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Unold Luigi

Wow das ist echt mal ein Unterschied. Wie lange braucht der Biscotto bis er nach einer Pizza wieder auf Temperatur ist?
Weder die Zeit noch Temperatur habe ich bisher explizit gemessen. I.d.R. mache ich eine Pizza, dann essen wir sie und erst danach mach ich eine weitere. Da vergehen sicherlich ca. 10 Minuten. Die Zeit reicht aus, damit der Stein wieder auf der Temperatur ist. Allerdings muss man sagen, dass mein Biscotto (Fiesoli Arte) lediglich ca. 1 cm ist. Also recht dünn. Ich vermute, dadurch erhitzt er sich schneller. Ich hatte ihn eigentlich für den Ariete-Pizzaofen gekauft gehabt. Aber kurz darauf kam ja schon def Luigi 😀
 
Hallo zusammen,

Bin hier zwar neu, backe jedoch seit ein paar Wochen ganz fleißig Pizzen im Luigi. Wie ihr alle bin ich ebenfalls ein großer Fan von dem Pizzaofen.

Zum Thema, ob der Biscotto Stein im Luigi etwas bringt, sage ich persönlich ganz eindeutig ja!

Hier ist die Pizza 2 Min. auf dem Originalpizzastein gebacken:

Anhang anzeigen 3228890

Der Boden ist für meinen Geschmack definitiv zu dunkel.

Derselbe Teig auf dem Biscottostein gebacken, ebenfalls 2 Minuten:

Anhang anzeigen 3228891


Das sieht für mich viel besser aus!

Der Unterschied ist ganz deutlich zu sehen. Was nun besser ist, ist sicherlich eine Geschmacksfrage :-)
Wenn man eine Pizza direkt mit dem Originalstein optimiert (kürzere Backzeit, weniger Hitze, ...), wird wohl das Ergebnis des Biscottosteins schlechter aussehen.
Somit sieht das Ergebnis zwar "anders" aus aber nicht unbedingt besser.
Wie andere User hier schon gezeigt haben, bekommt man auch mit dem Originalstein einen unverbrannten Boden hin.
Somit für mich kein Grund zum Wechseln.
Danke auf jeden Fall für den Test.
 
[...]. Allerdings muss man sagen, dass mein Biscotto (Fiesoli Arte) lediglich ca. 1 cm ist. Also recht dünn. Ich vermute, dadurch erhitzt er sich schneller. Ich hatte ihn eigentlich für den Ariete-Pizzaofen gekauft gehabt. [...]
Verwendest du diesen runden mit 31,5 cm im Lugi?
Das müßte dann der gleiche wie in Beitrag #323 sein.

Bei 10min Wartezeit zwischen zwei Pizzen heizt der Cordierit durch die Oberhitze entsprechend nach. Da wäre es durchaus interessant ob der Boden immer noch verbrennt wenn man die Pizzen im kurzen Abstand hintereinander einschießt.
 
Wow das ist echt mal ein Unterschied. Wie lange braucht der Biscotto bis er nach einer Pizza wieder auf Temperatur ist?
Da wird kein großer Unterschied sein. Denn die rohe Pizza entzieht während des Backvorgangs dem Stein immer die gleiche Wärmemenge bis sie durch ist, egal welcher Stein. Und diese Wärmemenge muß dann wieder zugeführt werden, bzw. wird auch schon während des Backvorgangs kontinuierlich durch die Unterhitze zugeführt. Man kann mit dem Luigi durchaus die Pizzen im kurzen Abstand hintereinander weg backen.
 
Verwendest du diesen runden mit 31,5 cm im Lugi?
Das müßte dann der gleiche wie in Beitrag #323 sein.

Bei 10min Wartezeit zwischen zwei Pizzen heizt der Cordierit durch die Oberhitze entsprechend nach. Da wäre es durchaus interessant ob der Boden immer noch verbrennt wenn man die Pizzen im kurzen Abstand hintereinander einschießt.
Ja, mein Biscottostein ist ebenfalls rund und ich meine in der Tat 31,5 cm im Durchmesser. So sieht er aus:
IMG_0903.jpeg


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Wie gesagt, der Stein war eher schon da, daher benutze ich weiterhin sehr gern. Außerdem ist meine Erfahrung die, dass die Pizza auch nach zwei Minuten bei voller Hitze manchmal noch ein Tick zu blass ist und noch ein Paar Sekunden im Ofen bleiben müsste. Vermutlich, weil ich mit Hydration von 75% arbeite, der Teig dann schon recht nass ist und länger braucht. Diese 10-15 Sekunden on top sind für den Pizzaboden auf dem „normalen“ Stein manchmal schon definitiv zu viel. Daher setze ich den Biscottostein gern ein. Natürlich kann man den Teig, die Backtemperatur, etc. optimieren und auch mit einem normalen Pizzastein gute Pizzen hinkriegen. Aber man kann auch straight forward mit dem Biscottostein arbeiten, ohne am Teig oder an der Temperatur rumschrauben zu müssen. Es gibt viele Wege zu einer guten Pizza 😉
 
