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Tomatenanbau 2025

Ich bin bekennender Tomatenjunky und unter 500 Pflanzen in 500 Sorten geht bei mir gar nichts. Siehe auch unter: https://www.grillsportverein.de/forum/threads/ich-bin-dann-auch-mal-hier.375036/#post-6085568
hier werde ich mal so übers Jahr über meinen Tomatenanbau schreiben und lade gerne zum fachsimpeln und austauschen ein. Jedes Jahr fange ich mit den Frühtomaten im ungeheizten Folienzelt an. das heißt, ungeheizt ist es nicht. Die Jungpflanzen kommen in einen Graben der mit frischem Pferdemist und grünen Hackschnitzeln gefüllt, so wie eine Art Biomeiler. Also muss ich schon im Januar mit der Anzucht beginnen. Im Februar gab es dann schon unter Kunstlicht die ersten Sämlinge. Mitte März sind die Pflanzen dann ins Folienzelt umgesiedelt und meine eigenen Jungpflanzen (Balkon-, Busch-, Cocktail-, Flaschen-, Fleisch-, Multiflora-, Rispen- & Wildtomaten) sind ebenfalls dort mit reingestellt worden. Bügel drüber und 2 Lagen Frostschutzvlies. Als es mal einige Minusgrade hatte, hab ich zur Sicherheit noch Tontöpfe mit Teelichtern reingestellt und hatte dort immer so um die 12°C unter dem Vlies. Jetzt hab ich am Wochenende sogar schon die ersten winzigen Tomaten entdeckt. ich denke , dass ich da Ende Mai / Anfang Juni das erste Mal ernten kann. Meine beiden Anzuchthäuser sind wieder proppenvoll mit den Pflanzen zum Verkauf. Ich denke mal, zum ersten Mai werden mir die Leute wieder den Garten einrennen. Die ersten Verkaufstage sind mega anstrengend, weil ich da einen großen Ansturm habe von Gärtnern, die von der Sortenvielfalt förmlich erschlagen sind und ich dann auch viel beraten muss. Aber man lernt da auch viele Leute kennen und hat gute Gespräche.Aber jetzt lass ich mal ein paar Bilder sprechen:
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Hallo Hobbygärtnerin,
schau doch mal bitte hier: Tomatenanbau 2025. Da wirst Du fündig!
 
Ich bin bekennender Tomatenjunky und unter 500 Pflanzen in 500 Sorten geht bei mir gar nichts. Siehe auch unter: https://www.grillsportverein.de/forum/threads/ich-bin-dann-auch-mal-hier.375036/#post-6085568
hier werde ich mal so übers Jahr über meinen Tomatenanbau schreiben und lade gerne zum fachsimpeln und austauschen ein. Jedes Jahr fange ich mit den Frühtomaten im ungeheizten Folienzelt an. das heißt, ungeheizt ist es nicht. Die Jungpflanzen kommen in einen Graben der mit frischem Pferdemist und grünen Hackschnitzeln gefüllt, so wie eine Art Biomeiler. Also muss ich schon im Januar mit der Anzucht beginnen. Im Februar gab es dann schon unter Kunstlicht die ersten Sämlinge. Mitte März sind die Pflanzen dann ins Folienzelt umgesiedelt und meine eigenen Jungpflanzen (Balkon-, Busch-, Cocktail-, Flaschen-, Fleisch-, Multiflora-, Rispen- & Wildtomaten) sind ebenfalls dort mit reingestellt worden. Bügel drüber und 2 Lagen Frostschutzvlies. Als es mal einige Minusgrade hatte, hab ich zur Sicherheit noch Tontöpfe mit Teelichtern reingestellt und hatte dort immer so um die 12°C unter dem Vlies. Jetzt hab ich am Wochenende sogar schon die ersten winzigen Tomaten entdeckt. ich denke , dass ich da Ende Mai / Anfang Juni das erste Mal ernten kann. Meine beiden Anzuchthäuser sind wieder proppenvoll mit den Pflanzen zum Verkauf. Ich denke mal, zum ersten Mai werden mir die Leute wieder den Garten einrennen. Die ersten Verkaufstage sind mega anstrengend, weil ich da einen großen Ansturm habe von Gärtnern, die von der Sortenvielfalt förmlich erschlagen sind und ich dann auch viel beraten muss. Aber man lernt da auch viele Leute kennen und hat gute Gespräche.Aber jetzt lass ich mal ein paar Bilder sprechen: Anhang anzeigen 3616989Anhang anzeigen 3616990Anhang anzeigen 3616992Anhang anzeigen 3616997Anhang anzeigen 3616998Anhang anzeigen 3616999
Hammer 🤩👍😳
 
