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Unold Luigi

Wie bekommt man diese 4 Jahre Garantie überhaupt?
Ich habe bei VOELKNER mit einem Rabattgutschein gekauft und wenn man sich dann erstmals dort registriert für den Newsletter,
dann bekommt man neben einer kostenlosen Lieferung auch 2 Jahre Anschluß-Garantie GRATIS (ergibt zusammen 4 Jahre).
 
Heute die Erstvergrillung mit dem Luigi.
Teig aus dem TK nach Waldis Rezept. Das funktioniert für mich im Alfa sehr gut.
Den Luigi habe ich 30 min im Neapolitan Programm vorheizen lassen. Gemessen hatte der Stein dann zwischen 415 und 460 Grad.
Die erste Pizza war eine Margherita, nach Timer zwei Minuten drin, ohne drehen. Für mich im Ergebnis oben noch zu hell und unten in der Mitte fast verbrannt/grenzwertig.
Die zweite war eine Margherita mit roten Zwiebeln, die ich nach 1 min und 40 sek mit dem Wender gehoben habe, um sie vom Boden zu entkoppeln und oben noch Hitze zu geben. Das Ergebnis war besser, aber noch nicht gut.
Die dritte war eine Salami mit Zwiebeln, ähnlich zubereitet wie die zweite. Die beste für den heutigen Tag, aber deutlich Luft nach oben.

Mit Pizza ist es eben wie mit Kindern, die ersten werden immer bißchen komisch… 😉

Fazit für heute:
Der Luigi hat scheinbar unten viel Power, oben aber nicht genug. Das ist im Alfa (Portable) natürlich ganz anders. Ich werde den nächsten Versuch mit 350 Grad unten und 400 Grad oben angehen und dann vermutlich länger als zwei Minuten. Erst nach diesen Ergebnissen überlege ich, ob ich die Hydration erhöhe.

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Heute die Erstvergrillung mit dem Luigi.
Teig aus dem TK nach Waldis Rezept. Das funktioniert für mich im Alfa sehr gut.
Den Luigi habe ich 30 min im Neapolitan Programm vorheizen lassen. Gemessen hatte der Stein dann zwischen 415 und 460 Grad.
Die erste Pizza war eine Margherita, nach Timer zwei Minuten drin, ohne drehen. Für mich im Ergebnis oben noch zu hell und unten in der Mitte fast verbrannt/grenzwertig.
Die zweite war eine Margherita mit roten Zwiebeln, die ich nach 1 min und 40 sek mit dem Wender gehoben habe, um sie vom Boden zu entkoppeln und oben noch Hitze zu geben. Das Ergebnis war besser, aber noch nicht gut.
Die dritte war eine Salami mit Zwiebeln, ähnlich zubereitet wie die zweite. Die beste für den heutigen Tag, aber deutlich Luft nach oben.

Mit Pizza ist es eben wie mit Kindern, die ersten werden immer bißchen komisch… 😉

Fazit für heute:
Der Luigi hat scheinbar unten viel Power, oben aber nicht genug. Das ist im Alfa (Portable) natürlich ganz anders. Ich werde den nächsten Versuch mit 350 Grad unten und 400 Grad oben angehen und dann vermutlich länger als zwei Minuten. Erst nach diesen Ergebnissen überlege ich, ob ich die Hydration erhöhe.

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Der Boden sieht jetzt für mich nicht ganz verkehrt aus. Ich hatte die besten Ergebnisse mit 400/330 und dann ca. 3 min.dann braucht der Stein aber wieder 3-5min das er auf Temperatur ist. Aber kommt ja auf den Luigi an. Viel Spaß beim austesten.
 
Finde den Boden auch gut. Nur oben wärs mir zu blass. Sieht aber auch nicht nach Napoletana aus, oder der Rand ist nicht so gut aufgegangen. Das macht bei mir nen Riesenunterschied im Luigi, wenn ich die Ränder eher so Canotto mäßig ausforme und sie mehr hochgehen, dann bräunen sie auch schneller wegen dem.kürzeren Abstand zur Spirale. Das ist im übrigen auch das was ich mir vom Biscotto erhoffe, weniger Abstand nach oben= mehr aufpuffen und bräunen.
 
Hab den Unold Support mal bezüglich des unteren Lüfters angeschrieben, da dieser bei meinem doch sehr laut und "kreischend" ist.

Hab nach 24 Stunden eine Antwort bekommen und ich könnte ihn nun kostenlos einsckicken...
Ich denke aber nicht, dass die dort etwas dran ändern können...
 
