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Smashed Cheeseburger

Shuzz

Putenfleischesser
Moin!

Heute wollte ich mal ein wenig anders burgern als sonst und da stolperte ich über dieses Video von Serious Eats:
https://www.seriouseats.com/recipes/2014/03/ultra-smashed-cheeseburger-recipe-food-lab.html

Sah interessant aus, daher direkt mal getestet...

Als Rohmaterial habe ich 1200g Rinderhack in Bällchen zu je ca. 60g gerollt.
Pro Burger kamen davon je 2 Stück auf die Gussplatte und wurden mit Hilfe einer Edelstahlschüssel mit ordentlich Kraft plattgedrückt:
20180609_174636.jpg

Nach nur knapp einer Minute sind die Dinger praktisch schon durch. Man kann sie aber auch gern ein wenig länger liegen lassen damit sie etwas anknuspern.
20180609_180228.jpg

Jetzt wird gewendet und direkt auf eines der Patties eine Scheibe Käse platziert.
(Und ja, das sind so fiese Toastscheiben. Ich hatte keinen Cheddar in Scheiben bekommen... :-( )
20180609_180254.jpg

Das andere Pattie kann eigentlich direkt draufgelegt werden, oder man wartet noch so ca. 30s.
20180609_180314.jpg


Nun verfrachtet man das Ganze auf das (hoffentlich) bereits vorbereitete Bun.

In meinem Fall kamen da Meerrettich, Senf, Gurken, ordentlich Zwiebeln und Tomaten drauf.
Dann das Pattie und der Deckel wurde mit Bacon Jam und MSB satt bestrichen.

20180609_180355.jpg

Am Tisch angekommen entschied ich mich kurzfristig noch für etwas Kopfsalat und dann war das Ding auch schon fertig.

20180609_180530.jpg


Was soll ich sagen? War der Hammer! Durch die dünnen Patties bildet sich recht schnell eine appetitliche Kruste - und die gibt's auch noch doppelt! ;-)

Besonders angenehm fand ich außerdem, dass der einzelne Burger wirklich sehr schnell fertig gegart ist.
Somit kann man auch bei mehreren Leuten ziemlich fix bedienen und es kommt nicht zu längeren Wartezeiten.

Werde ich mit Sicherheit mal wieder machen, nur zum Plätten des Hacks werde ich mir nochmal passendes Werkzeug besorgen. So ne Maurerkelle soll angeblich ja sehr gut funktionieren... ;-)

Satte Grüße aus Hessen,

Shuzz
 

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Bruco

Bauchveredler & Master of Maggisfaction
5+ Jahre im GSV
Supporter
Ich bin ein Big Mac Fan. Also von dem her passt das mit den beiden dünnen Patties perfekt :thumb2:
 

Onkelchen

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Hi,
die dünnen Patties sind eine tolle Sache. Röstaroma durchgehend. :-)
Ich bin auch bei den normalen Patties von den dicken Fladen wieder zurück auf schnuckelige Quarterpounder gegangen.
Deine sind dann ja ungefähr halb so dick. Das muss ich auch mal ausprobieren.

Eine Frage nur:
Warum ist denn die Gussplatte so arg versifft?
Haben die Patties so brutal gewässert?

Viele Grüße
Onkelchen
 
OP
OP
Shuzz

Shuzz

Putenfleischesser
Danke euch! :-)

@Onkelchen: Genau, die Röstaromen waren der Motivator. Wobei da noch Platz nach oben ist... ^^
Ich war mit der Temperatur eher vorsichtig da mir im Laden geraten wurde bei der Plancha nicht direkt Vollstoff zu geben - wegen der Patina.
Nächstes Mal werde ich mit höherer Temperatur rangehen denke ich.

Zu Deiner Frage: die Patties haben schon sehr gewässert. Die Verwendung von "American Cheese" aka. Schmelzkäsescheiben macht es auch nicht besser was den Siff auf der Platte angeht. :D

Aber die Fotos stammen auch vom letzten Burger den ich gemacht hatte - der Grillmeister kriegt ja immer zuletzt sein Futter... :(
Da waren vorher also schon "ein paar" Patties drübergerutscht.

