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Temperaturproblem in der Röslekugel

Baico

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Moin Gemeinde,

Ich bin ja mit meiner 50er Röslekugel sehr zufrieden. Nur habe ich ein Temperaturproblem. Ich bekomme keine Temperaturen von über 210°. Alle Schieber sind auf.
Ich habe es schon mit verschiedenen Breckies ausprobiert (sogar Weber :pfeif: ) und auch Buchenkohle. Da habe ich schon den Pizzastein und es wird nicht warm genug.
OK heute könnte ich ihn einfach in die Sonne stellen und es würde reichen, aber es ist ja nicht immer so ein Wetter :sonne: .
Hat da nicht jemand einen Tipp für mich?

Gruß vom Niederrhein
 
Servus,

das Problem hatte ich am Anfang in der Weber Kugel auch.
Der Grund bei mir was daß ich zu viele Kohlen im Grill hatte.
Bei knapp 1 3/4 AZK geht die Luzi ab...
 
Servus,

das Problem hatte ich am Anfang in der Weber Kugel auch.
Der Grund bei mir was daß ich zu viele Kohlen im Grill hatte.
Bei knapp 1 3/4 AZK geht die Luzi ab...

Du meinst bestimmt zu wenig Kohlen.

Ich komme beim 60er Rösle auch nur auf 200ºC +/-, wenn ich nen knapp vollen Weber AZK mit Grillis nutze. Muss wohl auch 1 1/2 AZKs mit Grillis nutzen.
Logisch: je größer die Fläche, desto mehr Kohle.

Liebe Grüße sendet Mela
 
Hallo Baico,

wieviel Kohle hast du denn auf dem Grill gelegt? Hast du die mit dem AZK vorgeglüht?
 
MIt Grillis bekomme ich im Weber Temperaturen bis ca 250 Grad, da müssen aber schon einige draufliegen und wirklich gut durchglühen.

Für Pizza sollte noch etwas Buchenholz draufliegen, dann bekommst Du wirklich ordentlich Temperatur auf die Kugel.
Im Moment benutze ich eine Restaurantkohle; die bekommt über 300 Grad auch alleine unproblematisch hin.

Teste einfach mal ein wenig.

Grüße

Markus
 
Mal eine Frage zum besseren Verständnis:

reichen die 200° denn nicht?
Wenn Du die Kohlekörbe zusammenschiebst, hast Du ja eine ausreichend große und heiße Fläche fürs direkte Grillen. Anschließend kann man doch alles auf dem Rost garziehen, oder?


Gruß
Chris
 
@ Captchris
Wenn man Pizza im Grill machen möchte ist eine Temperatur höher als 250 Grad schon von Vorteil. Baico wird sich seinen Pizzastein sicherlich nicht zum direkten Grillen in die Kugel legen ;-)
 
Eine anständige Pizza bekommst Du in einer Kugel nicht zustande......

Siehe:

Pizza ? Wikipedia

Schließlich wird die Pizza bei einer möglichst hohen Temperatur von 400 bis 500 °C für wenige Minuten kurz gebacken. Dies geschieht in einer möglichst niedrigen Kammer........

Dafür benötig man, offens Feuer/Stom/Gas und einen dafür angelegten Ofen......


VG
Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Baico,

wieviel Kohle hast du denn auf dem Grill gelegt? Hast du die mit dem AZK vorgeglüht?

Der normale AZK war voll. Dann habe ich die Breckies an der Seite verteilt, bzw. ein anderes Mal habe ich einen 3/4 AZK genommen und in die Körbe an der Seite verteilt. Bei beiden Versuchen bin ich nicht über 210° gekommen.

@Markus: Woher bekommst du deine Restaurantkohle?
 
Schon mal gute Kugelpizza gegessen? Kenne nicht viele Pizzabäcker die es besser machen.....

Genau so gut könnte man fragen, ob Du schon mal ein Steak aus der Mikro gesessen hast....

Was nicht geht, geht nicht.

Pizzen werden bei extrem hohen Temperaturen, ganz kurz gebacken.
Der ca. 2 mm hohe Teig sollte, durchgebacken werden und der Belag sollte durchgewärmt sein. Das darf nicht länger als 3 min dauern.
Wenn Das jemand in einer Kugel mit Kohle kann, grenzt an Jesus der übers Wasser läuft.

Nur weil viele Pizzerien so etwas ähnliches wie Pizzen anbieten, ist dies kein Maßstab für eine Pizza.

Es beginnt mit dem Teig, der Höhe des Bodens, usw.... Wer kommt auf die debiele Idee einen Niederländischen Käse mit einem itallienischen Gericht zu kombinieren?

Was kommt als nächstes? wer benötigt Parmesan? Wir wollen Gauda auf der Pasta........

Einfach mal dem Link folgen, wenn Du Interesse an neutralen Informationen haben solltest..

