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Rosarotes Schweinefleisch

Soso, das ist Deine Einschätzung. Du wirst verstehen, dass Fakten erheblich mehr Gewicht hätten als eine Einschätzung von Dir.
Wie auch immer, meine Zeit ist zu kostbar um hier weiter zu partizipieren.
 
@Bär: Warum so beleidigt?
Nur das Zitieren der Ausnahmen ohne die zugehörige Regel, macht sie aber nicht zur Regel, es bleiben zugelassene Ausnahmen (das Wörtchen "abweichend" in den Zitaten kennzeichnet sie als Solche).

Die von der geltenden Verordnung aufgestellte Regel ist (Zitat Artikel 2 besagter Verordnung zur Trichinosekontrolle):

Artikel 2
Probenahme von Schlachtkörpern
(1) Schlachtkörpern von Hausschweinen sind systematisch
im Rahmen der Fleischuntersuchung im Schlachthof Proben
zu entnehmen.
Von jedem Schlachtkörper wird eine Probe entnommen, die in
einem von der zuständigen Behörde benannten Labor mit
einer der nachstehenden Nachweismethode auf Trichinen
untersucht
wird:......

q.e.d.

Und richtig, Einschätzungen sind keine Fakten, deshalb steht das auch dahinter, damit auch klar ist, dass das so ist. Es ist meine ganz persönliche Erklärung dafür, warum die zitierten Ausnahmen eben Ausnahmen sind. Teile sie oder lass es, daran hängt meine Argumentaion nicht (wenn das die einzige Entgegnung ist, dann werte ich das als Bankrotterklärung deinerseits für die eigentliche Argumentation).

Nun, ich meine, ich habe Fakten und Belege genug geliefert, und Einschätzungen meinerseits klar als solche gekennnzeichnet. Von der anderen Seite kamen nur weitere Behauptungen, die einer einfachen Überprüfung so wenig stand hielten, dass statt dessen auf Nebenkriegsschauplätze, die nichts mit ursprünglichen Disput zu tun haben, ausgewichen wurde.

Der sauber argumentierte Beleg für die Behauptung Großbetriebe würden systemantisch keine Trichinosekontrollen durchführen, steht nach wie vor aus. Ursprünglich war diese sogar damit begründet, sie seien aufgrund der Masse undurchführbar (auch eine Einschätzung übrigens, nur nicht als solche gekennzeichnet).

Den formuliertenKernfragen, die Schwächen in meiner Argumentation hätten darstellen und mich ad Absurdum hätten führen können, wurde ausgewichen, es wurde nicht mal der Versuch unternommen, sie zu beantworten.

Ich gehe davon aus, da kommt auch nichts Substantielles mehr, halte meine Aussage, die initiale Behauptung sei Quatsch, aufrecht und ziehe mich auch zurück, sehr beruhigt übigens.
 
Ich bin Jurist, aber kein Spezialist im Lebensmittelrecht. Deswegen halt ich mich zurück mit fachlichen Äußerungen.
Was mich erstaunt ist aber der Beginn, kommt das ganze ja wohl aus Amika.
Und wer mal eine Kreuzfahrt gemacht hat, die Amerikanische Gewässer berührt, der weiss wie gefährlich ESSEN ist. Da steht in den Büfett Restaurants bei jeder nicht 100% durchgegaten Speise, dass man beim Verzehr schwer erkranken kann. Nicht nur beim rosa Steak, auch beim geräuchertem Lachs , scweinemett.. immer diese Hinweise. Daher erstaunt mich die amerkanische Auffassung zum Schweinefleisch
 
Servus!

Jetzt muss ich auch mal meinen (nicht-fachlichen!) Senf dazu geben.

Das "Problem" - wenns denn eins ist - liegt ja weniger im Fleisch als eher in seiner Behandlung. Und man muss ganz ehrlich sagen: Wir glauben halt einfach, dass unsere Hygienevorschriften in Deutschland und Europa das Ende der Fahnenstange sind. Es hilft ein Blick über den Tellerrand, zB. nach Japan. Dort ist rohes Hühnerfleisch auf der normalen Speisekarte. Die japanischen Kollegen meiner Frau verzichten dagegen vollständig auf den Konsum von Geflügel wenn sie hier sind - das ist ihnen zu unhygienisch, egal in welchem Garzustand...
Daher meine Erkenntnis: Roh oder Rosa ist absolut in Ordnung, wenn man die Quelle seines Fleisches absolut kennt. Von Aufzucht über Schlachtung bis Verkauf. Bei Supermarktware verzichte ich da lieber drauf.

Das allerdings gerade die Amis hier "mit gutem Beispiel" vorangehen - nun gut, das halte ich auch für fraglich...

Schöne Grüße,
Jan
 
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