Großartig, sowas bestätigt mir immer wieder, dass ich nicht der einzige Bekloppte bin.
Ich muss mich aktuell allerdings noch aus Zeit- und Bewässerungsgründen auf knapp 100 Pflanzen beschränken. ;-)
 
Wahnsinn!

Und eine echte Kleinigkeit am Rande, die mir bei Deinen Bildern aufgefallen ist und die ich auch umsetzen werde: Ich habe in meinem deutlichen kleineren Gewächshaus bislang bei Frosttemperaturen Grabkerzen aufgestellt. Deine Variante, große Teelichter in Blumentöpfen aufzustellen, dürfte noch effektiver sein.

:thumb2:
 
Die Tontöpfe werden richtig heiß durch die Teelichter und geben auch dann noch Wärme ab, wenn die Kerzen zu Ende sind. Ich hatte es auch schon mal mit Kokosbriketts in den Tontöpfen probiert aber die glühen nicht lange genug um eine Frostnacht zu überbrücken. Meist wird es ja erst am frühen Morgen am kältesten. Da ich die Pflanzen mit Frostschutzvlies abgedeckt habe, brauche ich auch nicht das ganze Gewächshaus heizen sondern nur die untersten 50 cm.
 
Alles 'ne Platzfrage. Und den habe ich leider viel zu wenig! Mussten nur gestern Abend wieder reinziehen, da es doch zu frisch wird für die Schnuffis.

Keine Ahnung, wie ich die wieder alle ins Zelt bekommen soll (dort steht noch einiges mehr).


Tomaten.jpg
 
:o Das ist ja ein Tomatenwald! Wenn schon die Anzucht ordentlich Platz braucht, wohin werden die denn dann augesetzt?
Meine Frau hat ca 15-20 Sorten/Pflanzen angesetzt und mehr geht auch nicht, schließlich sollen die ja geschützt stehen.
Ich schaue gerne weiter zu!
 
Ich bleib hier auch mal drann. Vielleicht gibt es ein paar brauchbare Tips für Leute wie mich, die nicht wissen was sie tun.
500 Pflanzen ist schon ne' Hausnummer! :mosh:
 
So, seit Montag ist alles erstmal wieder im Zelt. Wird langsam echt eng. Und da sind 17 Chilis schon rausgepflanzt, die sind etwas toleranter (so lange es keinen Frost gibt).
Momentan sieht es auch nicht so aus, dass sie so bald wieder raus können :cry: Die Prognose sagt aktuell, dass es evtl. Ende nächste Woche nachts nicht mehr so kalt wird. Nervt!

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Wow, das ist mal ein wirklich professioneller Ansatz. Auch ich fühle mich jetzt wieder ein ganzes Stück normaler, weil ich nicht der einzige bin, der beim Thema Tomaten obsessiv ist :-).

