kommen.

Mal sehen ob ich das überhaupt noch mach

Liebe Grüße aus dem Schwarzwald


Joe
 

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