Hallo zusammen!
Was macht man als Hobbypilot, wenn man am Wochenende wegen Wind und Regen am Boden festsitzt und noch dazu Strohwitwer ist?
Na klar: man nutzt den Platz in der Küche und versucht so gut wie möglich eines der eigenen Lieblingsgericht zuzubereiten.
In meinem Fall war klar, ich wollte mich mal wieder an Schnitzel probieren. Leider hat der einzige Biometzger in unserer Nähe keine Ahnung von Schnitzel, Oberschale ist für die Mitarbeiter offensichtlich ein Fremdwort. Traurig was sich heute manchmal so Metzger nennt, aber wahr.
Na ja, dann wurden 's zwei Scheiben Lummerbraten die ich zunächst ordentlich mit der Unterseite meiner Eisenpfanne bearbeitet habe. Leider wurden die nicht so dünn wie gewünscht aber das musste reichen. Links noch das Original, rechts nach der Klopperei:
Über Schnitzel habe ich gelernt das man diese ein wenig anfeuchtet damit sie ordentlich soufflieren, also sich die Panierung vom Fleisch löst. Nachdem dies erledigt war kam noch ein wenig Salz und Pfeffer zum Würzen ans Fleisch und dann ab damit durch meine Panierstrasse an deren Ende bereits die Pfanne wartete:
Um ein einwandfreies Schnitzel zu erhalten sollte das Fett ca. 170 Grad haben. Auch das wurde kontrolliert. Merker für mich: das entspricht genau Stufe 6 auf unserem Kochfeld.
Und jetzt höre ich schon die ersten Rufe: da ist doch viel zu wenig Fett in der Pfanne! Das Schnitzel muss schwimmen!
Ihr habe ja recht - aber wegen zwei Schnitzeln hatte ich Hemmungen einen Liter Rapsöl zu verwenden der danach im Müll landet. Ja, ich weiß, kann man filtern und aufheben aber das war mir alles etwas zu viel Aufwand für heute.
Natürlich habe ich darauf geachtet die Panade nicht anzudrücken bevor das Schnitzel dann schwimmen gehen durfte. Na gut, in dem Fall halt im Kinderplanschbecken:
In der Pfanne wurde das Fleisch desöfteren mittels eines Löffels mit Öl übergossen und mit 'nem Pfannenwender ordentlich in der Pfanne bewegt.
Nach ca. 3 Minuten war's dann auch schon fertig:
Na, sieht doch aus wie 'n Schnitzel, oder?
Und trotz zu wenig Öl löst sich die Panierung vom Fleisch:
Es geht sicherlich noch besser wie viele von Euch hier im Forum schon bewiesen haben aber für meine bescheidenen Kochkünste bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag,
Thomas
Was macht man als Hobbypilot, wenn man am Wochenende wegen Wind und Regen am Boden festsitzt und noch dazu Strohwitwer ist?

Na klar: man nutzt den Platz in der Küche und versucht so gut wie möglich eines der eigenen Lieblingsgericht zuzubereiten.

In meinem Fall war klar, ich wollte mich mal wieder an Schnitzel probieren. Leider hat der einzige Biometzger in unserer Nähe keine Ahnung von Schnitzel, Oberschale ist für die Mitarbeiter offensichtlich ein Fremdwort. Traurig was sich heute manchmal so Metzger nennt, aber wahr.
Na ja, dann wurden 's zwei Scheiben Lummerbraten die ich zunächst ordentlich mit der Unterseite meiner Eisenpfanne bearbeitet habe. Leider wurden die nicht so dünn wie gewünscht aber das musste reichen. Links noch das Original, rechts nach der Klopperei:
Über Schnitzel habe ich gelernt das man diese ein wenig anfeuchtet damit sie ordentlich soufflieren, also sich die Panierung vom Fleisch löst. Nachdem dies erledigt war kam noch ein wenig Salz und Pfeffer zum Würzen ans Fleisch und dann ab damit durch meine Panierstrasse an deren Ende bereits die Pfanne wartete:
Um ein einwandfreies Schnitzel zu erhalten sollte das Fett ca. 170 Grad haben. Auch das wurde kontrolliert. Merker für mich: das entspricht genau Stufe 6 auf unserem Kochfeld.
Und jetzt höre ich schon die ersten Rufe: da ist doch viel zu wenig Fett in der Pfanne! Das Schnitzel muss schwimmen!

Ihr habe ja recht - aber wegen zwei Schnitzeln hatte ich Hemmungen einen Liter Rapsöl zu verwenden der danach im Müll landet. Ja, ich weiß, kann man filtern und aufheben aber das war mir alles etwas zu viel Aufwand für heute.
Natürlich habe ich darauf geachtet die Panade nicht anzudrücken bevor das Schnitzel dann schwimmen gehen durfte. Na gut, in dem Fall halt im Kinderplanschbecken:
In der Pfanne wurde das Fleisch desöfteren mittels eines Löffels mit Öl übergossen und mit 'nem Pfannenwender ordentlich in der Pfanne bewegt.
Nach ca. 3 Minuten war's dann auch schon fertig:
Na, sieht doch aus wie 'n Schnitzel, oder?
Und trotz zu wenig Öl löst sich die Panierung vom Fleisch:
Es geht sicherlich noch besser wie viele von Euch hier im Forum schon bewiesen haben aber für meine bescheidenen Kochkünste bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag,
Thomas
so kannst Du das auf gar keinen Fall essen