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Steak von Aldi

moin,



Ja, um die Wohnsituation bin ich sehr froh, die habe ich mir extra so ausgesucht. :)

Fleisch muss nicht BIO sein, aber mit Blick aufs Tierwohl erzeugt werden und das vermisse ich bei Discounterware.
Unser Dorfmetzger bezieht seine Tiere beispielsweise von Landwirten aus dem Landkreis und nicht aus holländischen Riesenfarmen,
wo der Preis nur noch über Masse gemacht wird.
Erzeugergemeinschaften wie z.B. die BESH, haben klare Richtlinien wie die Haltungsbedingungen auszusehen haben.
Und auch auf den Wochenmärkten in der Grossstadt finden sich jede Menge Direktvermarkter, deren Betriebe ich mir auh mal anschauen kann.

Und da ist es dann so, dass weniger mehr sein kann.
Weniger Fleisch, etwas mehr bezahlen, was auch ein mehr an Tierwohl bringt und meist auch ein mehr an Qualität und Genuss.
Und ob ich nun nen kleinen Balkon ober grossen Garten zum Grillen habe, ändert an dieser Tatsache nichts.

Und der erhobene Zeigefinger darf da schon sein, da dieses Thema zu wichtig ist, als dass man es totschweigen darf.



Vllt. können wir uns darauf einigen, dass das Tier auch schon vorm Schlachttag unsere Wertschätzung bei der Haltung erfährt und nicht erst,
wenn es als Steak oder Filet auf unserem Grill zum Veredeln liegt.
Wir hatten hier ja die Aufstallpflicht wegen Vogelgrippe und da war nach ein paar Wochen sehr wohl ein Unterschied im Verhalten der Tiere zu Beobachten
im Vergleich zu Zeiten wenn sie auch durch den Garten rennen dürfen.
Einem Stadtmenschen, wird sowas sicher verborgen bleiben...
Wenn nicht, und es ihm Egal ist, dann kommt wieder die Moral ins Spiel. ;)

Und was ein guter Preis ist? Da scheiden sich manchmal die Geister.

grüssle

wie stehst Du zu Importware: Dry Aged aus Irland oder US Beef - Metro Angebote ? Ist das ein Level wie Discounter für Dich oder greifst Du da auch mal zu ?
danke, würde mich interessieren.
 
wie stehst Du zu Importware: Dry Aged aus Irland oder US Beef - Metro Angebote ? Ist das ein Level wie Discounter für Dich oder greifst Du da auch mal zu ?
danke, würde mich interessieren.

moin Slicer,

Ich kaufe zu 90% Bouef de Hohenlohe oder auch mal Auenlandbeef, selten mal Beinscheiben und Suppenfleisch von unserem Dorfmetzger
und bin mit dem regionalen Rindfleisch absolut zufrieden und komme daher gar nicht in die Versuchung Überseefleisch zu kaufen.
Dry Aged bekomme ich hier bei meinem Lieblinsmetzger auch, also warum in die Ferne schweifen.
Und ob jemand US-Beef haben muss oder argentinisches Rind, muss er ebenso selbst entscheiden, wie die Frage, ob man zu Weihnachten Erdbeeren essen muss. ;)

Man sollte sich einfach vorher mit all den Vor- und Nachteilen für mich, die Produzenten, die Umwelt, etc. vertraut machen was es mit sich bringt,
wenn ich auf diese Angebote und Produkte zugreife.

grüssle
 
Kenne auch ein paar Leute, die aus moralischen Gründen (Wertschätzung ggü. Lebewesen etc) kein Discounterfleisch essen. Bedauerlicherweise ziehen diese moralischen Gründen bei Lederwaren (Auto, Taschen, Schuhen etc), Kosmetik oder Medikamenten nicht.
Auf der einen Seite verhält man sich "korrekt" auf vielen anderen unkorrekt. Ist irgendwie auch nicht so das Wahre.