Ich habe mittlerweile den Garten schon 2x umgegraben und in der Hoffnung auf besseres Wetter die Auspflanzung vorbereitet. Aber ohne Gewächshaus habe ich ein schlechtes Gefühl, bei Nachttemperaturen um die 8-9C und tagsüber knapp unter 20C. Hoffentlich wird das Wochenende (in Österreich) wettermässig stabiler. Ich habe knapp 40 verschiedene Sorten von einem tollen Anbieter als Jungpflanzen gekauft (Paradeiserkaiser). Einen guten Tip, den mir der Anbieter gab: bei Bodenpflanzen nur einmal beim Aussetzen giessen und danach nie wieder. Ich dachte, bei der ersten Hitzewelle werde ich schwach und giesse trotzdem. Aber ich habe durchgehalten und es funktioniert tatsächlich. Scheinbar zwingt das die Pflanzen, ihre Wurzeln auf der Suche nach Grundwasser viel tiefer zu schlagen. Das Ganze klappt natürlich nicht bei Topfpflanzen. Beim Hochbeet bin ich mir nicht so ganz sicher.

Habt Ihr hier im Forum vielleicht noch ein paar Tips, damit ich meinen Tomatengarten verbessern kann. Es gibt ja eine Unzahl an Blogs und Ratgebern. Leider gibt es scheinbar 10 Meinungen, wenn man 5 Quellen befragt...

Also bisher handhabe ich meine Pflanzen wie folgt - Euer Feedback und Ansatz würde mich freuen:

- Ich setzte die Pflanzlinge tief bis zum ersten Blattansatz ein und gebe zuvor einen Löffel Düngergranulat ins Loch
- Ich setzte schräg in Richtung der Stabspirale ein. Damit kann man die Pflanze ganz sanft mit der Hand um die Spirale wickeln und dann immer wieder, sobald sie wächst. Ich spare damit enorm viel Zeit, weil ich nicht manuell mit Schnur festbinden muss
- Bei Pflanzen unter Dach verwende ich Tomatenhaken mit dicker Schnur. Die Schnur wird immer wider um die gewachsene Pflanzen gewickelt und dann als Rankhilfe gestraff. Für jeden Strang der Pflanze verwende ich eine eigene Schnur
- Das schwierigste ist für mich die Entscheidung wieviele Stränge ich behalten soll. Mittlerweile lasse ich 2-3 für grosse Tomaten wie Ochsenherz, und 3-5 für Cocktailtomaten. Buschtomaten lasse ich ganz frei wachsen. Das grösste Dilemma habe ich, wenn die Pflanzen gerade im Juni wie Unkrauft wachsen und ich neue Seitenstränge oft erst entdecke, wenn sie schon entwickelt sind. Mir tut einfach das Herz weh, wenn ich dann etwas abschneide wo schon Blüten dran sind...
- Meine grösste Frage: wie geht Ihr mit dem Thema Ausgeizen um? Das scheiden sich ja die Geister. Ich verfolge mittlerweile einen differenzierten Ansatz, je nach Tomatenart (siehe vorheriger Punkt)

Möge es ein Sommer mit viel Sonne und wenig Hagel werden!
 
Falls ein zu entfernender Trieb schon Blüten angesetzt hat, schneide ich den hinter diesem ersten Blütenstand ab. Generell ziehe ich unveredelte Pflanzen ein bis zweitriebig und Veredelte zwei bis dreitriebig.

Gar nicht gießen hängt in erster Linie vom Boden ab. Hat man schwere (z.B. Lehm) oder sehr durchlässige (wie z.B im Hochbeet) Böden, rächt sich das schnell. Mit Mangelerscheinungen halten Tomaten ja wahrlich nicht hinterm Berg, leider sieht man sie immer erst weit nach dem Auslöser des Mangels.

Allerdings beneide ich dich um dein Wetter. Bei uns heute wieder nur 12 Grad und heute Nacht rechne ich mit 5 oder sogar drunter. Meine Pflanzen sind mittlerweile z.T. fast einen Meter und kaum noch handhabbar mit jeden Tag raus und nachts rein. Ins Zelt passt die Horde schon lange nicht mehr.
 
hab die Woche ca 80 Stauden ins Freiland gesetzt:
Amber Keyes
Austrian Mountain Cherry
Austrian Mountain Cherry x Vivagrande F3
Anawine
Azyochka
Barrys Crazy Cherry
Black Krim
Black Plum
Cherokee Lime Stripes
Cuor di Bue
Dattelwein
Gold Nugget
Goldita
Himbeerrose
Kremser Perle
Mariannas Blue Fruit
Microberry
Moms Paste
Mountaineer Pride
Nahuelbuta Pink
Nonna Antonina
Ochsenherz Mazedonien
Ochsenherz Orange
Pummelfee
San Marzano Lungo 2 F1
Schlesische Himbeere
Shokoladny Marmelad
Siberia
Tschernij Prinz
Whippersnapper
Zluta Kytice
 
Nachttemperaturen um die 8-9C und tagsüber knapp unter 20C
Wo siehtst du das Problem?

