Hallo,
ich bin ziemlich frustriert. Nachdem ich letzte Woche bei der Erstvergrillung mit meinem OTP 57 schon Probleme hatte, war ich diesmal wirklich zuverrsichtlich, weil ich in der Zwischenzeit etliche Beiträge im Forum zu dem Thema gelesen hatte. Aber trotz der Befolgung aller Tipps war es leider wieder eine Enttäuschung. So macht das echt keinen Spaß und ich hoffe auf Eure Hilfe!

Das Problem vorab: Insgesamt hätte ich mehr Temperatur erwartet. Es waren nie viel mehr als etwas über 200 °C in der Kugel. Ganz am Anfang beim Ausbrennen des Rostes waren es mal an die 250 °C, aber später blieb es immer drunter. Ich hätte mir zumindest am Anfang einmal die Temperatur am Anschlag (300 °C) gewünscht, alleine schon zum Ausbrennen des Rostes.
Aber auch abgesehen von den Temperaturen: Die Steaks wurden nicht richtig braun und hatten keine Kruste. Die Wedges waren einigermaßen gar, aber fast ganz ohne Farbe, geschweige denn Kruste.
Hier die ganze Leidensgeschichte.
Ich habe die Empfehlungen im Forum befolgt und Pfofagus Grillis benutzt. Einen vollen (gehäuften) AZK voll durchglühen lassen, 30 min. Irgendwo stand, lieber etwas mehr als zu kurz. Die Kohlen waren von einer weißen Schicht überzogen, so wie es immer wieder gesagt wird. Die Kohlen waren richtig durchgeglüht und heiß. Ich habe sie mit Hilfe der Kohlehalter an den Seiten angeordnet.
Dann habe ich die Kohle bei offener Kugel und offenem Ventil unten gute 5 min durchziehen lassen, so wie es auch immer wieder empfohlen wird in den ganzen Problemthreads. Es waren sogar schon eher 10 min. Dann habe ich den Deckel zugemacht und rund 10-15 min gewartet. Dabei erreichte die Temperatur so rund 250 °C, aber mehr nicht. Haben da nicht viele schon das Thermometer am Anschlag (=300 °C)?
Dann habe ich das Gemüse und die Wedges drauf gelegt, weil die am längsten brauchen. Ich habe sie auf die indirekte Zone gelegt und den Deckel geschlossen. Beide Ventile waren ganz offen.
Dann habe ich mich wirklich diszipliniert und nicht wie beim letzten Mal andauernd den Deckel aufgemacht. Der Deckel blieb für 30 min zu. Das Thermometer zeigte trotzdem nur etwas über 200 °C an. Mehr wurde es nicht.
Dann, nach 30 min, wurde der Deckel geöffnet. Das Gemüse sah ganz gut aus. Die Wedges hätte ich mir schon etwas brauner vorgestellt, aber vielleicht ware die Erwartungen da ja auch zu hoch.
Da fing die Ratlosigkeit irgendwie schon an und ich stellte die Schalen auf die direkten Zonen, obwohl das ja fürs indirekte Grillen egal sein müsste. Das Gemüse fing dann an, zu brutzeln. Aber das nur am Rande.
Nach weiteren 10-15 min mit geschlossenem Deckel und offenen Ventilen wurden auch nicht mehr als gute 200 °C erreicht. Die Kohlen waren zu diesem Zeitpunkt rund eine Stunde auf dem Grill.
Dann legte ich auf Fleisch drauf, sowohl auf die direkte als auch auf die indirekte Zone. Ich konzentrierte mich aber erst mal auf die, die auf der direkten Zone lagen. Die Kugel blieb auch erst mal offen.
Ich wartete wirklich geduldig, bestimmt 5 min, bevor ich versuchte, die Steaks zu wenden. Sie klebten fest, obwohl ich den Rost vorher eingeölt hatte. Aber das nur am Rande. Viel wichtiger: Nach dem Wenden hatten sie keine richtige Farbe oder Branding, obwohl ich wirklich lange gewartet hatte.
Nach ewigem Hin und Her musste ich auch mal was essen.
Es war aber nicht richtig lecker. Ich hätte gerne etwas Farbe, Kruste und Branding gehabt, aber ich hatte nur ein unifarbenes, helles Steak ohne Röstaromen.
Die anderen Steaks wurden auch nicht mehr richtig und ich hatte das Gefühl, dass die Breckies auch nicht mehr richtig Power machen. Ich machte noch einen zweiten AZK mit Holzkohle, füllte nach und grillte die übrigen Steaks über direkter Hitze. Die bekamen dann auch noch etwas Farbe, aber das war am Ende nur noch primitives Flachgrillen mit viel Qualm und ohne indirekte Phase. Ich hätte auch wirklich erwartet, dass man zwei Schalen Gemüse und ein paar Nackensteaks mit einer Ladung Profagus hinbekommt.
Am allermeisten fehlen tut mir dieses scharfe Angrillen, das bei dem Fleisch ein paar Spuren hinterlässt und Röstaromen produziert. Aber davon habe ich nichts gemerkt. Das Fleisch kam mir eher vor wie gedünstet oder so.
Das Problem ist, dass ich schon zig Threads im Forum dazu gelesen habe und eigentlich glaube, dass ich alles befolgt habe:

Danke!
Knorpi
ich bin ziemlich frustriert. Nachdem ich letzte Woche bei der Erstvergrillung mit meinem OTP 57 schon Probleme hatte, war ich diesmal wirklich zuverrsichtlich, weil ich in der Zwischenzeit etliche Beiträge im Forum zu dem Thema gelesen hatte. Aber trotz der Befolgung aller Tipps war es leider wieder eine Enttäuschung. So macht das echt keinen Spaß und ich hoffe auf Eure Hilfe!

