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Wandisolierung eines HBO

Verputzen und Streichen. Anschließend mit Acrylfarbe drüber. Mache ich auch so.
Den Ytong gibt's auch in 5cm. Dann trägt das nicht so auf. Ich nehme 7,5cm weil ich denke, dass der etwas einfacher zu mauern ist.
Wegen der Optik würde ich dir empfehlen von unten hoch zu mauern. Das geht mit Ytong recht schnell. Weiterer Vorteil: Ytong dämmt sehr gut.
Dein Hauptproblem dürfte Wasser und Frost gewesen sein. Auf den Schamotte würde ich aber auch nichts kleben.

Gruß

Benjamin
 
@BEden, ja, sie waren durch den gerissenen Putz der Witterung ziemlich schutzlos ausgeliefert.
Ich weiss, dass ich langsam trockenheizen sollte. Da im Moment noch kein Dach drüber ist, macht es bei dem Sauwetter wohl kein Unterschied...
 
Ich weiss, dass ich langsam trockenheizen sollte. Da im Moment noch kein Dach drüber ist, macht es bei dem Sauwetter wohl kein Unterschied...
solang es bei euch nicht mehr friert, ist das auch kein grosses Problem

den Ytong verspachtelst du von der Aussenseite (Vorputz/Flexkleber/...) und schon ist er Witterungsfest
 
Ich habe zum Verputzen Armierungsmörtel genommen. Damit auch Wasser da nicht mehr eindringen kann, sollte man aber auch Streichen.
 
Variante 1 - vom Boden eine neue Mauer aufziehen, auf Betonplattenhöhe einen kleinen Absatz mauern, dann mit 5-10cm Luft zum Schamotte bis OK mauern und eigenständiges Dach drübermachen.
Zwischenraum mit Perlite oder ähnlichem lose verfüllen, du kannst auch die alten Platten wieder nehmen (aber ohne Verbindung zum Schamotte).
Kann ich dir nur Empfehlen. Mein HBO ist genau so aufgebaut.
Nur hab ich statt Perlit o.ä. mit Quarzsand ausgefüllt.
Ofen steht schon 20 Jahre ohne Probleme.
20190311_174049.jpg
 

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So Männer,
ich kam jetzt endlich dazu weiterzumachen.
Ich habe Euren Rat befolgt und eine Aussenhülle aus 5cm Ytong auf hochgemauert.
IMG_1905.JPG


IMG_1907.JPG


OK, nun shabe ich 3 Fragen:
1. Wie verputze ich es nun richtig?
Einerseits soll es von aussen wasserdicht sein, aber die Feuchtigkeit von innen dennoch raus können?
Ich hatte es einfach so vor:
Armierungsgewebe mit Flexkleber fixieren und anschliessend mit einem normalen Putz- und Mauermörtel verputzen und anschließend mit einer Fassadenfarbe streichen. Spricht etwas aus Eurer Sicht dagegen? Falls ja, wie geht es besser?

2. Das Dach
Da es nur eine Schräge sein wird, ist so ein Dachaufbau grundsätzlich nicht kompliziert.
Dennoch bin ich mir etwas unsicher, wie die Befestigung am Ytong Stein verwirklichen kann.
Bohren und Dübeln fällt ja weg, da ich nicht glaube, dass der 5er Stein stabil genug ist.
Welche Möglichkeiten habe ich noch?

3. Rauchabzug
Es handelt sich um ein 150er Edelstahlrohr.
Wie führe ich es durch das Dach raus, ohne dass es zu einer Brandgefahr kommt und dann auch noch dicht ist.
Bei der Auswahl der Materialien bin ich noch recht flexibel, da ich für das Dach nicht nichts besorgt habe.

Wie würdet Ihr hierbei vorgehen?

Euch schonmal einen großen Dank für Tipps oder Anregungen und
viele Grüße,
Chris
 
Bevor du dämmst und das Dach drauf machst solltest du den Ofen trockenheizen!

Zur Vorbereitung zum verputzen nehme ich immer Tiefengrund (5l Kanister 6-8€ im Baumarkt). Das ist für stark saugenden Untergrund wie Ytong, Kalkstein usw. Mit einem Quast auftragen, 1-2 Stunden trocknen lassen und mit normalem Putzmörtel in 1-2cm Stärke verputzen. Den nach der Trocknung wieder mit Tiefengrund behandeln und dann mit einer AUßENFARBE streichen.
Habe das bei meinem HBO (letztes Jahr) so gemacht und beim Haus vor 27 Jahren.
Der Putz hält immer noch und die Farbe bekommt man nur mit einer Flex ab.:cool:

Zur Befestigung für das Dach kannst du, seitlich am Ofen, 4 Pfosten im Boden einbetonieren oder verankern, da gibt's einige Möglichkeiten. Die tragen das Dach ohne Probleme. (Bleibt deine Pergola stehen?)

