Ja sicher, aber die sind ja durch einen Außenputz geschützt und haben in der Regel einen Dachüberstand.
Der Außenputz ist dann mineralisch und diffusionsoffen, und innen atmungsaktiv.
Bei solchen kleinen Bauwerken wie der Sockel der meisten Öfen finde ich persl. diese Steine falsch.
Die sind zwar ersteinmal einfacher zu verarbeiten, aber durch verputzen und einem wetterfesten Anstrich, der dann noch beidseitig aufgetragen werden muß völlig fehl am Platz. Wie soll der Gipsstein dann noch "atmen"! Wie soll eingetrungene Feuchtigkeit wieder raus?
Zwar einfacher zu verarbeiten, aber anschließend viel mehr Arbeit durch das versiegeln, Eckschutzschienen usw.
Dazu kommen dann noch die Risse. So nimmt der Yton schnell Wasser auf. Der Frost erledigt den Rest.
Bei einem Hohlblock oder Bimsstein passiert das auch, aber der ist wenigsten nicht aus Gips.
Deshalb finde ich persl. Sichtmauerwerk (Klinker) am sinnvollsten. In der Regel wird so ein Sockel ständig nass.
Aber der Te hat ja KS ausgewählt, deshalb ist das hier kein Thema.
Gips ist z.B. kein Baustoff, sondern ein Bau Hilfsmittel.
Kann aber sein, dass dies mittlerweile nicht mehr ist. Gelernt habe ich das aber damals so.
Hier ein Auszug Quelle Wikipedia:
Da der abgebundene Gips eine gewisse Wasserlöslichkeit besitzt, werden Gipsbaustoffe überwiegend nur für den
Innenausbau verwendet. Im geschützten Außenbereich müssen Gipsbaustoffe imprägniert werden. Früher wurde Gips auch für
Stuckarbeiten an Fassaden eingesetzt und mit Leinöl imprägniert. Weil Gips
hygroskopisch (wasseranziehend) ist und daher bei schlechtem Einbau, schlechter Pflege oder Lüftung zu Verfärbungen und Verpilzungen neigt, ist er im
Nasszellen- und im Kellerbereich nur eingeschränkt zu verwenden. Bei Renovierungsarbeiten wird Stuckgips verwendet, um kleine Risse und Löcher in den Wänden zu schließen.
Ende.
Das ist ja eingendlich selbsterklärend, daß diese Yton Platten absolut ungeignet sind im Garten frei zu verarbeiten.