Pizza ? Wikipedia

Itallienische Küche, Schmorgerichte und die Zubereitung von Fleisch sind richtige Reizthemen für mich, ich hoffe ich war nicht zu direkt mit meiner Antwort.

Viele Grüße
Martin
 
Der wiki link ist doch schon recht vielsagend.
"In Haushaltsbacköfen sind meist nur Temperaturen bis 250 °C möglich, wodurch sich die Backzeit verlängert und kein optimales Ergebnis erzielt wird. Durch die Verwendung eines vorgeheizten, meist aus Schamotte bestehenden Pizzasteins anstelle eines Backblechs lassen sich bessere Resultate erzielen, weil dieser die Hitze gleichmäßiger hält und Schwitzwasserbildung verhindert."

Mit guter Holzkohle kommt man für ca. 20-30 Minuten auf 350 °C und wenn dann noch ein Pizzastein vorhanden ist sollte es eigentlich mit der Pizza klappen.
Jedenfalls in der Preisklasse bis 200 Euro wird man keine bessere möglichkeit bekommen seine Pizza zu backen.

Es gibt zwar modifizierte Geräte wie zb. Pizzaofen Alfredo DLD9070 mit Cordieritstein und Lüfterset - tomishop
jedoch kommt für mich so ein Bastelsatz welcher unter umständen die Bude abfackelt nicht in frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Pizzadealer meines Vertrauens hat eine Temeratur von ca. 450C in seinem Ofen und bereitet die Pizzen direkt auf dem Stein.

Mit hoher Temperatur und einem Pizzastein sollte es in einer Kugel eindeutig möglich sein bessere Ergrbnisse zu erzielen als die Pizzabäcker, die Pizzen in diesen gruseligen Metallformen backen.
Das verdampfende/austretende Wasser wir auf dem Stein viel besser abgeleitet.

Wenn der Boden möglichst dünn gehalten wird und der Belag ebenfalls eine geringe Höhe aufweißt, sollte das Resultat die meisten Pizzerien in Ehrfurcht verfallen lassen.
 
Komisch, erst Pizza in der Kugel ist scheiße und jetzt ruderst du zurück......:cop:

Ich rudere niergendwo hin.
Es fehlen immer noch geschätzte 150C, daher verlängert sich die Backzeit, damit die Eigenschaften.
Das Resultat aus einer Kugel kann niemals optimal sein aber besser als die Pseudo-Pizza aus der "Backform" in der Pizzabude ums Eck.

Optimal sind immer noch, 450-500C, auf dem Stein gebacken und die Pizza möglichst dünn zu halten.

Und "Schimpfkäse", also Mozzarella (original, vom Büffel, hat er sogar Eigengeschmack) statt dem holländischen Placebo.


Vertraut mit dem Niedrigtemperaturgaren?
Gibt mit weitem Abstand die besten Resultate bei der Zubereitung von Fleisch, mit ganz weitem Abstand.
Bevor ich das versuchte, dachte ich, ich wüsste, wie ich Fleisch zubereiten sollte.
Großer Irrtum!
Dabei verhält es sich ähnlich, nur anders herum.

:prost:

Viele Grüße
Martin
 
Vertraut mit dem Niedrigtemperaturgaren?
Gibt mit weitem Abstand die besten Resultate bei der Zubereitung von Fleisch, mit ganz weitem Abstand.
Bevor ich das versuchte, dachte ich, ich wüsste, wie ich Fleisch zubereiten sollte.
Großer Irrtum!
Dabei verhält es sich ähnlich, nur anders herum.

:prost:

Viele Grüße
Martin

Naja, ein Steak (blutig oder medium) ist damit aber kaum möglich. :happa:
 
Naja, ein Steak (blutig oder medium) ist damit aber kaum möglich. :happa:

Naja, da kann man geteilter Meinung sein.

Wenn ich das Fleisch aus dem Kühlschrank nehme und scharf angebraten habe, das Thermometer einbringe, zeigt es im Kern 10C an.......ich weiß ja nicht aber wenn das nicht roh ist, weiß ich es auch nicht......

Wie will man sonnst den Zustand seines Grillguts kontrollieren, außer mit einem Thermometer??
Und wie will man das Fleisch saftig erhalten, wenn man das Wasser mit Temperaturen über 100C verdampfen lässt?

Mir fällt da nichts ein...

Jetzt bin ich ja mal gespannt, was mir entgangen ist.

VG
Martin
 
Ähm - und was hat das mit NT-Garen zu tun ?

Dies isoliert betrachte erst mal nichts, evtl habe ich mich im zweiten Teil meiner Aussage unpräzise ausgedrückt.

.....wie will man das Fleisch saftig erhalten, wenn man das Wasser mit Temperaturen über 100C verdampfen lässt?.....

Soll bedeuten, nur mit Temperaturen von unter 100C bleibt der Großteil des Wasser im Fleisch und somit das Grillgut saftig.
Ich persönlich bevorzuge 85C zum garen. Die Innentemeratur ist wie immer Geschmacksache.
 
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