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Sauerkraut selbstversuch

glueck

Bundesgrillminister
10+ Jahre im GSV
Hallo Krauts,
Steffi hatte diese Jahr die Idee Sauerkraut selbst zu machen.

Ich möchte Euch an unserem ersten Krautversuch teilhaben lassen.

Wie immer Bilder sagen mehr als Worte.

Also das Grüne soll ins Rote
Sauer1.jpg


dann ins Runde
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hier das ganze im roten
Sauer3.jpg

Sauer4.jpg


und immer feste stampfen
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da wir auf "großem" Fuß leben und das Fass klein ist
nehmen wir dazu einen Holzstampfer und die Füße bleiben sauber
Sauer6.jpg


Noch eben schnell 2 Holzplatten zur Beschwerung geschnitten
Sauer7.jpg


Und jetzt in Geduld üben.
Ach ja wir haben nur Salz zugegeben,
und nicht wie der ein oder andere Wacholder oder Lorbeer.

In ein paar Wochen melde ich mich dazu wieder,
drückt uns die Daumen.
 

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Die Bretter alleine werden zum "Niederhalten" nicht ausreichen. Holz schwimmt bekanntlich. Also zusätzlich mit Stein beschweren? Eigentlich unnötig. Es gibt (z.B. beim Dehner) geeignete Steine, die wie Deine Bretter aussehen. Sind besser sauberzuhalten als Holz, das schnell "schmierig" wird und von der Keimbildung nicht so anfällig sind. Das ist meine Erfahrung nach 25 Jahren Sauerkraut einstampfen.
Entnahme
Beschreibung / Anleitung
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Bretter alleine werden zum "Niederhalten" nicht ausreichen. Holz schwimmt bekanntlich. Also zusätzlich mit Stein beschweren? Eigentlich unnötig. Es gibt (z.B. beim Dehner) geeignete Steine, die wie Deine Bretter aussehen. Sind besser sauberzuhalten als Holz, das schnell "schmierig" wird und von der Keimbildung nicht so anfällig sind. Das ist meine Erfahrung nach 25 Jahren Sauerkraut einstampfen.

Danke für die Info.

Wir haben einen Stein auf die Bretter gelegt.
Die Bretter lagen unter der "Wasseroberfläche", von da her denke ich, wird (hoffe ich) das von wegen schimmel/keimbildung nicht zum Problem werden.

Wenn das ganze glückt werde ich nächstes Jahr an deine Quelle (Dehner) denken.
 
Sauerkraut machen wir auch am kommenden Mittwoch! Da haben wir Feiertag, Bilder und Rezept kommen noch. Wir machen immer etwas Rotkraut mit ran. Sieht dann besser aus!

Zum abdecken nehmen wir immer die äußeren großen Blätter, darauf kommen eins zwei Flussteine. Ging bis jetzt immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

saubere Arbeit, es wird bestimmt gelingen.

Ich mache schon viele Jahre mein Sauerkraut selbst.


Vor dem Sauerkaut kommen immer Milchsaure Bohnen (Schnippelbohnen)
und natürlich Saure Gurken.

Da habe ich dann auch immer gleich Starterflüssigkeit fürs Sauerkraut.
Da geht es extra schnell mit der Gärung.

Ich kann auch ein Buch sehr empfehlen. "Sauer macht lustig" von
Annelies Schöneck. Sehr gute Rezepte und Tipps zum Milchsauren einmachen.

Gruß Auster2301:sun:
 
Na, da bleib´ ich mal dran.

Sauerkraut wurde bei uns früher auch immer selber gemacht. Bin mir zwar nicht sicher, aber hat das nicht immer gestunken im Keller?

LG Rolf
 
Hallo,

früher hatten die Krauttöpfe keine Wasserrinne. Dadurch konnte der
Geruch beim Gären ungehindert entweichen.

Durch die Wasserrille werden die Gase entschärft. Außerdem können
von außen keine Keime eindringen. So bilden sich keine Schmierigen Kahmhefen
durch den Sauerstoffabschluss.Es entsteht ein Vakuum.:ks:

Gruß Auster2301:sun:
 
Und jetzt in Geduld üben.
Ach ja wir haben nur Salz zugegeben,
und nicht wie der ein oder andere Wacholder oder Lorbeer.

In ein paar Wochen melde ich mich dazu wieder,
drückt uns die Daumen.

Nur Salz zuzugeben war bestimmt die richtige Entscheidung. Wir haben einmal Wacholder und Lorbeer zugegeben und die zerstampften Gewürze nachher wieder mühsam rausgefischt.

