Um rauszufinden welche Whisky einem munden und welche nicht, kauft man Samples von anderen Whisky Liebhabern, macht sich dazu Tastingnotes in ein Büchlein und vergibt Punkte. Somit muss man nicht gleich eine ganze Flasche kaufen, kann auch teure und ältere Abfüllungen probieren und hat nicht viel Geld in den Sand gesetzt, wenn diese garnicht munden.
Angefangen habe ich mit extrem sherrylastigen Glendronach, da ich der Meinung war, die müssten mir munden, da mir die süßen, pappigen Rum auch sehr gelegen sind. Tja war nichts, sind alle in meine Living Bottle gewandert. Laphroaig hat es mir seitdem angetan, der Geschmack entwickelt sich, gerade bei Whisky. Mittlerweile mag ich auch gerne Bowmore, Port Ellen, Littlemill, Tomatin, Glen Keith, Bladnoch, aber nur die aus dem Bourbon Cask. Die UA bieten meist eine bessere Qualität.