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Unold Luigi

Sehr schön, ein Leo schaffe ich aber auch so ohne Folie, ist aber auch Teig-abhängig. Bei Biga entsteht eher ein Leo als bei einem "Scheißegal No-Knead" Teig.
Dieses Foto ist vor dem Ausrollen.

Ich mache den Teig direkt mit Eiswasser.

Ein Tag Fermentierung in der gesamten Masse und mindestens ein Tag im Pizzakühlschrank (oder zwei Tage, je nach Mehl).

Die Einstellungen sind standardmäßig, oben und unten gleich.

Ich mache keinen Vorteig, da ich keinen Teigkneter habe (genauer gesagt habe ich einen StarMix MX3, aber den benutze ich zum Mischen, weiter geht es mit den Händen).

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Welches Gewicht haben deine Teigballen? Mir ist aufgefallen das ich das Leoparding häuptsächlich bei kleineren Pizzen habe (230-250g). Bei schwereren und somit auch größeren Umfängen ist dies eher weniger der Fall.
 
Welches Gewicht haben deine Teigballen? Mir ist aufgefallen das ich das Leoparding häuptsächlich bei kleineren Pizzen habe (230-250g). Bei schwereren und somit auch größeren Umfängen ist dies eher weniger der Fall.
Das Wichtigste bei diesem Ofen ist nicht so sehr das Gewicht als vielmehr der Durchmesser der Pizza. Der Durchmesser der Pizza sollte nicht größer als der Durchmesser des Heizelements sein oder etwas kleiner.
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Jo, so meinte ich das auch. Ich habe Anfangs mit 280g Ballen gearbeitet die dann natürlich einen größeren Radius hatten. Da habe ich selten auch nur den Ansatz von Leoparding gehabt. Seit ich so mit 240g arbeite gelingt das eigentlich immer.
 
Jo, so meinte ich das auch. Ich habe Anfangs mit 280g Ballen gearbeitet die dann natürlich einen größeren Radius hatten. Da habe ich selten auch nur den Ansatz von Leoparding gehabt. Seit ich so mit 240g arbeite gelingt das eigentlich immer.
Ich verwende ein Gewicht von 265-275 Gramm bei direktem Kneten und mindestens 2 Tage kalte Gärung. Hier kommt es vor allem auf den Durchmesser der Pizza und die Konstruktion des Ofens an. Früher hatte ich in der Ukraine andere Konstruktionen von Elektroöfen für Pizza.

Mein letzter Ofen hatte eine Leistung von 2 kW und eine Steinplatte mit einer Größe von 40 cm und einer Dicke von 14 mm. Ich erreichte maximal 375 °C in 25 Minuten.

Ich kaufte einen 3 cm dicken Schamottstein, wodurch sich die Aufheizzeit auf 50 Minuten verlängerte.

Außerdem kaufte ich einen Heizstab mit einer Leistung von fast 2 kW, um den oberen Heizstab mit 1 kW zu ersetzen.

Das hätte helfen können, den Stein schneller auf eine höhere Temperatur zu bringen.

Aber ich kam nicht dazu, das Upgrade durchzuführen, weil der Krieg in der Ukraine begann und ich eine Menge Sachen verkaufte, darunter auch einige meiner Pizzaöfen.

Dieser günstige Ofen wirkt Wunder, besonders wenn man ihn fast neu für 100 € kauft, wie ich es getan habe (zuvor hatte ich einen neuen für 180 € gekauft, ihn aber an einen Freund in der Ukraine geschickt).
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Hallo Leute.
Ich habe mir vor kurzem den Unold Luigi den elektrischen Pizzaofen mit 450 Grad gekauft. Ich habe mir auch einen von der Größe her dazu passenden Biscotto Stein
von Biscotto di Sorrento geholt, weil oft gelsen habe, das dadurch der Boden der Neapolitanischen Pizza nicht so schnell anbrennt als wie mit einem Cordierit Stein der besser für Römische Pizzas backen ua. geeignet ist.

Kann mir bitte jemand von euch hier sagen auf wie viel Grad Ober - und auf wie viel Grad Unterhietze ihr den Ofen einstellts, wenn ihr z.B. eine Neapolitanische Pizza da drinnen backen tut.