Gutes Gelingen! :thumb1:
 
Nix für ungut

Hallo,

früher hatten die Krauttöpfe keine Wasserrinne. Dadurch konnte der
Geruch beim Gären ungehindert entweichen.
Durch die Wasserrille werden die Gase entschärft. Außerdem können
von außen keine Keime eindringen. So bilden sich keine Schmierigen Kahmhefen
durch den Sauerstoffabschluss. Es entsteht ein Vakuum. Es entsteht ein Überdruck. Dieser hebt den Deckel zum "Gärgaspups" :ks:

Gruß Auster2301:sun:
 
@ Röllchen ... das wollt ich grad schreiben. Der Wachholder ist nicht so das Problem. Aber die Hunderte von zersplitterten Lorbeerblätter hatten mir mein ganzes Kraut versaut ( he..das reimt sich).

Aus Fehlern lernt man ...

Dieses Jahr habe ich keins wieder gemacht. Für meinen Geschmack ist das Spreewälder zum Roh essen vom Markt nicht zu toppen. Das gibt es das ganze Jahr und kostet nen schmalen Taler. Für mich habe ich beschlossen das ich da beim selber machen keinen Gewinn habe. Gewinn nicht auf Geld bezogen sondern auf den Geschmack und die Frische.

viele Grüße

Jens
 
Hallo Frankenstadl,

du hast ja recht, im Topf entsteht durch das sich bildende Gärgas (Kohlensäure) natürlich ein Überdruck. Sonnst würde es ja nicht "pupsen" wie mein Enkel immer sagt.
In der Wasserrinne bildet sich aber ein Sog. (Der Deckel lässt sich nur schwer
heben).


Ich gebe immer einige Wachholderbeeren und auch etwas Kümmel dazu.
Von allem nicht zu viel.

In den letzten Jahren habe ich immer eine bestimmte Spitzkohl Sorte verwendet. Den baut eine Freundin in ihrer Gemüsegärtnerei extra für mich an.
Sie behauptet es sei der beste Kohl für Sauerkraut.
In diesem Jahr ist die Ernte leider ausgefallen und ich musste normalen
Kohl dafür nehmen. Mal sehen ob es ein großer Unterschied sein wird.
Momentan steht alles bei 6-8°C im Kühlhaus. Ich lasse es nach der Säuerung
ca. 6 Wochen stehen. Danach wird es portioniert und vakuum verpackt.
Nachdem meine Gemüselieferantin-Freunde-Familie ihre Portionen bekommen
haben, friere ich mir die kläglichen Reste ein.

Gruß Auster2301:sun:
 
Ja Spitzkohl ist für mich auch die bessere Wahl. Die Textur ist viel seidiger. Wenn man sich über Jahre daran gewöhnt hat, mag man meist keine "Standardware" mehr.
Ich gebe im Gärtopf immer nur Salz und Wein hinzu. Um es je nach Gericht und Mitesser geschmacklich ansprechend zu gestalten, gebe ich Wacholderbeeren, Nelken und Lorbeerblatt erst beim Kochen hinzu. Dazu fülle ich die o.g. Gewürze in ein metallenes Teeei (Kettchen und Haken entfernt) und lasse es mitkochen. Dies erleichtertt das spätere Herausnehmen.

Im Hinblick auf Kosten, Aufwand und Energieverbrauch, halte ich nicht viel von vorzeitigem entnehmen-vakuumieren-einfrieren. Ich hatte schon Jahre, in denen ich das Kraut über 7-8 Monate darin aufbewahrt habe. Der Gärtopf muss nur immer einen gefüllten Wasserrand haben für den Luftabschluß. Zugegeben, wenn es an die 9 Monate herangeht wird das Kraut schon sehr sauer.
 
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@Auster und Falkenstadl

Das Kraut "pubst" jetzt 4 Tage (bei ca. 18°) vor sich hin.

Mein Ihr das es so langsam in den kühlen Keller sollte ? :hmmmm:
 
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Das Kraut "pubst" jetzt 4 Tage (bei ca. 18°) vor sich hin.

Mein Ihr das es so langsam in den Kühlen Keller sollte ? :hmmmm:

Ich stelle es von Anfang an in den Keller (~10-12°C). Es braucht dann vll. ein paar Tage länger, bis der Gärprozess so richtig heftig wird. Klappt aber schon seit Jahren ohne Probleme.
 
Sauerkraut wurde bei uns früher auch immer selber gemacht. Bin mir zwar nicht sicher, aber hat das nicht immer gestunken im Keller?
Gestunken würde ich nicht sagen - für mich war das in Kombination mit den Lagerkartoffeln der typische Kellergeruch.
Was ich auch heute noch besser finde als den Geruch in geschlecht gelüfteten Mietshäusern
 
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