...jo, sehe das ähnlich. Durchforstet doch mal euren Kleiderschrank. Indien, Bangladesh, China usw..
Produktion zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die Welt ist globalisiert, es wird dort produziert, wo die Kosten möglichst niedrig sind. Es wird weder auf das Leid der Menschen noch auf das der Tiere Rücksicht genommen. Finde die verbreitete Doppelmoral schon manchmal merkwürdig.
 
moin,



Ja, um die Wohnsituation bin ich sehr froh, die habe ich mir extra so ausgesucht. :)

Fleisch muss nicht BIO sein, aber mit Blick aufs Tierwohl erzeugt werden und das vermisse ich bei Discounterware.
Unser Dorfmetzger bezieht seine Tiere beispielsweise von Landwirten aus dem Landkreis und nicht aus holländischen Riesenfarmen,
wo der Preis nur noch über Masse gemacht wird.
Erzeugergemeinschaften wie z.B. die BESH, haben klare Richtlinien wie die Haltungsbedingungen auszusehen haben.
Und auch auf den Wochenmärkten in der Grossstadt finden sich jede Menge Direktvermarkter, deren Betriebe ich mir auh mal anschauen kann.

Und da ist es dann so, dass weniger mehr sein kann.
Weniger Fleisch, etwas mehr bezahlen, was auch ein mehr an Tierwohl bringt und meist auch ein mehr an Qualität und Genuss.
Und ob ich nun nen kleinen Balkon ober grossen Garten zum Grillen habe, ändert an dieser Tatsache nichts.

Und der erhobene Zeigefinger darf da schon sein, da dieses Thema zu wichtig ist, als dass man es totschweigen darf.



Vllt. können wir uns darauf einigen, dass das Tier auch schon vorm Schlachttag unsere Wertschätzung bei der Haltung erfährt und nicht erst,
wenn es als Steak oder Filet auf unserem Grill zum Veredeln liegt.
Wir hatten hier ja die Aufstallpflicht wegen Vogelgrippe und da war nach ein paar Wochen sehr wohl ein Unterschied im Verhalten der Tiere zu Beobachten
im Vergleich zu Zeiten wenn sie auch durch den Garten rennen dürfen.
Einem Stadtmenschen, wird sowas sicher verborgen bleiben...
Wenn nicht, und es ihm Egal ist, dann kommt wieder die Moral ins Spiel. ;)

Und was ein guter Preis ist? Da scheiden sich manchmal die Geister.

grüssle

Servus,
Danke ! Die Ausgangslage hätte ich auch gerne - Top !
Gruss aus Hessen
 
Ganz ehrlich ...

Schön das du so moralisch bist und dran glaubst. Am Ende wird aber das Tier auch für dich GETÖTET (!), da ändert die Wertschätzung gar nichts dran. Wie ich bereits schrieb, Fleischverzehr ist in gewisser Weise barbarisch. Da ändert weder Wertschätzung noch Geschichten von freilaufenden Hühnern im Garten oder Metzger die Schulfreude waren etwas dran.

Das Thema Doppelmoral sehe ich ähnlich. Auf der einen Seite immer schön aufs Tierwohl achten und dann fleißig die H&M Einwegware im Kleiderschrank. Naja, hier geht es ja auch nur um Menschen. Auf der anderen Seite, verbessert man das Leben der Arbeiter in China & Bangladash wenn man ihre Produkte nicht kaufst ? Leben marrokanische Erdbeerbauer besser ohne Einnahmen aus Erdbeerverkäufen nach Europa. Nö, glaub ich nicht. Klar kann man an allem immer rummäkeln und den Zeigefinger erheben. Man kann sich allerdings auch daran erfreuen, dass man mittlerweile so viel Auswahl in Deutschland hat.
 
Hallo,

es kann ja sein, dass billiges Fleisch nicht mit "Bio" Methoden herzustellen ist, andererseits ist ein hoher Preis aber auch kein Garant dafür, dass es das betreffende Tier in seinem Leben gut hatte.

Und trotz allem halte ich die moralische Diskussion hier für nicht zielführend, da für Fleisch halt nunmal ein Tier getötet werden muss; wenn man das nicht will muss man wohl oder übel Vegetarier oder noch besser Veganer werden.

