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Rogue 3 oder Gas-Plancha für perfektes Steak uvm.

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Veganer
5+ Jahre im GSV
Hallo,

stehe vor der Grundsatzfrage, ob ich mir eher einen Gasgrill, in dem Fall ein Rogue 3, oder eine Gas-Plancha mit richtiger 12 mm Platte zulegen soll. Irgendwie haben beide Geräte ihren Reiz.

Zu über 90% wird direkt gegrillt, also Würstchen, Steaks und Gemüse, wobei es mir sehr wichtig ist, ein perfektes Steak hinzubekommen.

Ich frage mich immer mehr, wozu ich eigentlich Grillroste bei einem Gasgrill benötige, egal ob Guss oder Edelstahl, wenn alle Leute von Ihren Griddles und Platten schwärmen.

Dazu muss ich sagen, dass ich kein Fan von Grillmarks bin, ich möchte eine gleichmäßige, dunkelgoldbraune Kruste. Ein No-Go sind schwarze Grillmarks und graue Oberfläche.

Übersehe ich da was? Ich meine, die Japaner bereiten ihr Kobe-Rind auch auf Stahlplatten zu.

Was kann ein Gasgrill grundsätzlich besser, als eine Plancha, abgesehen von Drehspießanwendungen?

Auch wenn das jetzt alles Pro-Plancha klingt, hätte ich vor ein paar Minuten fast den R3 bestellt... ;-)

Danke für Eure Hilfe.
 
Ein Gasgrill ist grundsätzlich universeller in der Verwendung, z.B. mit direkter und indirekter Zone zum Garziehen, Spieß, wie von dir angeführt, oder low und slow Anwendungen. Wenn es dir wirklich nur um Würstchen und Steaks geht könnte eine Gas-Plancha grundsätzlich ausreichen. Ich bin mir aber nicht sicher ob diese genauso heiß werden, wie die Gussplatten in einem Gasgrill, dazu können die Experten hier im Forum sicher mehr sagen. Oder als Alternative für Steaks natürlich die OHG's a la Beefer und Co..
 
Hi auch, seit ich mal in einem Restaurant ein Steak von einem Beefer gegessen habe zweifle ich auch etwas an einer Sizzle oder Ähnlichem. Ebend gab es vom normalen Holzkohlegrill Steak und durch den unvermeidlichen Fettbrand lässt sich dieses "vonderFlammegeküsst" Feature schmecken. Das Steak war auf den Punkt aber dieser "leicht verbrannt" bittere Geschmack bleibt doch irgendwie schmeckbar. Branding hin oder her, ich würde es nicht vermissen. Da bin ich ganz bei dir.
Meine Vorstellung geht immer mehr in Richtung zwei oder drei geteilte Grillfläche. Ein Drittel Rost, ein Drittel Griddle, ein Drittel tiefe Pfanne für Gemüse oder so.
Ich denke das die Hersteller das auch schon lange erkannt haben. Wenn man sich den Aufwand anschaut wie das Grillgut vor direkten Flammen geschützt wird. Flaverbar ist aktuell, Infrarotgasgrill mit Quarzglasabdeckung ist zum Beispiel eine neue Innovation.
Wegen der Vielfältigkeit oder Variabilität, schnelle Verfügbarkeit der benötigten Temperaturen usw wird ein Gasgrill, gerne auch mit BB, die beste Entscheidung sein. Meine Meinung mal geschwind getippert.
 
War das Steak vom Beefer jetzt gut oder schlecht?

Hast Du denn auch den Eindruck, dass ein Steak vom Holzkohlegrill anders und mir oft besser schmeckt als vom Gasgrill? Ich meine nicht diese leidige Diskussion über den angeblichen Holzkohle Geschmack. Wenn ich ein Steak auf einem dünnen Rost über Holzkohle grille, entsteht sofort zwischen den einzelnen Stäben eine traumhafte Kruste. Beim Gasgrill ist es genau andersrum, da entsteht nur Kruste, wo das Fleisch mit den Rosten in Kontakt kommt.

Kann das jemand erklären?
 
Im Restaurant, oder vom Beefer in diesem Fall, war eine gleichmäßige Kruste. Total lecker. Das beste Steak was ich je gegessen habe. Wegen dem tollen Geschmack habe ich nach der Zubereitung gefragt und die Kellnerin hat mir es erklärt. Nichts bitter oder so.
Den Unterschied im Geschmack, Holzkohle oder Gas, beide von der Flamme geküsst, kann ich nicht raus schmecken. Leicht bitter werden Beide. Ohne Flammen produzieren beide Brennstoffe, Gas und Holzkohle, nur heiße Luft. Ich habe ja oft Steak auf dem Grill, bisher nur auf Holzkohle und kann deinen Eindruck bestätigen. Manche Gasneueinsteiger bemängeln das fehlende Branding. Daher kann ich den Wunsch nach einem Griddle nachvollziehen.
Nun ist ja Holz ein inhomogener Brennstoff. Es wird nicht nur warme Luft produziert sondern auch Strahlungswärme. Ein Gasgrill macht in erster Linie nur heiße Luft. Eine Sizzle oder Ähnliches soll das ausgleichen. Das Ziegler & Braun Konzept setzt die Idee dahinter konsequent um.
Um auf die Fragestellung des TE zurück zu kommen: Eine Plancha oder Griddle hat deutlich mehr Masse als einige Stäbchen von einem Rost. Landet darauf kühleres Grillgut ist es leichter zu händeln als das Grillgut beim wenden jedes mal woanders hinzulegen. Was machen die Griller wenn der Rost voll liegt? Die warme Luft die dann ein Gasgrill nachschiebt reicht wahrscheinlich nicht das Grillgut zwischen den Stäben zu bräunen wie es ein Holzkohlegrill vermag der auch Infrarotanteile zur Verfügung hat.
 
