Hi,
nun noch die Machart der Ribs beschrieben:
Es waren insg. 14 Leitern Baby-Back Ribs. (6,75kg)
Die Marinade ist die Smoked Chili Marinade (Seite 58 in der Barbeque Bible).
Für die, die die Bible nicht zu Hand haben:
2,5ml Kreuzkümmelsamen
2,5ml Pfefferkörner
3 reife Pflaumentomaten
3 Zehen geschälter Knoblauch
1/2 mittelgroße Zwiebel, in eine Hälfte schneiden
125 ml frischer Zitronensaft
45ml frischer Orangensaft
30ml Rotweinessig
2 - 4 chipotle cillies (= geräucherte Jalapenos) aus der Dose
5 - 10ml Saft aus der chipotle-chili Dose
5ml getrockneter Oregano
5ml grobes Salz
Ich habe die doppelte Menge gemacht und statt der Kreuzkümmelsamen - wegen Nichtverfügbarkeit - geriebenen Kreuzkümmel genommen und diesen dann nicht angeröstet.
Der Zitronensaft bestand zu ca. 50% aus Saft von gepressten Zitronen und 50% Limettensaft aus der Flasche.
Statt Pflaumentomaten habe ich Datteltomaten genommen. Die sind kleiner und haben dadurch mehr Schale zum Anrösten.
- Eine Eisenpfanne erhitzen, Pfefferkörner und Kreuzkümmelsamen darin anrösten
- die Gewürze in einem Barmixer zu Pulver zermalen
- Tomaten Knoblauch und Zwiebeln in der Pfanne anrösten bis sie rundum schön braun sind, dann ab damit in den Mixer zu den Gewürzen.
- Zironensaft, Orangensaft, Weinessig, Chilies und Dosenchilisaft, Oregano und Salz ebenfalls in den Mixer und alles zu einem dicken Püree mixen.
Die Ribs habe ich ca. 8 Stunden in der Mariande mariniert.
Gebacken habe ich sie dann im Holzbackofen. Bei ca. 130 Grad rein und dann über Nacht darin gegart.
Das nächste Mal würde ich die Ribs aber nicht mehr über Nacht im Ofen lassen, sondern nur ca. 4-6 Stunden backen.
Wenn die Ofentemperatur unter 100 Grad geht, bringt es eigentlich nichts mehr. Die zusätzliche Zeit sorgt nur noch dafür, dass die Ribs anfangen außen trocken zu werden.
Es war jetzt noch nicht schlimm, aber ohne dem wird es sicher noch besser.
Die ersten 3 Stunden habe ich die Ribs noch ein wenig im Ofen geräuchert, wie weiter oben ja schon beschrieben.
Die Marinade habe ich nach dem Marinieren in einem Topf kräftig aufgekocht und etwas einreduziert.
Diese Soße habe ich dann als Basting-Soße genommen und die Ribs damit vor dem Grillen eingepinselt.
In der Chipotle Dose waren noch ein paar Chilis übrig.
Dazu habe ich dann die gleiche Menge an Tomaten (also Chilis : Tomaten = 1:1) angeröstet, im Mixer mit etwas angerösteten Pfefferkörnern, Kreuzkümmel gemixt, mit etwas Salz und Honig abgeschmeckt.
Das war dann die Soße für die Leute, die es gerne scharf mögen ... genial !
Freitag abend dann die Ribs mit der Basting-Soße eingepinselt und rund 10 Minuten auf dem Lagerfeuer gegrillt.
Der Reaktion der "Mitesser" nach, hat sich der Aufwand absolut gelohnt.
Außerdem ist es wirklich praktisch, weil die zeitintensive Vorbereitung bereits zuhause gemacht werden kann und dann vor Ort nur noch einfach, unkompliziert und ohne aufwändigem Equipment sehr schmackhafte, zarte und saftige Ribs gezaubert werden können.
Meine kleine 18Liter Kühlbox im Auto gestattet es einfach nicht, Unmengen an zu kühlenden Zutaten mitzuschleppen. Außerdem habe ich unterwegs weder Smoker noch Kugelgrill noch Grillbriketts oder so ein Gedöns dabei, sondern nur Mini-Klappgrill und etwas Holz aus der Umgebung - oder eben Lagerfeuer.

Es wird für mich garantiert nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich die Ribs so gemacht habe.

