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Sind Malt-Drinker hier?

Gartenparty mit Livemusik und legga Whisky.
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Da muss ich den doch auch einmal versuchen, obwohl ich NAS eigentlich scheue wie der Teufel das Weihwasser.

Geht mir auch so - aber wieso habt ihr alle einen zu Hause ? - hab ich da einen Hype verpasst evtl.?
 
Geht mir auch so - aber wieso habt ihr alle einen zu Hause ? - hab ich da einen Hype verpasst evtl.?

Den hat mir der GöGa meiner GMHmV heute förmlich in die Tasche geschmuggelt.
Sie hatten drei Verschiedene und er will wissen wie sie schmecken, will/darf aber nicht alle drei mitnehmen.
Als alter Pathfinder musste ich mich halt opfern.... ;)
 
Da muss ich den doch auch einmal versuchen, obwohl ich NAS eigentlich scheue wie der Teufel das Weihwasser.

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Ich finde NAS hat auch durchaus seinen Sinn.
Am Anfang war ich auch sehr skeptisch aber durch einiges probieren konnte ich gute NAS für mich schon finden.
Auch die Aussage, nur wo eine Jahreszahl drauf steht kann was vernünftiges drin sein, finde ich so nicht richtig. Das gleiche gilt auch für Zuckerkulör und Kühlfiltrierung. Man wundert sich manchmal welche Spitzenwhiskys so alle mit Farbe sind.
Und auch alte Whiskys über 20 Jahre können echt schlecht sein.
Deswegen am besten immer wertfrei und neutral versuchen zu tasten und dann nach eigenem Geschmack entscheiden, alles andere ist nur Nimbus.
 
Ich finde NAS hat auch durchaus seinen Sinn.
Am Anfang war ich auch sehr skeptisch aber durch einiges probieren konnte ich gute NAS für mich schon finden.
Auch die Aussage, nur wo eine Jahreszahl drauf steht kann was vernünftiges drin sein, finde ich so nicht richtig. Das gleiche gilt auch für Zuckerkulör und Kühlfiltrierung. Man wundert sich manchmal welche Spitzenwhiskys so alle mit Farbe sind.
Und auch alte Whiskys über 20 Jahre können echt schlecht sein.
Deswegen am besten immer wertfrei und neutral versuchen zu tasten und dann nach eigenem Geschmack entscheiden, alles andere ist nur Nimbus.

Klar gibts gute NAS Abfüllungen - die wären aber vermutlich mit age statement auch nicht schlechter gewesen oder? - Nur hätten die jungen keinen Verkaufserfolg erzielt, bei gleichbleibendem Erscheinen ihrer älteren Brüder. Klar ist einigen Destillen das Lager zu klein geworden um am Boom zu partizipieren, weshalb man einfach hergeht - das Alter weg lässt und wieder genügend Rohstoff zur Verfügung hat. Ebenso senkt man die Lagerkosten und erhöht die Marge.
Zudem verkauft sich nach den letzten Jahren NAS nun ein Ardbeg 5 wie warme Semmeln - den hätte man ja auch irgendwie keltisch nennen können oder? - Hier wird der Trend gerade wieder umgekehrt. Man hat allerdings geschafft 5 jährigen Spirit „salonfähig“ zu machen.

Ja E150 und (Kühl)Filtrierung sind ein ähnliches Thema - man könnte sagen bei den färbern reichts auch von den Farbgebenden Fässern her nicht mehr für die nachgefragte Menge - und bei den Filtrierern hilft es der Marge auch, wenn man auf das Mindestmaß an Volumenprozent herunter kann, ohne dass sich „schottischer Nebel“ bildet. Argumentiert wird ja immer mit gleichbleibenden Qualitätsmerkmalen.

Wenn die Käufer erstmal Nebel und Farbunterschiede in einem Naturprodukt als Qualitätsmerkmal begreifen, dann wird der Spass mit E150 und Filtrierung auch von der Industrie gelassen.
Hierbei sag ich nicht, dass das einen Geschmacksvorteil erzwingt, sonder nur, dass der Whisky natürlicher wird - völlig wertfrei.
 
Da gebe ich dir auch soweit schon recht, eigentlich sind mir natürliche Whiskys auch lieber aber manchmal wird da auch zuviel hype drum gemacht.
Und das in NAS nur die jungen Whiskys verklappt werden stimmt so auch nicht. Es gibt auch immer mal welche wo ältere drin stecken, ist aber schon eine Ausnahme. Und soweit ich weiß wurde das mit den Altersangaben auch erst ab den 60iger so wirklich eingeführt, vorher stand das auch kaum drauf. Altersangabe ist gut um mal eine ungefähre Werteinnschätzung zu haben, aber das passt leider auch häufiger nicht. Warum darf ein Ardbeg oder Macallan18 soviel teurer sein als ein Knockando oder Glenfarclas 18 ? Und andere jüngere Brennerein wie Kilchoman oder Wolfburn hätten mit Jahreszahlen nicht so einen guten Start hingelegt.
Die haben schon ab 3 Jahre echt feine Sachen produziert. Als negativbeispiel fällt mir aber auch sofort Highland Park ein, die haben mich mit ihren NAS und Werbechichi vergrault und viele andere die ich kenne. Ab der Göttereihe haben die das voll übertrieben. Den Odin hatte ich noch selber gekauft und leider auch noch 2 - 3 andere aber irgendwann wurde das zu doof. Deswegen bekommste ja überall noch den Fire und Ice zu kaufen.
Ich will halt damit nur sagen das Whisky so umfangreich und komplex ist das man das nicht nur über die nackten Zahlen definieren kann, sondern sich damit auseinandersetzen muss.
Aber diese Diskussion gibt es eh schon zigmal quer durch das Internet und das gleiche Faß können wir jetzt auch für Blends und Bourbon aufmachen.
Das wichtigste bleibt dabei zu genießen was einem schmeckt und viel Spaß an diesem tollen Getränk zu haben.
 
Stonewood kenne ich mal garnicht.
Und bei deutschen konnte mich bisher auch nur der St. Kilian überzeugen.
 
Interessante Wahl - alle Assoziationen in meinem Kopp reicher immer nur für 2 der 3 gewählten ;-)
Das waren drei Destillate, die wir gestern Nacht gekostet haben. Jeder für sich ein gutes Tröpfchen...

Der Gölles-Gin hat so ziemlich die intensivste Wacholdernote, die mir bisher bei einem Gin untergekommen ist. Leider ist der Gin im Abgang etwas scharf und nicht harmonisch.

Der Wodka ebenfalls gut, für mich vergleichbar mit Grey Goose, aber deutlich hinter einem Haku.

Der Hibiki Suntory rund und sehr gefällig.
 
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