Außerdem steht der Grill nicht exakt in der Waage, dadurch wird auch der Abfluss vom Fett der Patties erschwert - die Brühe sammelt sich am linken Rand der Platte.
Der Balkon ist halt nicht gerade damit Regenwasser abfließen kann, da muss ich mir nochmal was einfallen lassen. Für Ideen bin ich offen... ;-)


Grüße,

Shuzz
 

Onkelchen

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Danke euch! :-)

@Onkelchen: Genau, die Röstaromen waren der Motivator. Wobei da noch Platz nach oben ist... ^^
Ich war mit der Temperatur eher vorsichtig da mir im Laden geraten wurde bei der Plancha nicht direkt Vollstoff zu geben - wegen der Patina.
Nächstes Mal werde ich mit höherer Temperatur rangehen denke ich.

Zu Deiner Frage: die Patties haben schon sehr gewässert. Die Verwendung von "American Cheese" aka. Schmelzkäsescheiben macht es auch nicht besser was den Siff auf der Platte angeht. :D

Ah, okay. Bei eher niedriger Temperatur haben sie natürlich mehr Zeit zum Wässern und es verdampf auch nicht so gut.

Zum zwischendurch reinigen:
Etwas Wasser drauf spritzen und mit einem BBQ-Spachtel den Siff durch die Fettlöcher wegschieben.
Bei größerer Menge mit einem zweiten BBQ-Spachtel rausheben.
Dann braucht der Grill nicht tausendprozentig gerade stehen. :-)

Viele Grüße
Onkelchen
 

Onkelchen

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
@chili-sten : Danke! :-)

@Onkelchen: Also meinst Du, man kann die Plancha einfach genau wie die Roste auch maximal aufheizen und gib ihm?


Nicht auf maximal aufheizen, sondern auf die gewünschte bzw. die passende Temperatur.
Wenn Du diesmal etwas zu vorsichtig warst, beim nächsten Mal dann etwas mehr geben.

Im Grunde kannst Du auf der Platte in verschiedenen Varianten garen. Vom zarten Teppanyaki-Garen bis zum Tanzen-lassen auf extremer Hitze.
Einfach ausprobieren was Dir gefällt.

Je höher die Temperatur umso wichtiger ist es, die Platte sauber zu halten weil Dir die Rückstände verbrennen.

Bei der Masse an Rückständen (Siff) die auf den Bildern sind, ohne dass sie verbrannt sind, würde ich aber schon davon aus gehen, dass die Temperatur ein gutes Stück höher sein darf.

Wenn Du die Platte trocken aufheizt, dann ein paar Tropfen Bratöl drauf gießt und mit dem BBQ-Spachtel zu einer dünnen Schicht auseinander ziehst und es fängt dann an ein ganz leichter Rauch aufzusteigen - nur eine kurze Zeit und nur zart - dann ist die Temperatur gut für den Anfang.

Von diesem Punkt aus kannst Du Dich dann weiter hoch tasten. Arg viel drunter würde ich nicht gehen.

Falls Du ein für die Plattenoberfläche geeignetes Infrarotthermometer hast: 200 - 230°C ist eine gute Anfangstemperatur.
Wichtig ist auch, dass die Platte genügend Zeit hatte durchzuwärmen.

Man kann bei manchen Speisen auch bei 350°C arbeiten. Dann muss man aber immer schneller sein. Öl drauf, Speise sofort drauf.
Bei zu viel Wartezeit verbrennt Dir das Öl sonst sofort.
Und es ist dann wichtig, die Platte sofoert nach dem Braten des ersten Bratguts wieder sauber zu machen und dann erst das nächste Bratgut draufzulegen.
Öl und Rückstände verbrennen und geben sonst einen bitteren Geschmack.