Liebe Grüße
 
Hallo sorry nochmals für die Störung.
Kann mir bitte jemand hier erklären was ich da falsch gemacht habe das der Stein so ausschaut? Mich würde interessieren ob und mit was man das verbrannte wieder entfernen kann, damit man das nicht mehr sieht. Hat jemand von euch einen Vorschlag? Soll ich den Biscotto Stein herausnehmen ihn mit einer Bürste einbürsten und dann mit Wasser abwaschen? Oder habt ihr einen anderen besseren Voschlag?
Ich habe den Ofen für ca. 25 Minuten auf Unter - und Oberhitze beide auf 450 Grad vorgeheizt, dann den für den Ofen fertig belegten Pizzateig auf die Pizzaschaufel draufgetan. Ich habe auch ein bisschen Semula auf die Pizzaschaufel draufgestreut um ein verkleben des Pizzateiges zu verhindern. Doch nach ca. 2 Minuten bei voller Leistung als ich die heiße Pizza mit der Schaufel aus dem Pizza herausgenommen habe, war die Unterseite der Pizza kaum verbrannt aber als ich dann in den Pizzaofen hineinschaute, sah ich das fast der ganze Biscotto Stein schwarz war.
Was habe ich da falsch gemacht?

Hier sind ein Paar Fotos von der Pizza und vom Pizzaofen wie er nach dem Pizzabacken im inneren ausschaut.
 
Was habe ich da falsch gemacht?

Hier sind ein Paar Fotos von der Pizza und vom Pizzaofen wie er nach dem Pizzabacken im inneren ausschaut
Nach dem Backen einer Pizza im Ofen sieht der Stein, egal ob Cordierit oder Biscotto meist so aus.
Das ist das Semola das sich auf dem Stein eingebrannt hat.
Man sollte halt schauen, dass das meiste Semola vor dem Einschießen schon abgefallen ist.
Mein Biscotto sieht nach dem Backen in meinem Macte Twin auch so aus.
Die einzige Methode, den Stein wieder sauber zu bekommen ist die Pyrolyse und dann die weiße Asche die übrigbleibt nach dem Abkühlen ausfegen.
Danach sieht er wieder fast wie neu aus.
Ich habe es mit meinem Ofen relativ einfach, da der Macte bis auf 580 Grad aufheizt und so die Pyrolyse sehr gut funktioniert.
Bei den 450 Grad des Unolds muß man einfach deutlich länger mit voller Power nachheizen, aber irgendwann ist der Stein auch wieder sauber.
Falls dir mal ein Mißgeschick mit dem Belag passiert und dieser auf dem Stein verbrennt, mußt du den verkohlten Belag erst grob mit einer Kupferbürste oder einem Edelstahlschaber abkratzen und danach machst du die Pyrolyse.

Der größte Fehler wäre, den Biscotto mit einer Bürste nass abzuwaschen!!!
Damit würdest du den Stein, der ja aus einer Art Lehm besteht, zerstören, da er keine Feuchtigkeit verträgt.

Er würde die Feuchtigkeit aufsaugen und beim nächsten Backen im Ofen zerplatzen oder vorher schon brechen.
 
Doch nach ca. 2 Minuten bei voller Leistung als ich die heiße Pizza mit der Schaufel aus dem Pizza herausgenommen habe, war die Unterseite der Pizza kaum verbrannt
Das ist eigentlich der große Vorteil des Biscottos zum serienmäßig beigelegten Cordieritstein.
Beim Cordierit verbrennt der Boden durch seine hohe Hitzeabgabe schon sehr schnell und man sollte die untere Heizschleife nicht auf über 300 Grad stellen.
Der Biscotto verhält sich ganz anders, er braucht richtig Hitze, am besten um die 480 Grad auf dem Stein, damit der Boden eine schöne Bräunung bekommt.
Das bedeutet, dass du im Luigi, für eine Pizza Neapoletana, oben und unten mit voller Power arbeiten mußt, um ein entsprechendes Ergebnis zu bekommen.
Beim Luigi ist bekannt, dass er mit seiner relativ geringen Leistung von 1700 Watt und seinen kleinen Heizschleifen, länger für ein gutes Ergebnis braucht.
Ich denke, wenn du die Pizza das nächste mal etwas länger im Ofen lässt, wird das Ergebnis besser.
Du mußt dich mit dem Ofen, halt mal, an ein für dich optimales Ergebnis rantasten.
Aber so geht es jedem mit einem neuen Ofen.
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