Alles über 5 °C und frostfrei ist OK.

Ich habe nach den Eisheiligen mit dem Auspflanzen begonnen. Jetzt bedroht man mich allerdings zum Wochenende mit Bodenfrost.

bei Bodenpflanzen nur einmal beim Aussetzen giessen und danach nie wieder
Ja, damit kommt der Stekovics immer wieder um die Ecke. Das mag ja bei ihm im Burgenland funktionieren.
Hier in Rheinhessisch-Sahara wird das nichts. Dafür müssten die Tomaten bei unserem lehmigen Boden etwa so tief wie die hier heimischen Reben wurzeln. ;-)
Ergo: Gießen.
Seit seiner Nummer mit dem Charapitas kann ich den Kaiser allerdings nicht mehr ganz ernst nehmen.
Wobei mich seine Frau aber mit den Knoblauchblüten angefixt hat.

Das schwierigste ist für mich die Entscheidung wieviele Stränge ich behalten soll.
Überwiegend eintriebig mit konsequentem Ausgeizen.

hab die Woche ca 80 Stauden ins Freiland gesetzt
<Klugschiss-Modus an>
Tomaten sind keine Stauden
<Klugschiss-Modus aus>

Tolle Liste!

Bis ich so weit bin, muss ich mich noch ganz schön anstrengen. Von den etwa 120 vorgezogenen Pflanzen sind erst 28 im Freiland.
 
Wo siehtst du das Problem?

Alles über 5 °C und frostfrei ist OK.
Bei mir haben sich Tomaten bei Temperaturen unter 10 Grad immer mit heftiger Violettfärbung und wochenlanger Stagnation durch den Kältereiz bedankt. Manche Sorten zicken sogar schon unter 15 Grad rum. Daher riskiere ich unter 10 °C nur in Notfällen, die Pflanzen dem auszusetzen. Um die 5 Grad (oder gar darunter) sind in jedem Falle sehr sehr unschön und sollten unbedingt vermieden werden. Je größer die Pflanzen schon sind, umso mehr reagieren sie auf die Kälte, da die Nährstoffversorgung kippt (ähnlich wie über 30 °C). Frost ist schlicht tödlich.

Vielleicht gibt es einige ausgewählte Sorten, die da toleranter sind, aber in der Breite keinesfalls. Daher bleibe ich bei der 10 °C-Regel. Bei Gurken ist diese Grenze bei 15 und 5 sinds bei mir bei Chilis, die können etwas mehr ab.

Für mich bedeutet das, dass heute und morgen Nacht alles wieder reingeräumt werden muss :cry:
 
Wo siehtst du das Problem?

Alles über 5 °C und frostfrei ist OK.

Ich habe nach den Eisheiligen mit dem Auspflanzen begonnen. Jetzt bedroht man mich allerdings zum Wochenende mit Bodenfrost.


Ja, damit kommt der Stekovics immer wieder um die Ecke. Das mag ja bei ihm im Burgenland funktionieren.
Hier in Rheinhessisch-Sahara wird das nichts. Dafür müssten die Tomaten bei unserem lehmigen Boden etwa so tief wie die hier heimischen Reben wurzeln. ;-)
Ergo: Gießen.
Seit seiner Nummer mit dem Charapitas kann ich den Kaiser allerdings nicht mehr ganz ernst nehmen.
Wobei mich seine Frau aber mit den Knoblauchblüten angefixt hat.


Überwiegend eintriebig mit konsequentem Ausgeizen.