Ich bin der TE ;-)

Na toll, jetzt kommt der Beefer doch wieder ins Spiel...

Eigentlich will ich ja auf den Unterschied Kontaktgrillen (Platte) und IR-Grillen, also Strahlungswärme hinaus. Macht das Deiner Meinung nach geschmacklich einen Unterschied?

Stimmt das denn wirklich mit der heißen Luft im Gasgrill? Die Brenner erhitzen doch die Flavorbars, die gerne mal rot glühen. Müssten die dann nicht eigentlich auch Strahlungswärme erzeugen?
 
Ooops, der TE wieder ... :p
Richtig "Masse" haben die Flavor ja erst bei den großen Grills. Da mosert auch keiner übers Branding. Im Rogue Thread schon mal öfter.
Ich bin oder war ja an einem Rogue interessiert. Im Moment tendiere ich etwas in Richtung mit 4 Brenner ala Napi LEX oder LE3.
Glühen tun die Flavor ja gerne. Aber genau so schnell sind sie kalt wenn was drauf tropft. Gegenüber einer Keramik von einer Sizzle oder Masse einer Griddle hält da die Flavor nicht mit. Zumindest im preiswerten Segment.
Meine eigenen Gaserfahrung beschränkt sich aber im Moment nur auf einen 299,- Baumarktgrill und meinem Outdoorchef Holzkohle. Ich überlege da in eine ähnliche Richtung wie du.
Im Winter bei Mistwetter nutze ich gerne eine geschmiedete Eisenpfanne Indoor für Steak. Ich denke das ist mit einer Griddle vergleichbar. Ich finde es lecker. Erst das Steak auf dem E-Herd anbraten, dann im Backofen fertig garen.
 
Ich mache es in der Regel umgekehrt, erst das Steak auf Temperatur bringen und dann Kruste ergänzen. Ob der erste Schritt nun per Sous Vide, BO, Indirekte Zone o.ä. geschieht, ist eigentlich egal.

Problematisch auf den Platten können wiederum Fleischstücke mit Knochen werden, wenn das Fleisch nicht vollflächig aufliegt.

Ich dachte gerade der Rogue soll so viel Leistung haben...
 
Hmmm, also ich unterschreibe nicht das bei einem Gasgrill "zwischen den Stäben" keine Kruste entsteht.

Das ist jetzt nciht perfekt - war mit eins der ersten Steaks auf meinem neuen Spirit - aber ich denke man sieht was ich meine. Mache leider sonst keine Fotos von Steaks, vllt demnächst mal wieder um mit diesem Mythos auszuräumen.

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Ja, dachte ich auch. Habe nun alle 96 Seiten zum Rogue durchgelesen und zur 100% Kaufentscheidung fehlen mir die "Lösung" zu Zündungsprobleme, Toastbrottest und als i-Tüpfelchen ein BB. Es scheint einige kleinere Probleme mit einer verlässlichen Qualität zu geben. An einem neuen Grill der gehobneren Preisklasse will ich eigentlich nicht biegen oder schrauben usw. Wobei es aber auch genug Griller gibt die ohne Nacharbeiten zufrieden sind. Preis-Leistung und der Eindruck vom angriffeln passt ja eigentlich. Ich war am Samstag erst wieder um ihn herum geschlichen.
 
@JPsy

das sieht doch super aus. Wie hast du es gemacht? Sicher nicht 4*90s...
 
@JensL
es scheint neue Brenner zu geben, die eine bessere Qualität haben sollen, gleichmäßigere und größere Hitze entwickeln sollen.
 
Ja, habe ich auch gelesen. Der Rogue ist schon dicht dran am Optimum.
Mal lesen was die nächsten Monate noch so kommt über den Rogue. Im August / September kommt erst mal das neues Auto dran. Das ist schon mal bestellt.
Ein neuer Grill k8mmt frühestens zu Weihnachten bei uns. Ob ein Napi oder Broilking ... Im Geschäft sind beide sexy;)
 
Habe nun alle 96 Seiten zum Rogue durchgelesen und zur 100% Kaufentscheidung fehlen mir die "Lösung" zu Zündungsprobleme, Toastbrottest und als i-Tüpfelchen ein BB. Es scheint einige kleinere Probleme mit einer verlässlichen Qualität zu geben. An einem neuen Grill der gehobneren Preisklasse will ich eigentlich nicht biegen oder schrauben usw. Wobei es aber auch genug Griller gibt die ohne Nacharbeiten zufrieden sind.
Wo bitte gibt es irgendetwas zu Kaufen mit 100 %iger Käuferzufriedenheit. Die Eierlegendewollmichsau gibt und gab es nicht. Es wird immer eher negativ über ein Produkt gesprochen als positiv.
Ich finde die Rogue - Serie top in Preis/Leistung. Es gibt diesbezüglich bestimmt auch viele andere Hersteller, die ebenbürtig oder auch besser/schlechter sind.
Grillen kann ich allerdings auch mit ein paar Holzscheiten und Stacheldraht.:D (---- "in der Tasche"):off-topic: .
Und wenn ich keinen Bock auf Outdoor habe, schmeckt mir mein Essen auch aus der normalen Küche zubereitet.
LG bienenkiste.
 
Es hat auch niemand etwas anderes behauptet. ...
 
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