Bei mir gab es gestern die wöchentliche Pizzasession. So langsam lerne ich meinen Sportsfreund Luigi besser kennen und auch den Verbrenner(-Stein) besser im Griff zu haben. Teig war diesmal ein Standardteig ganz ohne Experimente (63% Hydration, 2,9% Salz, 17h KT, 5h RT, Caputo Pizzeriamehl mit 10% Semola, Hefe nach PizzApp). Diesmal nur auf 350 oben und unten vorgeheizt, da ich den Stein nicht über 350 Grad haben wollte. Beim ersten Piepsen dann aber doch wieder gute 380 Grad auf dem Stein gehabt, d.h. ich kann bei meinem Luigi bei der Steintemperatur immer Oberhitze+30Grad rechnen. Ich hab den Stein dann etwas abkühlen lassen und dann auch mit 330 Grad unten und 390 Grad oben gute Ergebnisse erzielt. Wobei ich die Pizzen kaum länger als 2 Minuten drin lasse, da sie dann bereits so aussehen:
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Einmal war zu viel Pause zwischen zwei Pizzen, da war der Stein wieder bei knapp 400 Grad. Hab's dann trotzdem gewagt, aber wieder einen - für mich - zu dunklen/verbrannten Boden erhalten. Da ist es echt ein Nachteil, dass man die Temperatur beim Luigi für "Korrekturen" oder Änderungen während Back- und Nachheizphase nicht so einfach ändern kann wie bei der Variante von Chefman. Bin mal gespannt, ob ich mit dem jetzt bestellten "neuen" Biscotto von Saputo entspannter zumindest von oben immer die 400 Grad belassen kann. Wenn ich es richtig gelesen habe, wird bei der Verwendung des Biscottos im Effeuno aber häufig auch zu einer gedrosselten Temperatur von unten geraten. Aber auch das werden die Erfahrungswerte vermutlich zeigen müssen. Mit dem normalen Stein erhalte ich zumindest die besten Ergebnisse, wenn der Stein so zwischen 330-350 Grad hat. Bleibt spannend 😄
 
Finde den Boden auch gut. Nur oben wärs mir zu blass. Sieht aber auch nicht nach Napoletana aus, oder der Rand ist nicht so gut aufgegangen. Das macht bei mir nen Riesenunterschied im Luigi, wenn ich die Ränder eher so Canotto mäßig ausforme und sie mehr hochgehen, dann bräunen sie auch schneller wegen dem.kürzeren Abstand zur Spirale. Das ist im übrigen auch das was ich mir vom Biscotto erhoffe, weniger Abstand nach oben= mehr aufpuffen und bräunen.
Dafür würde ich im Vorfeld erst mal den vorhandenen Stein probeweise höhersetzen, z.B. indem nam den mit ein paar großen Muttern oder Winkelverbinder/Stuhwinkel aufbockt.
 
Heute die Erstvergrillung mit dem Luigi.
Teig aus dem TK nach Waldis Rezept. Das funktioniert für mich im Alfa sehr gut.
Den Luigi habe ich 30 min im Neapolitan Programm vorheizen lassen. Gemessen hatte der Stein dann zwischen 415 und 460 Grad.
Die erste Pizza war eine Margherita, nach Timer zwei Minuten drin, ohne drehen. Für mich im Ergebnis oben noch zu hell und unten in der Mitte fast verbrannt/grenzwertig.
Die zweite war eine Margherita mit roten Zwiebeln, die ich nach 1 min und 40 sek mit dem Wender gehoben habe, um sie vom Boden zu entkoppeln und oben noch Hitze zu geben. Das Ergebnis war besser, aber noch nicht gut.
Die dritte war eine Salami mit Zwiebeln, ähnlich zubereitet wie die zweite. Die beste für den heutigen Tag, aber deutlich Luft nach oben.

Mit Pizza ist es eben wie mit Kindern, die ersten werden immer bißchen komisch… 😉

Fazit für heute:
Der Luigi hat scheinbar unten viel Power, oben aber nicht genug. Das ist im Alfa (Portable) natürlich ganz anders. Ich werde den nächsten Versuch mit 350 Grad unten und 400 Grad oben angehen und dann vermutlich länger als zwei Minuten. Erst nach diesen Ergebnissen überlege ich, ob ich die Hydration erhöhe.

Anhang anzeigen 3323326Anhang anzeigen 3323327Anhang anzeigen 3323328Anhang anzeigen 3323329Anhang anzeigen 3323330Anhang anzeigen 3323331Anhang anzeigen 3323332Anhang anzeigen 3323333Anhang anzeigen 3323334Anhang anzeigen 3323335Anhang anzeigen 3323336
Also habe nach viel Probieren die perfekte Einstellung für mich und meine Familie gefunden, ist natürlich keine Napolitaner,

330 Grad Oben/Unten 4min ohne drehen.

Hab leider grad kein Foto zur Hand aber werde ich sicher nachreichen.

Teig:

Hab ich mich lange rangetastet und mit dem Thermomix wird der für die normale Pizza so perfekt.