Das Edelstahlrohr sollte 10-15cm Abstand zum Holz des Daches haben und mit Dämmung (Steinwolle, Keramikwolle) umwickelt sein, die die hohen Temperaturen von min 600°C aushält.
 
Du kannst auch auf den Ytong noch einen Kranz betonieren ca. 7..10cm hoch und in den gleich Gewindestäbe einsetzen, wo dann das eigentliche Dach drangeschraubt wird.
Als Material für das Dach gibt´s in den Baumärkten mittlerweile Blechtafeln, die wie Ziegel geformt sind. Weiß jetzt gerade den Namen nicht auswendig...
 
Du kannst auch auf den Ytong noch einen Kranz betonieren ca. 7..10cm hoch und in den gleich Gewindestäbe einsetzen, wo dann das eigentliche Dach drangeschraubt wird.
Hmm.. ich wollte eigentlich nicht mehr höher gehen...
Was haltet Ihr denn davon:
Kann man für die Dachsparren den Ytong nicht einfach aussägen und sie dort mit Flexkleber fixieren?
Als Material für die Dachsparren würde ich verzinktes Vierkantrohr nehmen. In denen würde ich von unten Schrauben als Stehbolzen einbringen um dann die Eindeckung festzumachen. Die Idee mit diesen Blechtafeln ist dafür nicht schlecht!
 
Bevor du dämmst und das Dach drauf machst solltest du den Ofen trockenheizen!

Zur Vorbereitung zum verputzen nehme ich immer Tiefengrund (5l Kanister 6-8€ im Baumarkt). Das ist für stark saugenden Untergrund wie Ytong, Kalkstein usw. Mit einem Quast auftragen, 1-2 Stunden trocknen lassen und mit normalem Putzmörtel in 1-2cm Stärke verputzen. Den nach der Trocknung wieder mit Tiefengrund behandeln und dann mit einer AUßENFARBE streichen.
Habe das bei meinem HBO (letztes Jahr) so gemacht und beim Haus vor 27 Jahren.
Der Putz hält immer noch und die Farbe bekommt man nur mit einer Flex ab.:cool:

Zur Befestigung für das Dach kannst du, seitlich am Ofen, 4 Pfosten im Boden einbetonieren oder verankern, da gibt's einige Möglichkeiten. Die tragen das Dach ohne Probleme. (Bleibt deine Pergola stehen?)

Das Edelstahlrohr sollte 10-15cm Abstand zum Holz des Daches haben und mit Dämmung (Steinwolle, Keramikwolle) umwickelt sein, die die hohen Temperaturen von min 600°C aushält.

Das mit dem Putz schaue ich mir dann ab! ;-)
Ja, die Pergola muss stehenbleiben...
Aus Platzgründen kann ich daneben auch keine 4 Pfosten setzen. Deswegen muss ich die Eindeckung auf der Außenhülle aus Ytong aufsetzen.
 
Du kannst den Kranz auch innerhalb mit nur 2...3cm Überdeckung über den Ytong setzen. Ist halt mehr Aufwand mit der Schalung, dafür kannst den Kranz auch stärker als 5cm machen.
 
Wenn Du innen z.B. 10cm unterhalb vom Rand eine Dachlatte befestigst. An dieser dann ein Brett, das etwa 2...3cm höher ist, als die Ytong, dann außen ebenfalls ein Brett 2..3cm höher, als die Ytong, dann entsteht eine Form mit einem Querschnitt wie ein umgekehrtes „L“ . Die Dachlatte aber so anbringen, dass die Schmalseite am Ytong anliegt. Oder gleich ein 5x5 Kantholz. Als Armierung dann eine Estrichmatte in Streifen schneiden und zum „L“ biegen und beim betonieren einlegen.
 
Befestigung am Ytong Stein
ich würde an den langen Seiten (oben und unten) jeweils innen einen Holzpfosten durch den Ytong anschrauben.
auf den Pfosten kann man dann beliebige Sparren befestigen (einfach durchschrauben)
 
ich würde an den langen Seiten (oben und unten) jeweils innen einen Holzpfosten durch den Ytong anschrauben.
auf den Pfosten kann man dann beliebige Sparren befestigen (einfach durchschrauben)

Wird aber warm da drin!
 
ich würde an den langen Seiten (oben und unten) jeweils innen einen Holzpfosten durch den Ytong anschrauben.
auf den Pfosten kann man dann beliebige Sparren befestigen (einfach durchschrauben)
Hmm, du meinst an der oberen Innenkante einfach waagerecht ein Kantholz anschrauben?
Ja, es wird noch mit Perlitte aufgefüllt, ich könnte aber trotzdem ein Vierkantrohr anstatt Holz nehmen um jegliches Risiko auszuschließen.
Meint ihr das würde halten?
 
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