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Schwaden / Nässen

Spannend diese Bemerkung.
nicht spannender als Deine ..
Also ich merke einen Unterschied, wie/ob das Brot/Brötchen schön aufreißt beim Hochgehen und sich eine bessere Krume bildet wenn ich eineTasse Wssser direkt mit reingieße ( Ofenboden, einfach draufgießen) oder eben nicht (weil auch schon mal vergessen,..) 🤷‍♂️
 
Na ja, Heim-Backöfen (auch sehr hochwertgie) sind natürlich betriebswirtschaftlich optimiert gebaut.
Das bedeutet für die Materialauswahl der Blechkonstruktion schon mal kein Edelstahl, in großen Teilen nicht mal richtig verzinkt.
Auch die Elektrotechnik drüber ist weder gekapselt noch wasserfest gebaut (IP 64 ?).

Für normale Dampflast durch Verdunstung beim Braten usw. reicht das dann auch. Aber ein echter "Schwaden", z.b. durch Beschütten
von heißen Körpern (Eisen, Lavastein usw.) ist nochmal eine andere Nummer. Der Heißdampf schlägt massiv an allen kälteren Oberflächen nieder,
sofern die Bratröhre nicht dampfdicht ist, und sie ist das Gegenteil !

(Man kann auch mit nem Wasserschlauch in eine Steckdose reinspritzen, und außer dem FI vielleicht wird auch nix passieren)

Trotzdem kann man das natürlich machen.
Die gestellte Frage war ja nur, ob es mit "Einstreichen" mit'm Pinsel oder so nicht auch geht ?

(Die Alternative "Gußtopf" ist natürlich auch sehr einleuchtend.)
 
ob es mit "Einstreichen" mit'm Pinsel oder so nicht auch geht
leider nicht so richtg, Du brauchst die Hitze aus Dampf und Kondensation, um eine ordentliche (und va schnelle) Verkleisterung der Stärke an der Oberfläche zu erlangen
 
Das ist die gesuchte Info, vielen Dank !
Gleichzeitig auch schade ...

Völlig böde Idee : ich mach ne Matsche aus Teig und viel Wasser, und streich das Brot damit dünn ein vor dem Einschießen.
(Assoziation auf das Wort "Verkleisterung")

Übrigens zum Thema Backen im Topf : Ich hab bei Staub nachgefragt, und die sagen, daß auch der emmailierte Bräter den Temperaturschock
durch den kalten Teigklumpen aushält, solange dieser nicht kälter als Zimmertemperatur ist
 
Na ja, Heim-Backöfen (auch sehr hochwertgie) sind natürlich betriebswirtschaftlich optimiert gebaut.
Das bedeutet für die Materialauswahl der Blechkonstruktion schon mal kein Edelstahl, in großen Teilen nicht mal richtig verzinkt.
Auch die Elektrotechnik drüber ist weder gekapselt noch wasserfest gebaut (IP 64 ?).

Für normale Dampflast durch Verdunstung beim Braten usw. reicht das dann auch. Aber ein echter "Schwaden", z.b. durch Beschütten
von heißen Körpern (Eisen, Lavastein usw.) ist nochmal eine andere Nummer. Der Heißdampf schlägt massiv an allen kälteren Oberflächen nieder,
sofern die Bratröhre nicht dampfdicht ist, und sie ist das Gegenteil !

(Man kann auch mit nem Wasserschlauch in eine Steckdose reinspritzen, und außer dem FI vielleicht wird auch nix passieren)

Trotzdem kann man das natürlich machen.
Die gestellte Frage war ja nur, ob es mit "Einstreichen" mit'm Pinsel oder so nicht auch geht ?

(Die Alternative "Gußtopf" ist natürlich auch sehr einleuchtend.)
Denke, dass Dein Einwand bei vielen Öfen berechtigt ist. Viele von uns haben ja auch BO mit Dampffunktion. Denke nicht, dass NEFF etc. da nicht auf eine Abdichtung verzichtet haben. Bei meinem steht nur dabei, dass man kein Wasser direkt auf den heißen Boden kippen soll.
Übrigens zum Thema Backen im Topf : Ich hab bei Staub nachgefragt, und die sagen, daß auch der emmailierte Bräter den Temperaturschock
durch den kalten Teigklumpen aushält, solange dieser nicht kälter als Zimmertemperatur ist
Das machen hier sehr viele und kannst du ohne Probleme machen. Le Cruset verkauft sogar einen Gusstopf extra als Brotbacktopf.
 
Bei meinem steht nur dabei, dass man kein Wasser direkt auf den heißen Boden kippen soll.
Das ist genau der Punkt, denn damit ruiniert man sich die Emaillierung. Besser ist immer ein Blechbehälter (z.B. eine kleine Kastenform) die nicht direkt auf dem Boden steht mit Altmetall oder Steinen.
Das machen hier sehr viele und kannst du ohne Probleme machen. Le Cruset verkauft sogar einen Gusstopf extra als Brotbacktopf.
Manche verwenden auch Backpapier um den Teig möglichst unfallfrei in den Topf zu bekommen.

Diese kann man dann auch nach der halben Backzeit wieder entfernen wenn man dann ohne Deckel fertigbackt.
 
Bei meinem steht nur dabei, dass man kein Wasser direkt auf den heißen Boden kippen soll.
Das ist genau der Punkt, denn damit ruiniert man sich die Emaillierung.

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Tja, das ist der Punkt.
Durch den Kontakt mit dem kalten Teig (viel Flüssigkeit, hohe Wärmekapazität) zieht sich das Email unvermeidlich rasch zusammen.
Das Gußeisen drunter (wieder hohe Wärmekapazität) folgt dem aber erst stark zeitverzögert.
Das gibt massiv thermische Spannungen im Email, und, obwohl es vielleicht nicht gleich dramatisch sichtbar reißt und abspringt oder so,
ich denke es wird verändert (schadet jedenfalls der hervorragenden Qualität als Brattopf).
 
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