  • 877g Mehl 00
  • 47g Roggenmehl 997
  • 555g Wasser kalt (Kühlschrank)
  • 1,7g Hefe (frisch)
  • 5g Zucker
  • 20g Salz
  • 5g Öl

Zubereitung​

  1. 555g Wasser kalt (Kühlschrank), 1,7g Hefe, in den Mixtopf geben
  2. 3 Min./Stufe 
  3. 571g Mehl 00, 47g Roggenmehl, in den Mixtopf geben
  4. Teig kneten /5 Min.
  5. 1 Std. ruhen lassen
  6. 306g Mehl 00, 5g Zucker, 20g Salz, zugeben
  7. Teig kneten /10 Min.
  8. Während des Knetens langsam das Öl zugeben
  9. Teig aus dem Mixtopf nehmen und 10 min mit der Hand kneten.
  10. Zu einer Kugel schleifen.
  11. 1 Std. abgedeckt gehen lassen.
  12. Nochmal 5 min kneten, zu einer Kugel schleifen und für 36 Std. in den Kühlschrank.
  13. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Std. ruhen lassen.
  14. Nochmal kurz Kneten und in 6 Kugeln a 250 teilen.
  15. Kugeln schleifen und wieder über Nacht in den Kühlschrank.
  16. 4 Std. vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen.
PS: Falls was über bleibt auch gut für Dönertaschen und Pide
 
Mal noch ne blöde Frage dazu: schmecken Biga Teige evtl besser, weil da generell mehr Hefe drin ist!? Nur so eine Idee, aber erscheint mir durchaus schlüssig irgendwie.
Bin da jetzt nicht der Experte, aber das denke ich nicht. Schließlich ist da auch nicht soooo viel Hefe drin und die geschmacksbildenden Prozesse im Biga sind doch relativ komplex.

Das Mehl absorbiert das Wasser, es bildet sich über die Zeit ein Glutengerüst, das für die Elastizität sorgt. Da im Biga-Vorteig viel weniger Wasser enthalten ist, braucht man, denke ich, als Starter etwas mehr Hefe, ggf. zur Unterstützung auch noch Backmalz oder etwas Honig, um ein ordentliches Glutengerüst zu bekommen. Die Biga fermentiert dann über viele Stunden, wobei man dies bei RT, kühl oder kalt machen kann. Je nachdem benötigt man auch weniger oder mehr Hefe (oder bei kalter Führung ggf. im Hauptteig nochmals Hefe). Die Hefe verstoffwechselt, sobald sie auf den anaeroben Stoffwechsel umstellt, kurzkettige Zucker im Mehl zu Kohlendioxid und Alkohol. Das Kohlendioxid wird vom Glutengerüst aufgefangen, wodurch es zur Volumenzunahme des Teigs kommt. Die alkoholische Gärung gibt dem Teig Geschmack. Vor allem kann man den Geschmack steuern, indem man Einfluss darauf nimmt, wieviel Gase, Alkohol und welche unterschiedlichen Säuren entstehen (z.B. durch Temperatur, Zeit, ...). So entwickeln sich im Laufe der Stunden vielfältige Aromen, die man später in den Hauptteig übernimmt. Eine ideale Biga duftet frisch und würzig, nach Joghurt, Bier und Honig.
Alleine dieser Duft ist schon betörend. Daraus kann ein mega leckerer Teig entstehen. Und ein sehr gut verträglicher mit exzellenter Frischhaltung.

So habe ich das zumindest im Kopf. Kann aber auch sein, dass es ganz anders ist? Bin da wie gesagt nicht der Experte. Letztendlich bei aller grauer Theorie entscheidet doch der Geschmack!
 
Wie meint Ihr das mit mehr Hefe? Weil die Hefe sich vermehrt beim Gärungsprozess? Ich nehme nur sehr wenig Hefe, ca. 1,5 g auf 1Kg Mehl. Bei 20-22° über 10-12 stunden sollte es nicht viel mehr sein. Sonst wird es sehr matschig und übergarig.
 
Hallo leute nachdem ich mir 103 seiten durchgelesen habe, habe ich mir auch ein Unold Luigi als schlechtwetterofen zugelegt. Ich fand das angebot von Voelkner richtig klasse 199euro inc. 4 Jahre Garantie ist meiner meinung nach ein Sehr gutes Angebot, da man ja leider nicht weiß wie lange der Unold aushält. So bin ich für die nächsten 4 Jahre gut aufgehoben 😀
 
Wie meint Ihr das mit mehr Hefe? Weil die Hefe sich vermehrt beim Gärungsprozess? Ich nehme nur sehr wenig Hefe, ca. 1,5 g auf 1Kg Mehl. Bei 20-22° über 10-12 stunden sollte es nicht viel mehr sein. Sonst wird es sehr matschig und übergarig.
Das ist ja auch der übliche Weg, mit ganz wenig Hefe.

Ich hatte jetzt nur immer wieder gelesen, dass Biga Teig deutlich mehr Geschmack haben soll. Im Vergleich mit dem direkten Teig wird bei Biga mehr Hefe verwendet. Daher meine Vermutung, dass auch dieses Mehr an Hefe für mehr Geschmack sorgen könnte.

Natürlich meine ich hiermit nicht die Hefe selbst, sondern den stärkeren Prozess, welchen diese dann bewirkt.

Wie gesagt, eine ganz einfache Theorie, ohne Anspruch auf Richtigkeit. 👍
 
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