Um ehrlich zu sein überfordert mich das Produktportfolio von Weber etwas. Wenn man die Spirits, Genesis und den Summit zusammenzählt, kommt man auf ca. 15 verschiedene Modelle. Dabei ist die Q-Serie noch gar nicht mitgezählt. Braucht es das? Früher gab es im wesentlichen den Genesis als Silver und Gold, mit und ohne Seitenbrenner. Das war es. Den Summit kannte ich damals nur aus dem Prospekt, weil den sowieso fast keiner kaufte.
Weber war schon immer teuer, aber die Preise für den 2017er Genesis sind echt ambitioniert. Bleibt nur zu hoffen, dass an der Qualität nicht weiter nachgelassen wurde, denn dann sehe ich echt schwarz.
Zu den Preisen in Dänemark: Man konnte bereits in den vergangenen Monaten beobachten, dass sich die Weber-Preise in Dänemark zunehmend den EU-Preisen anglichen. Bereits 2015 hat sich aus meiner Sicht, der Kauf eines Summits in Dänemark nicht mehr gelohnt.
Ich befürchte, dass die anderen Hersteller, im Windschatten von Weber, ebenfalls ihre Preise erhöhen werden. Von BK habe ich die Tage bereits schon etwas diesbezüglich im Forum lesen können. Wenn Napoleon clever ist, werden sie es genauso handhaben.
Es bleibt spannend...
Die Kuh wird gemolken solange sie Milch gibt. Es wird nicht der Preis verlangt den man braucht, sondern den welcher der Kunde bereit ist zu zahlen. Nachdem Grillen und BBQ nun total in ist, werden die Preise entsprechend angepaßt. Ich bin mal gespannt, denke aber daß es für Weber gut laufen wird. In Deutschland erst großes Geschrei, nächstes oder übernächstes Jahr sind sie im Vergleich doch gar nicht mehr so teuer und werden trotzdem gekauft

Die Deutschen haben eine Mentalität die sich das gefallen läßt. Wir verstehen lediglich in der Qualität keinen Spaß, der Ami verzeiht hier deutlich mehr. Der Preis muß dafür bei den Ami's stimmen.
Egal wo man hinhört, der Run nach Luxus Grills war in D noch nie so groß wie derzeit. Glaubt man so manchen Händleraussagen, wurden früher viele günstige Grills verkauft und verhältnismässig weniger teure Modelle, heute geht der Trend zum Luxusgrill der mal locker 1200+ kosten darf und die günstigen Geräte bleiben eher mal stehen.
So ganz verstehe ich das auch nicht, denn der typisch Deutsche grillt nach wie vor hauptsächlich seine Würstchen und das Schweinesteak wo die Bierflasche drüber geschüttet wird.
Nun grillt man aber nicht mehr auf einem alten Landmann Lavasteingrill aus dem Baumarkt, sondern auf einem Genesis, Summit, BC oder Nappi mit vielen LED's und jede Menge Zusatzausstattung welche nur die wenigsten regelmässig nutzen. Die wenigsten würden sich wohl einen 911-er aus Zuffenhausen kaufen, wenn sie nur ab und an 2 Kilometer zum Supermarkt fahren müssen.
Bei den Grills scheint das anders zu sein, hier geht der Trend genau da hin

.... vor allem dieses LED bling bling scheint magisch anzuziehen
Was mir an den neuen Preisen Hoffnung gibt, daß ggf. wieder mehr Europäer denken daß man mit einem Grill wieder was verdienen kann, gerade weil er auch was kosten darf wenn er was taugt.
Der ganze überteuerte Chinaschrott der nur so teuer ist, weil sich x Leute in der Kette daran satt fressen, bekommt dann evtl. endlich Konkurrenz ohne jede Menge Zwischenhändler Margen. Das ist zwar eher ein Wunschdenken, aber die Möglichkeit besteht jedenfalls.