Viele Grüße
Onkelchen
nun noch die Machart der Ribs beschrieben:

Es waren insg. 14 Leitern Baby-Back Ribs. (6,75kg)
Die Marinade ist die Smoked Chili Marinade (Seite 58 in der Barbeque Bible).
Für die, die die Bible nicht zu Hand haben:
2,5ml Kreuzkümmelsamen
2,5ml Pfefferkörner
3 reife Pflaumentomaten
3 Zehen geschälter Knoblauch
1/2 mittelgroße Zwiebel, in eine Hälfte schneiden
125 ml frischer Zitronensaft
45ml frischer Orangensaft
30ml Rotweinessig
2 - 4 chipotle cillies (= geräucherte Jalapenos) aus der Dose
5 - 10ml Saft aus der chipotle-chili Dose
5ml getrockneter Oregano
5ml grobes Salz
Ich habe die doppelte Menge gemacht und statt der Kreuzkümmelsamen - wegen Nichtverfügbarkeit - geriebenen Kreuzkümmel genommen und diesen dann nicht angeröstet.
Der Zitronensaft bestand zu ca. 50% aus Saft von gepressten Zitronen und 50% Limettensaft aus der Flasche.
Statt Pflaumentomaten habe ich Datteltomaten genommen. Die sind kleiner und haben dadurch mehr Schale zum Anrösten.
- Eine Eisenpfanne erhitzen, Pfefferkörner und Kreuzkümmelsamen darin anrösten
- die Gewürze in einem Barmixer zu Pulver zermalen
- Tomaten Knoblauch und Zwiebeln in der Pfanne anrösten bis sie rundum schön braun sind, dann ab damit in den Mixer zu den Gewürzen.
- Zironensaft, Orangensaft, Weinessig, Chilies und Dosenchilisaft, Oregano und Salz ebenfalls in den Mixer und alles zu einem dicken Püree mixen.
Die Ribs habe ich ca. 8 Stunden in der Mariande mariniert.
Gebacken habe ich sie dann im Holzbackofen. Bei ca. 130 Grad rein und dann über Nacht darin gegart.
Das nächste Mal würde ich die Ribs aber nicht mehr über Nacht im Ofen lassen, sondern nur ca. 4-6 Stunden backen.
Wenn die Ofentemperatur unter 100 Grad geht, bringt es eigentlich nichts mehr. Die zusätzliche Zeit sorgt nur noch dafür, dass die Ribs anfangen außen trocken zu werden.
Es war jetzt noch nicht schlimm, aber ohne dem wird es sicher noch besser.
Die ersten 3 Stunden habe ich die Ribs noch ein wenig im Ofen geräuchert, wie weiter oben ja schon beschrieben.
Die Marinade habe ich nach dem Marinieren in einem Topf kräftig aufgekocht und etwas einreduziert.
Diese Soße habe ich dann als Basting-Soße genommen und die Ribs damit vor dem Grillen eingepinselt.
In der Chipotle Dose waren noch ein paar Chilis übrig.
Dazu habe ich dann die gleiche Menge an Tomaten (also Chilis : Tomaten = 1:1) angeröstet, im Mixer mit etwas angerösteten Pfefferkörnern, Kreuzkümmel gemixt, mit etwas Salz und Honig abgeschmeckt.
Das war dann die Soße für die Leute, die es gerne scharf mögen ... genial !
Freitag abend dann die Ribs mit der Basting-Soße eingepinselt und rund 10 Minuten auf dem Lagerfeuer gegrillt.
Der Reaktion der "Mitesser" nach, hat sich der Aufwand absolut gelohnt.
Außerdem ist es wirklich praktisch, weil die zeitintensive Vorbereitung bereits zuhause gemacht werden kann und dann vor Ort nur noch einfach, unkompliziert und ohne aufwändigem Equipment sehr schmackhafte, zarte und saftige Ribs gezaubert werden können.
Meine kleine 18Liter Kühlbox im Auto gestattet es einfach nicht, Unmengen an zu kühlenden Zutaten mitzuschleppen. Außerdem habe ich unterwegs weder Smoker noch Kugelgrill noch Grillbriketts oder so ein Gedöns dabei, sondern nur Mini-Klappgrill und etwas Holz aus der Umgebung - oder eben Lagerfeuer.

Es wird für mich garantiert nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich die Ribs so gemacht habe.

Viele Grüße
Onkelchen