Das Problem vorab: Insgesamt hätte ich mehr Temperatur erwartet. Es waren nie viel mehr als etwas über 200 °C in der Kugel. Ganz am Anfang beim Ausbrennen des Rostes waren es mal an die 250 °C, aber später blieb es immer drunter. Ich hätte mir zumindest am Anfang einmal die Temperatur am Anschlag (300 °C) gewünscht, alleine schon zum Ausbrennen des Rostes.
Aber auch abgesehen von den Temperaturen: Die Steaks wurden nicht richtig braun und hatten keine Kruste. Die Wedges waren einigermaßen gar, aber fast ganz ohne Farbe, geschweige denn Kruste.
Hier die ganze Leidensgeschichte.
Ich habe die Empfehlungen im Forum befolgt und Pfofagus Grillis benutzt. Einen vollen (gehäuften) AZK voll durchglühen lassen, 30 min. Irgendwo stand, lieber etwas mehr als zu kurz. Die Kohlen waren von einer weißen Schicht überzogen, so wie es immer wieder gesagt wird. Die Kohlen waren richtig durchgeglüht und heiß. Ich habe sie mit Hilfe der Kohlehalter an den Seiten angeordnet.
Dann habe ich die Kohle bei offener Kugel und offenem Ventil unten gute 5 min durchziehen lassen, so wie es auch immer wieder empfohlen wird in den ganzen Problemthreads. Es waren sogar schon eher 10 min. Dann habe ich den Deckel zugemacht und rund 10-15 min gewartet. Dabei erreichte die Temperatur so rund 250 °C, aber mehr nicht. Haben da nicht viele schon das Thermometer am Anschlag (=300 °C)?
Dann habe ich das Gemüse und die Wedges drauf gelegt, weil die am längsten brauchen. Ich habe sie auf die indirekte Zone gelegt und den Deckel geschlossen. Beide Ventile waren ganz offen.
Dann habe ich mich wirklich diszipliniert und nicht wie beim letzten Mal andauernd den Deckel aufgemacht. Der Deckel blieb für 30 min zu. Das Thermometer zeigte trotzdem nur etwas über 200 °C an. Mehr wurde es nicht.
Dann, nach 30 min, wurde der Deckel geöffnet. Das Gemüse sah ganz gut aus. Die Wedges hätte ich mir schon etwas brauner vorgestellt, aber vielleicht ware die Erwartungen da ja auch zu hoch.
Da fing die Ratlosigkeit irgendwie schon an und ich stellte die Schalen auf die direkten Zonen, obwohl das ja fürs indirekte Grillen egal sein müsste. Das Gemüse fing dann an, zu brutzeln. Aber das nur am Rande.
Nach weiteren 10-15 min mit geschlossenem Deckel und offenen Ventilen wurden auch nicht mehr als gute 200 °C erreicht. Die Kohlen waren zu diesem Zeitpunkt rund eine Stunde auf dem Grill.
Dann legte ich auf Fleisch drauf, sowohl auf die direkte als auch auf die indirekte Zone. Ich konzentrierte mich aber erst mal auf die, die auf der direkten Zone lagen. Die Kugel blieb auch erst mal offen.
Ich wartete wirklich geduldig, bestimmt 5 min, bevor ich versuchte, die Steaks zu wenden. Sie klebten fest, obwohl ich den Rost vorher eingeölt hatte. Aber das nur am Rande. Viel wichtiger: Nach dem Wenden hatten sie keine richtige Farbe oder Branding, obwohl ich wirklich lange gewartet hatte.
Nach ewigem Hin und Her musste ich auch mal was essen.
Es war aber nicht richtig lecker. Ich hätte gerne etwas Farbe, Kruste und Branding gehabt, aber ich hatte nur ein unifarbenes, helles Steak ohne Röstaromen.
Die anderen Steaks wurden auch nicht mehr richtig und ich hatte das Gefühl, dass die Breckies auch nicht mehr richtig Power machen. Ich machte noch einen zweiten AZK mit Holzkohle, füllte nach und grillte die übrigen Steaks über direkter Hitze. Die bekamen dann auch noch etwas Farbe, aber das war am Ende nur noch primitives Flachgrillen mit viel Qualm und ohne indirekte Phase. Ich hätte auch wirklich erwartet, dass man zwei Schalen Gemüse und ein paar Nackensteaks mit einer Ladung Profagus hinbekommt.
Am allermeisten fehlen tut mir dieses scharfe Angrillen, das bei dem Fleisch ein paar Spuren hinterlässt und Röstaromen produziert. Aber davon habe ich nichts gemerkt. Das Fleisch kam mir eher vor wie gedünstet oder so.
Das Problem ist, dass ich schon zig Threads im Forum dazu gelesen habe und eigentlich glaube, dass ich alles befolgt habe:
- Profagus Grillis, am selben Tag gekauft
- vollen AZK richtig durchzglühen lassen
- Kohlen bei offenem Deckel mindestens 5 min durchziehen lassen
- beide Ventile offen

Danke!
Knorpi









