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Schweizer Rösti

Bei mir gabs gestern abend auch einen Rösti zum Essen, angeregt durch diesen Thread. Bin dann aber bei Chefkoch über ein Rezept gestolpert, mit nur Kartoffeln, ohne Ei und Mehl. Ausprobiert und für gut befunden.
Ich habe rohe Kartoffeln genommen, diese erst in der Pfanne mit Salz gewürzt, klappte sehr gut.
Beim Essen kam die Frage auf, wo ist denn nun der Unterschied, zwischen Rösti und einem Reibepfannkuchen, Kartoffelpuffer, Reiberdatschi. Bisschen geguggelt und die Erkenntnis gewonnen, dass Rösti mit ohne Ei und Mehl ist, alles andere mit Ei und Mehl. Schmecken tut aber beides. :pfanne::messer:

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Schönes Thema :thumb2:

Hier unsere (auch Schweizer) Variante der Rösti, wie wir sie seit Jahrzehnten machen:

Gute, rohe leicht mehligkochende Kartoffeln raffeln (wir nehmen meistens Bintje, weil die etwas dazwischen sind zwischen fest und mehlig und etwas Biss haben)
Leicht salzen und einen guten Mocken Butter (flüssig) je nach Kartoffelmenge unterrühren
Die dickste Gusseisenpfanne die man hat hernehmen und langsam auf mittlere Hitze aufwärmen
Die Kartoffeln reingeben und ziemlich lange bröseln lassen (nichts umrühren), dabei immer wieder mit einem Holzlöffel und einem Stück Butter am Pfannenrand rundherumstreichen, damit die Butter gleichmässig von allen Seiten darunterläuft.
Wenn sich untendran eine schöne Kruste ergeben hat, einen grossen Teller nehmen und die Gusseisenpfanne mit dem Teller darauf umkehren.
Die umgekehrte Rösti wieder in die Pfanne geben und das Ganze wiederholen.
Je nach Menge kann das schon 2-3 Stunden dauern, einfach schauen dass die Pfanne nicht zu heiss wird.

Wenn die Rösti fertig ist kann man sie natürlich noch nach belieben verfeinern, z.B. mit einem guten Bergkäse und dünnen Tomatenscheiben überbacken, gebratene Baconwürfel dazugeben und/oder kleingeschnittene Frühlingszwiebeln usw.

Eier kommen bei uns nur in Spiegeleierform meistens mit gebratenem Fleischkäse dazu.

Dazu schmeckt als Alternative auch ganz rustikal in Kaffee getunktes Brot sehr gut.

Gruss

Andi
 
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