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Unser Open Air Wohnzimmer

René Marenga

Müsligriller
15+ Jahre im GSV
Wie in meinem Vorstellungs-Thema schon beschrieben haben meine Frau und ich uns ein kleines, sanierungsbedürftiges Häuschen in der Wetterau zugelegt. Heidenarbeit reingesteckt und jetzt geht es an den Außenbereich mit Bar und Steinbackofen. Hier ein paar Bilder, wie wir es uns erstmal notdürftig schön machten um die warmen Tage draußen zu genießen -

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Den rissigen Betonboden und die Gehwegplatten habe ich rausgestemmt, Estrichmatten gelegt und mit Beton abgezogen. In der rechten Ecke befindet sich das erhöhte Fundament für einen Steinbackofen.

Gehwegplatten untergelegt, Balken drauf, darauf habe ich Terrassendielen geschraubt. Nach ca der Hälfte habe ich gemerkt, dass alles nicht so recht plan ist und wackelt. So habe ich mich gestern abend mit einem megadicken Hals dran gemacht alles wieder runter zu nehmen. Heute werde ich die Gewegplatten neu setzen. Mit Richtlatte und die Platten, die zu niedrig sitzen mit Mörtel auf die gleiche Höhe bringen. Lust hab ich keine, aber da muß ich durch!

Gestern Abend nach dem Abbauen -

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Den rissigen Betonboden und die Gehwegplatten habe ich rausgestemmt, Estrichmatten gelegt und mit Beton abgezogen. In der rechten Ecke befindet sich das erhöte Fundament für einen Steinbackofen.

Gehwegplatten untergelegt, Balken drauf, darauf habe ich Terrassendielen geschraubt. Nach ca der Hälfte habe ich gemerkt, dass alles nicht so recht plan ist und wackelt. So habe ich mich gestern abend mit einem megadicken Hals dran gemacht alles wieder runter zu nehmen. Heute werde ich die Gewegplatten neu setzen. Mit Richtlatte und die Platten, die zu niedrig sitzen mit Mörtel auf die gleiche Höhe bringen. Lust hab ich keine, aber da muß ich durch!

Gestern Abend nach dem Abbauen -

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Hallo,

ich dachte erst das soll eine Bruchsteinoptik sein :rotfll:

Gruß Klaus
 
...jo,da setz ich mich mal hin..................
Bierchen??????????????
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Gruß Mike
 

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Gerne, auch noch eins meiner Lieblingsbiere, mhhhhhh. Komm aber am besten mit nem Fass, kann dauern bis ich alles fertig habe. Aber ich halte euch auch auf dem Laufenden!
 
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Bleib dran Rene, dann wird das bestimmt schnell
ein tolles Plätzchen für so manches Grillvergnügen...:sonne:
 
Update!

Wetterau 20:30, Regen! Die Lattung sitzt!
War heute gegen 15:00 Uhr Zuhause und hab mich gleich an die Terrasse gemacht. Man glaubt gar nicht wieviel Zeit so ein Mist verschlingen kann. War gegen 20.00 Uhr fertig. Platten wackeln dank Flexkleber nicht mehr und die Latten fluchten! Zur Belohnung gibts jetzt erst mal ein Feierabendbier und dann gehts unter die Dusche! Morgen werden die Dielen verschraubt. Ich werde weiter berichten!

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Irgendwie lief die letzten Tage alles schief. Ein heftiger Regenschauer spülte mir den Fliesenkleber unter den Platten wieder weg und ich durfte alles nochmal neu ausrichten. Gestern habe ich ca 2/3 der Dielen fertig verlegt, heute werde ich den Rest machen und wieder Bilder einstellen. Für alle die jetzt auf der Bank sitzen und warten gibts als Wiedergutmachung ne Runde Bier!

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Als Terrassenbelag habe ich WPC-Dielen gewählt. Diese bestehen zu 70% aus Kunststoff und zu 30% aus Bambus Hier eine Auflistung der Vor,- und Nachteile:

Vorteile

- Man schadet damit nicht dem Regenwald und seinen Bewohnern, da hier kein Tropenholz verwendet wird
- Man hilft den Müllberg zu reduzieren, da hier PET-Flaschen verwertet werden
- Es verrottet nicht
- Es ist Pflegeleicht
- Man zieht sich beim Barfußlaufen keine Splitter zu
- Es lässt sich gut Sägen
- Optisch wie Holz


Nachteile

- Sehr teuer, da zur Montage Clips benötigt werden (30stk. ca 10€) sowie Endkappen, wenn die Enden sichtbar bleiben
- Nicht wie Holzdielen durch Keilschnitt verlängerbar
- Hohlprofil, kann bei falschem Gefälle im Winter platzen, wenn sich darin Wasser ansammelt und gefriert.
- Austausch einzelner Dielen durch die Clipmontage auf die Schnelle nicht möglich
 

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Servus,

Die Latten sehen auf dem Foto nicht wie Hartholz aus, eher wie Fichtenlatten die gestrichen sind! Solltest du kein Hartholz verwendet haben, wirst du nicht lange Freude mit deiner Terrrasse haben. Das WPC hält zwar eine Ewigkeit, aber die Unterkonstruktion wird dir in 2 oder 3 Jahren mächtig darunter wegfauln!

Gruß aus LA
 
Servus,

Die Latten sehen auf dem Foto nicht wie Hartholz aus, eher wie Fichtenlatten die gestrichen sind! Solltest du kein Hartholz verwendet haben, wirst du nicht lange Freude mit deiner Terrrasse haben. Das WPC hält zwar eine Ewigkeit, aber die Unterkonstruktion wird dir in 2 oder 3 Jahren mächtig darunter wegfauln!