Ja, mein Biscottostein ist ebenfalls rund und ich meine in der Tat 31,5 cm im Durchmesser. So sieht er aus:

Wie gesagt, der Stein war eher schon da, daher benutze ich weiterhin sehr gern. Außerdem ist meine Erfahrung die, dass die Pizza auch nach zwei Minuten bei voller Hitze manchmal noch ein Tick zu blass ist und noch ein Paar Sekunden im Ofen bleiben müsste. Vermutlich, weil ich mit Hydration von 75% arbeite, der Teig dann schon recht nass ist und länger braucht. Diese 10-15 Sekunden on top sind für den Pizzaboden auf dem „normalen“ Stein manchmal schon definitiv zu viel. Daher setze ich den Biscottostein gern ein. Natürlich kann man den Teig, die Backtemperatur, etc. optimieren und auch mit einem normalen Pizzastein gute Pizzen hinkriegen. Aber man kann auch straight forward mit dem Biscottostein arbeiten, ohne am Teig oder an der Temperatur rumschrauben zu müssen. Es gibt viele Wege zu einer guten Pizza 😉

Also das mit zwei Steinen übereinander ist eher suboptimal, da der Wärmetransport von unten doch recht startk gemindert wird, auch durch den Luftspalt zwischen den Steinen. Ich würde den Biscottostein vielmehr einzeln verwenden. Damit hat man dann auch 1cm mehr Platz.
Die 75% sind für die 400°C nominell schon etwas hoch, 65% sind für den Luigi ideal um eine ausgewogee Pizza zu bekommen. Man allerdings die Pizza zum Ende der Backzeit auch mit dem Peel etwas in Richtung der Heizspiralen anheben und so 10-15 Sekunden für die perfekte Bräuning sorgen.
 
Hat sich hier eigentlich schon einer an eine Calzone im Luigi getraut? Wenn ja, wie gemacht, welche Einstellungen, war es gut?
"Normale" Calzone funktioniert nicht, da die zu sehr aufgeht. Der Trick ist drei bis vier tiefe Einschnitte in die Calzone zu machen, also so wie z.B. bei einer Dorade auf dem Grill oder Schritt 6/6 von diesem Rezept: Calzone mit gebratenem Brokkoli. Damit bläst sich die Calzone nicht auf. Von den Temperaturen sollte man dann aber auf etwa 300°C runtergehen, und die wie eine dicke American Pizza backen, damit die Füllung gar wird bevor der Boden oder die Oberseite verbrennt.
 
Ich habe nochmal eine Grundsatzfrage zur neapoletanischen Pizza:

Weil ich es öfters mal gelesen habe: Ist der einzige Unterschied von Backvorgang her, dass man durch die höhere Hitze von über 450°C die Pizza in unter 60 Sek backen kann?

Wenn ich meine Pizza im Luigi bei 430°C 2 min drin lasse, dann ist es keine neapoletanische Pizza mehr, obwohl sie genauso aussieht und schmeckt?

Was stört mich die eine Minute länger backen? 😅🤔
 
Ich habe nochmal eine Grundsatzfrage zur Napoleontalischen Pizza:

Weil ich es öfters mal gelesen habe: Ist der einzige Unterschied von Backvorgang her, dass man durch die höhere Hitze von über 450°C die Pizza in unter 60 Sek backen kann?

Wenn ich meine Pizza im Luigi bei 430°C 2 min drin lasse, dann ist es keine napoleontalische Pizza mehr, obwohl sie genauso aussieht und schmeckt?

Was stört mich die eine Minute länger backen? 😅🤔

Ist sowieso keine.
Um sich so zu nennen muss sie im Holzofen gebacken sein.

Ist doch egal on du sie neapolitanisch oder nearlypolitan oder nach neapolitanischer Art nennst Hauptsache es schmeckt.
 
Heute habe ich meinen 2. Versuch mit dem Luigi gestartet.
Die übrigen Teiglinge vom letzten Mal hatte ich eingefroren. @Lukas81 hat mal geschrieben, dass das geht.
Bei mir war das aber ein totaler Reinfall. Der Teig war irgendwie “zusammen gefallen“ und gar nicht mehr gut zu bearbeiten.
Ich habe dann den Versuch aufgegeben, den Teig rund zu bekommen.
Beim Belag habe ich auf @deraaf gehört und den Käse (dieses mal Büffelmozarella) nach unten gemacht.
Das war dann rein optisch schon etwas besser.
Durch den verhunzten Teig war sie aber jetzt nicht der brüller. Gegessen hab ich sie trotzdem :D

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Heute habe ich meinen 2. Versuch mit dem Luigi gestartet.
Die übrigen Teiglinge vom letzten Mal hatte ich eingefroren. @Lukas81 hat mal geschrieben, dass das geht....
Wo genau lag dein Problem mit dem Einfrieren? Kann dir da gern tipps geben. Friere meine Teiglinge inmer ein und es gab noch nie Probleme. Bestimmt schon hundert stück eingefroren. Ich mache immer 8 Teiglinge und friere immer 6 ein. So muss ich nur einmal im Monat Teig machen 😊
Gruß Markus
 
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