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Welcher Messerschärfer ?

@Fiz: Schleifst du Freihand mit der Tormek oder mit Führungsstange und diesen Klemmteilen?
Wenn man seitlich an der Klinge was wegnehmen will, und eine breite Fläche will, ist das Rad zu klein.
Das ist schon nicht so einfach. Aber für ne scharfe Schneidfase ist es in Ordnung und geht auch schnell.
 
Freihand kann ich nicht. Darum brauch ich ja immer Geräte mit Führung und mit dem Stein klappt die Schleiferei einfach besser als mit nem Band.
 
Der Stein hält ne Ewigkeit. Der ist ja für den professionellen Einsatz gedacht.
Ich glaube nicht dass ich den in meinem Leben aufbrauchen werde.
 
Ja stimmt schon, dass ein Stein viel länger hält. Bei mir merke ich den Abtrag auf dem Stein schon z.B. am Sand
der dann im Wasserbehälter sich ablagert. Trotzdem ist der Stein wahrscheinlich wirtschaftlicher.
Der größte Unterschied ist, dass die Scheibe einen Hohlschliff produziert und so bloß für kleine Flächen gut ist, während
man mit einem Band auch die ganze Klingenflanke schleifen kann.
 
Auf die Eingangsfrage bezogen, kann ich keine Messerschärfer empfehlen. Sie sind alle nur irgendwie Kompromisse und man muss überall Abstriche machen. Abgesehen davon beschädigen viele Messerschärfer nur die Klingen. Aus diesem Grunde werden meine Messer ausschließlich auf Banksteinen geschärft und um sich so wenig wie möglich zu bewegen, lasse ich die Banksteine tanzen...... also sich bewegen. Das ganze sieht dann so aus:
20170706_134109.jpg
20170706_134124.jpg

Der Vorteil ist, dass man an keine Steine oder feste Winkel gebunden ist.
Das Ergebnis ist eine perfekte Fase und jeder Winkel ist möglich.
20170706_135631.jpg
 

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...hin und her oder nur gegen die Klinge?
Von 120 (Shapton) bis 6000 (Imanishi) gehts immer hin und her. Beim 10000 (Imanishi) hab ich festgestellt, dass beim Hin- und Her keine richtig scharfe Klinge entsteht. Deshalb wird der Abschluss nur noch gegen den Stein gemacht. Mit dem so geschärften Messer kann ich mich problemlos rasieren, ich bin damit aber noch nicht ganz zufrieden...... auch wenn das Meckern auf hohem Niveau ist, aber wenn ich nach dem Schärfen auf den Lederriemen mit und dann ohne Paste gehe, ist das nochmal ein Schub, den ich kaum beschreiben kann...... ich hatte anfangs gedacht, dass ich das auch mit Steinen schaffe, aber dafür fehlt mir vermutlich noch die Übung, so wie es alte japanische Tischler mit den Hobeleisen schaffen.
 
Gute Idee, den Stein mit Motor sich bewegen zu lassen. Warum hast du den Stein mit Metallplatten von oben fixiert, statt nur an der Stirnseite? Da verlierst du 1cm Steinlänge. Wieviel cm pendelt der Stein?
 
Die Pendelbewegung ist einstellbar, bis zu 19, 5 cm..... also fast der ganze Stein. Fixiert wird der Stein von unten nach oben. Das hat den Vorteil, dass die Oberkannte in der Höhe nicht verändert wird. Das ist besonders wichtig bei Hobelmessern, weil sich so nie der Winkel änder kann, egal welcher Stein eingelegt wird und alle Steine haben eine unterschliedliche Höhe.
20170618_173557.jpg
 

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Schöne Maschine, gut durchdacht. Die kannst du zum Patent anmelden :thumb2:
 
Schöne Maschine, gut durchdacht. Die kannst du zum Patent anmelden :thumb2:
Danke......... mein Machinchen dürfte aber teurer werden, als eine Tormek und ob sich das dann noch rentiert wage ich zu bezweifeln...... der Bau hat extrem viel Spaß gemacht, dass die Ergebnisse darauf sehr gut werden, ist eher Nebensache.....;-)
 
mein Machinchen dürfte aber teurer werden, als eine Tormek

DAS hatte ich mir schon gedacht als ich die Bilder sah. Dann muss ich halt bei meiner Tormek bleiben. Ist für mich zur Zeit das Beste das ich kenne.
 
Dann muss ich halt bei meiner Tormek bleiben. Ist für mich zur Zeit das Beste das ich kenne.
Mit der Tormek habe ich auch geliebäugelt, aber mit Zubehör und unterschiedlichen Schleifsteinen wäre ich dann auf über 1200,-€ gekommen. Der Vorteil der Tormek liegt in meinen Augen darin, dass jeder, aber auch jeder Anfänger damit in der Lage ist, ein Messer zu schärfen. Die damit zu erzielenden Ergebnisse würde ich mit 2+ einschätzen. Für die absolut kaputten Freaks reicht das aber nicht aus und für die geht dann nichts über Banksteine....... und was mit Steinen und ich behaupte mal nur mit Steinen möglich ist, kann man bei den Japanern sehen.
Man beachte die Messung bei 02:37 ...... unglaublich......... wenn man denen ein hierzulande geschliffenens Messer vorlegt, mit dem man sich rasieren kann, wird dich der Japaner vermutlich fragen, wann du dann mal anfängst, dass Messer zu schärfen. :eek:
..... ich weiß, dass Hobelmesser keine Küchenmesser sind, aber mit ihren Küchenmessern gehen die Japaner ja auch nicht anders um.
 
dass jeder, aber auch jeder Anfänger damit in der Lage ist, ein Messer zu schärfen

Genau das ist der Grund weshalb ich mir das Teil gekauft habe. Und ja, mit dem ganzen Zubehör kommt da einiges zusammen.
 
Vielleicht oute ich mich ja jetzt als Volldepp, aber ich finde es nicht so leicht mit der Tormek bzw. einem der Klone. Man muss schon höllisch aufpassen, dass nicht zuviel Material ab geht bei 220er Körnung. Außerdem muss man die Schneide parallel auf den Stein bringen und darf nicht verkanten. Dann sollte man eine gleichmäßige Geschwindigkeit einhalten beim drüberziehen. Man muss schon wissen was man tut. Einem Anfänger würde ich eher einen Stein empfehlen als so eine Maschine.

Ok Thanatos. Gleiche Winkel sind also der Grund. Ich hätte Angst, dass die Schneide gegen die Metallbacken dozt, bei der Pendelbewegung. Aber ich bräuchte so ein Teil auch nicht für Hobelmesser. ich frag mich ob das ein Spezialholz ist, damit der Span so luftig wird wie eine Seidentuch.
 
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