Schöne Grüße

Carsten
 
... die armen Pflanzen. Bitte dann aber der Erbse wenigstens & unbedingt die nötige Wertschätzung entgegen bringen :D

Abgesehen davon, was sollen denn dann die ganzen Tiere essen. Die nimmst ihnen das Futter weg, du Schuft !!!
 
:eeek:

...Schön das du so moralisch bist und dran glaubst. Am Ende wird aber das Tier auch für dich GETÖTET (!), da ändert die Wertschätzung gar nichts dran...

Jepp, das finde ich auch, aber die Tiere die auf meinem Teller landen, hatten zumindest eine gute Lebenszeit. :)

...Das Thema Doppelmoral sehe ich ähnlich. Auf der einen Seite immer schön aufs Tierwohl achten und dann fleißig die H&M Einwegware im Kleiderschrank...

Nur gut, dass du weisst, was ich in meinem Kleiderschrank habe. :rolleyes:

Mit Polemik, kommt mann leider auch nicht weiter.
Ich wünsch euch was und geh jetzt grillen.

grüssle
 
dass es das betreffende Tier in seinem Leben gut hatte
und genau dies ist mir wichtig!

Da ich auf dem Land lebe, kann ich mir die Landwirte aussuchen, die Rinder der verschiedensten Rassen in Freilandhaltung halten, züchten und schlachten (lassen). Und dort kaufe ich mein Fleisch! Der Begriff "Bio" ist mir dabei gar nicht so wichtig.

Sicher ist diese Auswahl mit einem gewissen Aufwand verbunden, aber so unterstütze ich eine ordentliche Tierhaltung und den Landwirt, der diese Philosophie lebt.
 
Ich denke, einfältiger Sarkasmus ist in dieser Diskussion überhaupt nicht zielführend...

Für mich ist es schon auch ein Stück weit eine Sache der Ethik und Moral, ob man den Menschen, Tieren und Pflanzen mit denen man das Leben auf diesem Planeten teilt, einen gewissen Respekt und eine persönliche Wertschätzung entgegenbringt. Und auch - in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck - dem Planeten selbst, bzw. zukünftigen Generationen die hier leben sollen.

Im Falle von Fleisch - und ausschießlich darum ging es in diesem Thread - bedeutet das für mich, daß ich Wert darauf lege, daß die Tiere von denen ich mich ernähre zumindest artgerecht leben durften und ernährt wurden. Der Preis spielt dabei eine untergeordnete Rolle, wenn es teuer ist, essen wir es eben selten.

"Spannend" - d.h. gleichermaßen aussagekräftig wie unlogisch - finde ich, daß jemandem der darauf achtet möglichst Fleisch aus artgerechter Tierhaltung zu verzehren, unmittelbar unterstellt wird, er pflege in anderen Bereichen seines Lebens nicht dieselbe Grundeinstellung. Und dieser "Jemand" im selben Atemzug pauschal der Doppelmoral bezichtigt wird...
 
Der Preis spielt dabei eine untergeordnete Rolle, wenn es teuer ist, essen wir es eben selten.

Hallo,

ich wollte in meinem Post auch hauptsächlich auf die Tatsache hinweisen, dass ein hoher Preis nicht zwingend eine artgerechte Haltung impliziert.

Was ich an der ganzen Diskussion aber merkwürdig finde, ist dass auf der einen Seite das Fleisch vom Discounter verteufelt, auf der anderen Seite das Fleisch vom Großhandel aber für gut erachtet wird; das passt für mich nicht zusammen.

Schöne Grüße

Carsten
 
Ist halt oft so, dass diese Doppelmoral vorhanden ist. Gibt sicher auch andere ...

Ich möchte ja auch nicht tierunwürdige Bedingungen, aber ich glaube halt auch nicht, dass wenn man zum Metzger geht (der zumindest im Kölner Raum) meist nicht selber schlachtet, was anderes bekommt als bei den meisten Discountern. Ich glaube auch nicht, dass nur weil ich bei einer ländlichen Metzgerei einkaufe, dass unbedingt anders sein muss und ich denke auch, dass der Kauf bei einem Landwirt direkt, nicht zwingend bessere Bedingungen für die Tiere heisst.