<Klugschiss-Modus an>
Tomaten sind keine Stauden
<Klugschiss-Modus aus>

Tolle Liste!

Bis ich so weit bin, muss ich mich noch ganz schön anstrengen. Von den etwa 120 vorgezogenen Pflanzen sind erst 28 im Freiland.
Ja, ich denke auch, dass man einige seiner Ratschläge im Kontext des lokalen Klima sehen muss. Ich baue nur 2.5h Autostunden westlich von ihm an und muss viel vorsichtiger sein bezüglich Temperatur. Das mit dem Grundwasser funktioniert hier für mich prima. Allerdings ist seine Anbauweise ohne jegliche Rankhilfe die Tomatem am Boden wachsen zu lassen (wie Erdbeeren) und mit Stroh gegen Nassfäule zu schützen hier auch nicht machbar. Ich denke mal seine Gegend ist schon die pannonische Tiefebene mit höheren Temperaturen und wenn es dort im Sommer mal regnet trocknet der Wind in der flachen Pampa den Boden schnell wieder aus. Ich hätte bei mir sicher mit Fäulnis zu kämpfen, würde ich keine Rankhilfen bieten.

Charapitas musste ich erst Mal nachschlagen :-)

Wenn man aber keine grössere Fläche / Zeit für die Zucht aus Samen hat ist der Mann hier in Ostösterreich wirklich Gold wert. Ich habe nirgendwo ein ähnlich grosses Angebot an "exotischen" Tomatensorten als fertige Pflanzen gefunden.
 
hab die Woche ca 80 Stauden ins Freiland gesetzt:
Amber Keyes
Austrian Mountain Cherry
Austrian Mountain Cherry x Vivagrande F3
Anawine
Azyochka
Barrys Crazy Cherry
Black Krim
Black Plum
Cherokee Lime Stripes
Cuor di Bue
Dattelwein
Gold Nugget
Goldita
Himbeerrose
Kremser Perle
Mariannas Blue Fruit
Microberry
Moms Paste
Mountaineer Pride
Nahuelbuta Pink
Nonna Antonina
Ochsenherz Mazedonien
Ochsenherz Orange
Pummelfee
San Marzano Lungo 2 F1
Schlesische Himbeere
Shokoladny Marmelad
Siberia
Tschernij Prinz
Whippersnapper
Zluta Kytice
San Marzano versuche ich auch immer wieder. Ich bin nicht so der Fan, aber meine Mutter liebt die. Die wachsen auch schön, sind bei mir aber extrem spätreif und sind mir schon auf an der Pflanze verfault.

Ochsenherz Orange war ein Weckruf: das ist die Sorte, die letztes Jahr extrem gut ankam und die ich heuer vergessen haben. Vielleicht finde ich noch irgendwo Jungpflanzen. Platz ist ja selbst im kleinsten Topf, wenn man nur will :-)
 
Falls ein zu entfernender Trieb schon Blüten angesetzt hat, schneide ich den hinter diesem ersten Blütenstand ab. Generell ziehe ich unveredelte Pflanzen ein bis zweitriebig und Veredelte zwei bis dreitriebig.

Gar nicht gießen hängt in erster Linie vom Boden ab. Hat man schwere oder sehr durchlässige Böden (letzteres wie z.B im Hochbeet), rächt sich das schnell. Mit Mangelerscheinungen halten Tomaten ja wahrlich nicht hinterm Berg, leider sieht man sie immer erst weit nach dem Auslöser des Mangels.

Allerdings beneide ich dich um dein Wetter. Bei uns heute wieder nur 12 Grad und heute Nacht rechne ich mit 5 oder sogar drunter. Meine Pflanzen sind mittlerweile z.T. fast einen Meter und kaum noch handhabbar mit jeden Tag raus und nachts rein. Ins Zelt passt die Horde schon lange nicht mehr.
Alles gut mit dem Wetter! jetzt wo ich Tomaten habe, weiss ich erst wie schlecht Obstbauern und v.a. Marillen/Aprikosenbauern im Frühling schlafen.
 
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