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Sparren: Längs- oder Querausrichtung

Marcel_OHZ

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Ich stecke in den Anfängen einer geplanten Überdachung mit den Grundmaßen 5m x 8m und stehe vor der Frage welche der möglichen Ausrichtungen der Balken Vor- bzw. Nachteile gegenüber der anderen Möglichkeit mit sich bringt.

Variante 1:
Variante_1.jpg


Variante 2:
Variante_2.jpg


Die Abmaßungen sollten eigentlich ausreichend sein, sowohl in Variante 1 wie auch 2.

Ich stelle mir nun die Frage, in welcher Variante mir die 8m Seite weniger Probleme bereitet. Ist es Jacke wie Hose ob nun die Pfetten (und später das Profilholz als Schalung on top) in 8m Länge organisiert werden müssen, oder ist es vielleicht besser lediglich die Sparren über diese Länge auszuformen, damit für die Pfetten und die Schalung die "kürzere" Seite über bleibt?

Welche Variante würdet ihr bevorzugen?
 

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Du solltest als Erstes klären wie Du die Eindeckung willst. Daraus ergibt sich ein großer Teil der Unterkonstruktion.
Ich habe eine fast identische Terassenüberdachung.
Im Avatar kannst du es annähernd erkennen.
 
Variante 2.
Alles 12x12 Leimbinder und die Sparren in die Pfetten laufen lassen.
Den Dachüberstand mit der Schalung wenn gewünscht.

So habe ich es vor zwei Jahren machen lassen. Das Dach ist begrünt und entsprechend schwer.
Wenn dich das interessiert gern mehr.

Cheers
.
 
Du solltest als Erstes klären wie Du die Eindeckung willst. Daraus ergibt sich ein großer Teil der Unterkonstruktion.
Ich habe eine fast identische Terassenüberdachung.
Im Avatar kannst du es annähernd erkennen.
Die Eindeckung wird aufgrund der geringen Neigung (kleiner 10°) aus Bitumen (Bahnen/Schindeln) bestehen. Das Dach als Pultdach mit leichter Steigung in Nordrichtung.
 
Dann würde ich auch die Variante 2 wählen.
 
Welches Dach kommt denn drauf? Glas?
Ich find auch Variante 2 angenehmer! Die Dimensionen von Pfetten und Sparren ist auch großzügig gerechnet, oder?

Lg
Alex
 
Welches Dach kommt denn drauf? Glas?
Ich find auch Variante 2 angenehmer! Die Dimensionen von Pfetten und Sparren ist auch großzügig gerechnet, oder?

Lg
Alex
er hatte ja was von Schindeln geschrieben. wobei ich bei der geringen Dachneigung und je nach Wetterrichtung auf alle Fälle voll verkleben würde. Eine verklebte Kunstofffolie wäre in deinem Fall sicher besser und auch wohl günstiger. Statik scheint ok wenn du nicht gerade in Schneelastzone 1 wohnst.
 
Die Dimensionen von Pfetten und Sparren ist auch großzügig gerechnet, oder?

Lg
Alex

Nachdem mich der Dachdecker m. Vertrauens heute dann fragte wieviel Stockwerke da noch rauf sollen habe ich mal die Dimensionen etwas verringert. :pfeif:

Also, es soll nun die Variante 2 werden. Stützen in 12x12, Pfetten in 12x18 und Sparren in 8x20.
Die Eindeckung wird auf jeden Fall verklebt, soviel steht auch schon fest.

Aber dann bin ich ja schon mal beruhigt, dass Ihr derselben Meinung seid/wart wie ich. :thumb1:
 
Jaja die Dimensionen :-) als ich die Statik für meine Garage mit Werkstatt gesehen habe, habe ich dem Meister nur gesagt ich wolle mit meinem Auto nur unten rein und nicht oben drauf. Aber so ist es halt wenn zuweilen et2s mehr Schnee fällt als sonst. Ist ja auch ein beruhigendes Gefühl. Viel Freude mit deiner Überdachung wünscht
Gregor
 
Würde Variante 2 präferieren.
Habe die Überdachung meiner Außenküche (300 x 440 cm) vom Bauschreiner planen und vom Statiker berechnen lassen.
4x Pfosten 14x14
2x Querpfetten 16x8 (300 lang)
5x Längspfetten 16x8 (440 lang)
Alles KVH.
Darauf Dachlatten im Abstand von 40 cm.
Bedachung mit Lichtplatten (Hagelfest, hitzeresistent, mitSonnenschutz).

Tipp: Jeder gute Holzhändler für Bauholz hat in der Regel einen Statiker an der Hand. Einfach fragen. Der sagt dir auch ob du besser Leimbinder oder KVH nimmst.
 
Meine Meinung.
Sparren immer in Gefällerichtung.
Die Dachschalung liegt dann quer dazu.
 
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