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Steaks aus dem Bug Uruguay Aldi Nord

bardioc64

Militanter Veganer
Da ich den anderen Aldi Nord Fleisch Uruguay Thread nicht kapern wollte, hier mal meine Eindrücke vom Uruguayischen Steaks aus dem Bug geschnitten

Leider scheint es das Fleisch nur mariniert zu geben, schonmal riesen Minuspunkt
Bug01.jpg


bug02.jpg

Vakkumverschweisst
der Geruch war ok, nix metallisches oder so, wird alles von der Marinade übertüncht
bug03.jpg


Nach dem Waschen und abtupfen
man sieht eine Fette Sehne mittendurch
Die habe ich drin gelassen
bug04.jpg

Hier der Anschnitt
Gegrillt hatte ich ca. 2:30 min je seite, was deutlich zu lange war, in der mitte medium-durch , an den dünneren Enden dann durch. Allerdings war das Fleisch dennoch ausreichend zart....aaaber kein Vergleich zu einem Flanksteak o,ä. Der Fleischgemschmack war kräftig (könnte an der Marinade liegen).

bug05.jpg


Mein Fazit: nie wieder, für das Geld (oder bischen mehr) bekomme ich eine sehr gute Hüfte aus Argentinien (Metro) die deutlich besser ist, bzw. leckeres Mangaliza Filet (Handelshof für 11,90 kg)

Gruß
Thomas
 

Anhänge

Karlskron3

Fleischzerleger
5+ Jahre im GSV
Ich finde, dein Vergleich hinkt.
Du vergleichst die Metro (Großmarkt, in dem ich als Endverbraucher nicht einkaufen darf) mit einem Laden für Endverbraucher (Aldi).
Wenn ich mal kurz Mangaliza kaufen (online bestellen) möchte finde ich nach kurzer Suche zwei Shops mit 58 € und 43 € pro Kilo. In wie weit der Preis repräsentativ ist, weis ich nicht. (Shop1 Shop2)
Ich kann jetzt nicht sagen, ob das von der Qualität besser ist, als das aus dem Handelshof. Aber eben ein Endverbraucher Preis.

Meine persönliche Meinung hierzu ist, dass der Metrokäufer genauso wie der Aldikäufer den Fleischpreis für die Metzger kaputt macht.
Ich zahle 10 €/kg für den Nacken und 16 €/kg für die Rinderhüfte im Angebot. Sonst glaube ich etwas über 20 €/kg. Ich glaube nicht, dass die Metzger hier in der Gegend (BaWü) im Geld schwimmen.

Edit:
Wie sind eigentlich die Produktionsbedingungen in Südamerika?
Sind das tatsächlich alles glückliche Kühe in der Pampa, oder wadelt sich das auch hin zu industrieller Fleischproduktion?
 

pokai

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Hallo,

wir wohnen in Uruguay und hier sieht es zumindest so aus das auf einer Fläche halb so groß wie Deutschland 3,5 Mio Menschen leben (ca. Berlin) und um die 12 Mio Rinder. Die leben alle von dem was auf den Wiesen (Pampa) zu finden ist. Vor ein paar Jahren war es hier zu trocken und viele Rinder sind wegen Futtermangel verendet da damals keinerlei Futter angebaut wurde. Eine industrielle Fleischproduktion ist es trotzdem, obwohl die Rinder frei rumlaufen. Was mich nur immer so schockt sind die Sachen die in DE als Fleisch aus Uruguay verkauft wird.
Das würde hier niemand kaufen, mariniert höchstens an Feiertagen. Die Fleischpreise hier liegen bei rund 50% von denen in Deutschland. Entrecote ca. 9€/kg, Lende ca. 14-20€/kg.
Scheinbar wird dann das was hier nicht verkauft werden kann mariniert und geht nach DE?
 

Lavirco

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Es gibt gute Qualität aus Uruguay. Die kostet hier natürlich etwas mehr, hält sich aber noch in Grenzen. Z.B. Ein Flank Steak aus Uruguay kaufe ich immer beim Argentinier am Kölner Großmarkt. Da dürfen auch Privatleute kaufen. Kilopreis liegt bei ca. 15 Euro. Aber die Qualität ist super. (Black Ranch)
http://www.grillsportverein.de/forum/threads/mein-erstes-flank-steak.200323/

Als Gegenbeispiel gibt es z.B. US Beef Flank Steaks aus USA, da ist man locker bei einem Kilopreis von ca. 25 Euro, in de Metro.

Im Supermarkt kaufe ich kein Beef. Und erst recht kein mariniertes Zeugs. (Neonfleisch) Sorry, für mich ein "nogo". Wenn dann mal Geflügel, aber auch das ist nicht so toll. Ich bin überzeugt davon, dass man im Supermarkt kein gutes Fleisch bekommt. Wenn dann nur an der Fleischtheke, aber auch da gehe ich nicht gerne hin. (Rewe, Edeka usw.) Meistens sind sie dort nämlich auch nicht gerade günstig.

"You get what you pay for"
 
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