Einfach mal ausprobieren und rantasten.
So eine Platte ist deutlich vielseitiger als sie aussieht. :-)


Am besten am Anfang viel damit arbeiten, damit man sie gut kennenlernt und alles Mögliche ausprobieren kann.
Als ich meine Grillplatte bekommen habe, stand sie erstmal 2 Monate lang in der Küche und war praktisch täglich in Betrieb.
Und wenn es nur für ein Spiegelei zum Mittag war.
So lernt man das Gerät kennen, die Arbeit mit dem Gerät, die verschiedenen Möglichkeiten, List und Tücken. :-)


Viele Grüße
Onkelchen
 

Hualan

Mr. Caveman & Eure Majestät
5+ Jahre im GSV
Man muss sich halt entscheiden, will man viel Röstaromen oder saftige Burger medium rare gegart. Ich bevorzuge zwar die zweiten aber Dein Burger schaut ausgesprochen gut aus und den hätte ich auch sicherlich nicht stehen gelassen. :thumb2:
 
OP
OP
Shuzz

Shuzz

Putenfleischesser
Da muss ich ehrlich sagen gehöre ich eher zur Röstaromenfraktion... ;-)

Medium Rare Burger sind gut und schön, aber Hackfleisch habe ich persönlich einfach lieber durchgegart als rosa.
Auch wenn es bei entsprechendem Ausgangsmaterial und sorgsamem Umgang damit kein Problem darstellt ist mir persönlich das Risiko einfach zu hoch.
Dann lieber ein blutiges Steak... :-D
 

Onkelchen

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Ich mag Medium-Rare Burger alleine schon deshalb nicht, weil sie zu sehr sabbern beim Essen.
Ich mag eben keine Konkurrenz.
Bei einem guten Burger muss ich es sein, der sabbert - und nicht der Burger. :-) :-) :-)

Beim Burger möchte ich auch gerne richtig Röstaromen haben.
Wenn Burgerfleisch wie ein Steak schmeckt, kann ich ja gleich ein solches essen. :-) :-)

Daher finde ich diesen ganz flachen Smashed-Burger sehr interessant. Hat gerade mal gut halbes Patty-Gewicht meiner Quarterpounder ... :-)

Werde ich bei Gelegenheit garaniert mal ausprobieren. :-)

Viele Grüße
Onkelchen
 

Freaphil

Militanter Veganer
Ich krame diesen thread hervor, da ich ebenfalls ein paar Anläufe in Sachen smashed burger a la Kenji Lopez unternommen habe, sie jedoch nicht so klappen wollen.

Ich habe meinen Napoleon Rogue 425 aus 2017 jeweils 20 Minuten vorheizen lassen mit Gusseisenplatte darauf, bekomme aber einfach keine ausreichende Hitze, kaum eine Kruste. Ausserdem kühlt der Grill nach jedem gebratenen Patty brutal aus und ich muss wieder vorheizen...hat jemand eine Idee woran das liegen kann? Ist mein Napoleon Schrott? Habe ihn soeben komplett gereinigt und Gasdruckminderer getauscht....
 

Wittigriller

Bademeister
10+ Jahre im GSV
Was sagt denn Dein Thermometer?

Nach 20 min. sollte schon was möglich sein.

:prost:
 

Freaphil

Militanter Veganer
Es kommt mit Gusseisenplatte nicht über die 320 C hinaus, es wirkt beinahe so als würde die Gusseisserne die Hitzeentwicklung blockieren (was total absurd ist, ich weiss)
 
OP
OP
Shuzz

Shuzz

Putenfleischesser
320° sollten mehr als ausreichen.
Ich weiß aber was Du meinst: Problematisch ist das lange Öffnen des Grill wenn man die Patties plattdrückt - da geht verdammt viel Hitze verloren.
Man könnte höchstens versuchen, die Patties vor dem Auflegen bereit so flach wie möglich zu drücken.
Dann Klappe auf, Flachmänner auflegen, nochmal kurz & fest andrücken und direkt Klappe wieder zu.

Doof ist halt, dass durch das dauernde Öffnen viel Hitze flöten geht, keine Frage.
Auch das Reinigen der Platte zwischen den Patties kostet ordentlich Hitze.
Sag mal Bescheid ob Du das Problem in den Griff gekriegt hast.

Und immer daran denken: In den Videos (besonders bei SE!) arbeiten die mit absolutem Profiequipment.
Die Platte, auf der Herr Lopez sein Hack platt drückt, wird ganz anders befeuert als unsere Gasgrills, daher geht da auch was das Thema Kruste angeht deutlich mehr!
Kaputt ist Dein Rogue darum also sehr wahrscheinlich nicht. Ich habe bei meinem ähnliche Probleme - aber die laste ich eher dem Grundprinzip eines Gasgrills an als meinem Modell.
 
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