Abgesehen davon, mag ich es nicht wenn jemand mit dem Zeigefinger auf andere zeigt und sich selber das dickste Steak reinhaut (welches natürlich glücklich gestorben ist).

Irgendwie erzählt fast jeder, wie sehr er beim Fleischeinkauf auf die Herkunft achtet, da wundert es mich nur was die PETA dazu schreibt.

Fakten !

In Deutschland leben 95 Prozent der Rinder, 97 Prozent der Hühner und 99 Prozent der Schweine in der sogenannten Intensivtierhaltung. 100 Prozent der Tiere – auch die aus Bio-Betrieben – werden im Schlachthof getötet.
 
und ich denke auch, dass der Kauf bei einem Landwirt direkt, nicht zwingend bessere Bedingungen für die Tiere heisst
zwingend eventuell nicht.
Aber bei den Landwirten bei denen man informiert wird, wenn ein Tier von der Weide genommen und geschlachtet wird, dann hat man diese Sicherheit!
 
Hallo,

Vielleicht könnte man wieder zum Ursprung der Diskussion zurückkehren. Wenn ich mich recht entsinne ging es da nicht um moralische Aspekte.

Gruß Wusel.
 
Dann sicher, aber wie soll das bei rd. 6.000.000.000 Menschen gehen, von denen die meisten nicht Vegetarier/Veganer sind ...
beginne doch einfach, es für Dich selbst mal zu versuchen ...

ich schrieb ja oben schon, dass ein gewisser Aufwand in Kauf genommen werden muss, aber eventuell erkennst Du den Mehrwert!
 
Hallo,

Vielleicht könnte man wieder zum Ursprung der Diskussion zurückkehren. Wenn ich mich recht entsinne ging es da nicht um moralische Aspekte.

Gruß Wusel.

@Gaseinsteiger war mit dem Fleisch, das er gekauft hat, zufrieden, es hat geschmeckt, ist doch prima. In dem Moment, wo wir das kommentieren, kommen zwangsläufig andere Aspekte ins Spiel. Ethik, Moral, finanzielle Gründe usw. Das Wissen um Fleisch ist im GSV um Meilen größer als in der Durchschnittsbevölkerung. Da geht es oft um viel und billig. Der eine kann und will mehr ausgeben, der andere weniger, so einfach ist das. Für die Mehrheit ist Geiz geil. Die Moral macht sich jeder selbst, der eine so, der andere so...
 
...meine generelle Einstellung zu diesem Thema habe ich auch mal im Netz geäußert:

" Und ... noch eine Bitte zum Schluss: Gehen Sie beim Einkauf und der Zubereitung mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Lebensmittel respektvoll um. Jeder, der eine eigene Tierhaltung oder einen eigenen Nutzgarten hat, weiß was ich damit meine. Lagern Sie ihre Lebensmittel fachgerecht, versuchen sie, möglichst wenig davon wegzuwerfen. Hinter den Produkten stecken Tiere, die für Sie ihr Leben verloren haben. Und Menschen, welche weltweit Nahrungsmittel für Sie angepflanzt, gehegt und gepflegt, geerntet haben. Leider für Tier und Mensch immer noch viel zu oft unter völlig unwürdigen, grausamen Bedingungen."

https://www.grillsportverein.de/forum/forums/pfannendoc-archiv.468 --->/fit-mit-fett/
 
Schon mal jemand den Ursprung, Werdegang und Abgang einer Kuh nachverfolgt, die Rund um die Welt geflogen wurde um dann am Griller in Deutschland zu landen?
 
Steaks vom Discounter von BBQ aus Rheinhessen:


Ich persönlich bin ein Misch-Käufer.
Discounter, Metzgertheke im Supermark und Metzgerei!
Die Qualität bewerte ich durch Auge/Bauchgefühl....
 
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