Vergiss bitte die Bilder nicht von deiner Brühe !!!!
Ehrlich gesagt - viel zu sehen gab es da nicht...
Die 6 Markknochen wurden erst heiß, dann kalt abgespült und wanderten in einen recht genau passenden Topf mit kaltem Wasser, etwa 2 Finger hoch über den Knochen angesetzt. Herd auf 2-3 langsam hochfahren, nach 30 Minuten köchelte es ganz leicht. Nach einer Stunde sah es so aus:
Oben bildeten sich Rückstände im Wasser, einfach mit der Kelle abgeschöpft. Nach 1,5 Stunden bei offenem Einkochen Wasser nachgefüllt (wieder Knochen bedeckt), nach 2,5 Stunden nochmal. Nach 3 Stunden löste sich das Mark aus den Knochen und trat nach oben, da habe ich abgestellt und den Topf etwas auskühlen lassen.
Danach durch ein Metallsieb abgeschüttet, aber ohne das Fett abzuschöpfen. Nur die Knochen und das Mark blieben draußen. Man sollte immer bedenken, eine völlig abgesiebte und entfettete Brühe - hat auch kaum Geschmacksträger mehr...
Ist aber schon erstaunlich, was da nach dem Kaltstellen übrigbleibt: 400 ml Brühe, 200 ml festes Fett.
Ich habe absichtlich keine Gewürze, Salz oder Kräuter zugegeben. Es sollte erst mal nur reine Brühe werden. Bei einigen Hack-Gerichten vom Balkan wird das Hack zB. mit reiner Knochenbrühe verknetet, und da dieses ja auch noch gewürzt wird - hier lieber ohne alles.
Wer es anders möchte (aromatisierte Brühe), die Beschreibung steht ja oben bei Fr@nk, und dann würde ich auch mit etwas mehr Wasser arbeiten (so 2 Liter auf 1 kg Knochen) und einen guten Teil Fett wegnehmen.