Gruß aus LA

Ich habs mir auch schon gedacht. Wobei ich jetzt net ausschließen mag, das die Latten Bankirai oder etwas vergleichbares sein könnten. Wegen der Dunklen Farbe. Aber ne Aufklärung tut not. Denn sonst wäre es ein Fail, der net so toll wäre.
 
Oh shit, da muß ich euch recht geben! Ich Depp hab Fichte genommen und mit Holzschutz eingepinselt! Raus mache ich die Latten jetzt aber nicht mehr, werde aber ein Auge drauf haben. Wenn ich merke, dass da was fault werde ich es nochmal abdecken müssen. Danke für den Hinweis!
 
die Unterkonstruktion wird dir in 2 oder 3 Jahren mächtig darunter wegfauln!

Glaub ich nicht, die Latten liegen doch auf Steinen und nicht direkt auf dem Boden, liegen also nicht im Wasser sondern werden belüftet. Es sei denn das Wasser sammelt sich unter der ganzen Konstruktion, dann gebe ich dir Recht.

Wenn sie nicht im Wasser liegen halten die, wie auch beim Dach, ziemlich lange.
 
Auflagen entkoppeln, Stirnseiten versiegeln

Ich gebe auch mal meinen Senf dazu, weil ich gerade eine alte Dachterrasse mit Verlegefehlern abgerissen und eine neue aufgebaut habe
Ich kann zur Unterkonstruktion aus den gemachten Erfahrungen nur empfehlen (falls noch möglich): Das Holz der Unterkonstruktion an den Auflagerflächen vollständig zu entkoppeln-dafür gibts z.B. Unterlegpads aus Gummi, die extra porös sind, damit bloß kein Wasser "am Holz" oder besser ausgedrückt, damit das Holz auf keinen Fall "im Wasser" stehenbleibt.
Die Fäulnis wird hier auf jeden Fall an den Stirnseiten der Latten Einzug halten-also auch an den Stellen, an denen die Lattung zusammengefügt wurde. Hier könnte man durch "Stirnseitenversiegelung" entgegenwirken. Das macht man bei Bankirai, um auch dieses Hartholz an seiner empfindlichsten Stelle zu schützen. Das Zeug hat eine wachsähnliche Konsistenz und wird in Kartuschen (analog Silikon) verkauft-ob das für Fichte/Kiefer ggf. untauglich ist, weiß ich aber nicht. Die Kartusche kostet zwischen 10 und 12 Euro.
Die obere Konstruktion mit der Systemverschraubung ist genial...darunter wartet in geschätzten fünf Jahren wieder Arbeit, denke ich. Für die Lagerhölzer hätte sich Lärchenholz gut geeignet. Das hatte ich unter der vorigen Dachterrasse - es hat aber genau an den beschriebenen Stellen "gelitten", war aber nach ca. 10 Jahren nicht weggefault.
Ich drücke trotzdem die Daumen, dass es länger hält (wenn da nicht soviel Regen hinkommt-kann das ja gelingen). Darüber hinaus würde ich mir "keinen Kopf mehr machen" und das neue Open-Air-Wohnzimmer erstmal genießen!!! Viel Spaß damit und viele schöne Feiern!!!
 
@Pater und @Firefighter

Von unten kann das Wasser nicht direkt an das Holz, das ist richtig.

Aber:

1.
Das Wasser steht auf dem Beton unter den Latten (außer es ist ein Gefälle betoniert). Durch das entstehen wie gesagt Pfützen unter den Latten auf dem Beton, die dann durch Wärme- und Kälteunterschiede kondensieren. Durch das werden die Latten von unten nass.

2. Bleibt das Wasser zwischen den WPC-Brettern auf der Unterkonstruktion stehen und läuft nicht ab (außer wiederum er hat ein Gefälle gebaut).

Der Vergleich mit dem Dach ist nicht gerade gut, weil durch die Dachziegel schon so gut wie gar kein Wasser auf die Dachlatten läuft und falls doch läuft es durch den Dachwinkel sofort von den Latten wieder ab!!

Also wenn ich soviel Geld für WPC bezahle und soviel Arbeit da reinstecke würde es mir auf ein paar Bankirai oder Massarandubahölzer für die Unterkonstruktion nicht mehr ankommen oder eben auch gleich aus WPC!


Gruß aus LA
 
Moinsen,

was für ein WPC ist das, sieht nach Timber Star von Otto Wolff aus.
Wenn dem so ist bitte die Verlegerichtlinien genau beachten:

http://www.ottowolff.com/media/Down...1-Verlegeanleitung-TimberStar-Bodendielen.pdf

Die Dielen dürfen auf keinen Fall verschraubt werden und müssen auf der
Unterkonstruktion mit Clipsen befestigt. werden.
Die Dielen sind dann schwimmend verlegt und das Material kann sich ausdehnen.

Wenn die Dielen verschraubt werden schüsseln sie sich nach kurzer Zeit.

Also bitte lieber noch mal prüfen bevor es Ärger gibt.

(Ich verkaufe das Material und habe regelmäßig die Diskussionen über Verlegefehler)
 
falls die konstruktion noch offen is und du keine alternative verwenden moechtest, wuerde ich die latten wenigstens mit etwas folie belegen.
also jede latte einzeln. nicht durchgaengig folie so das wasser an den latten vorbei ablaufen kann.

mein nachbar hatte die unterkonstruktion so aehnlich. hat immerhin laenger als 3 jahre gehalten.
 
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