• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Weschnitzbubes Sportplatz

weschnitzbube

Grillgott
15+ Jahre im GSV
Hallo Freunde,

ich bin dieses Jahr irgendwie schaffig :D

Also habe ich mir fest vorgenommen mit meinem Grillhüttenprojekt im Garten zu beginnen.

Bisher gibt es erst eine recht grobe Planung:

Grundriss TxB: 3 x 7 m

Davon sollen 3 x3,5 m eine Hütte werden und 3 x 3,5 m eine überdachte Terasse.

Fertig kaufen kann jeder ... der das nötige Kleingeld hat, ich nicht!

Demnach werde ich wohl selber zum Zimmermann.

Unter die Hütte muss natürlich eine gescheite Unterkonstruktion. Die Stürme werden immer schlimmer und wirklich trocken ist es bei uns auch nicht.

Also dachte ich mir für das gesamte Bauwerk erstmal eine Unterkonstruktion zu schaffen aus kesseldruckimprägniertem Unterbauholz, und zwar so, dass jeder Balken vorne und hinten auf einem mit Beton ausgegossenen Hohlblock ruht, fixiert mit einem Balkenschuh.
Ausschachten will ich nicht, höchstens begradigen, insofern will ich eine Kiesschüttung auf einem Unkrautfklies machen, welche von stehenden Waschbetonplatten eingefasst ist. Luft kann zirkulieren, da das Hohlblockfundament höher ist und zwischen den Blöcken immer ein Abstand bleibt, je nach Balkenweite.

So, da das ja keiner kapiert hier eine kleine Skizze:

3702_unterkonstruktion_1.jpg


Und hier ein Grundrissschema:

3702_grundrissschema_1.jpg


Soweit mal zur Unterkonstruktion.

Gibt es Anregungen, Wünsche, Beschwerden???

Bitte her damit. Allerdings geht es jetzt erstmal nur um die Unterkonstruktion, Aussehen und Design werden noch im Familienrat diskutiert :D

:prost:
 
Bei der Fläche ohne ausschachten?
Ich behaupte mal, das wird nix.

Die Balkenschuhe würde ich etwas rausragen lassen.
Dann sammelt sich kein Wasser darunter und die Pappe kannst du dir sparen.

:prost:
 
Erstens wiegt das Teil bissel was.
Zweitens arbeitet Boden immer!
Das siehst du nicht im ersten Jahr ... aber mit Sicherheit in 2-3 Jahren.

Auf jeder Seite mindesten 4-5 Anker setzen, mindestens 40*40 cm und 80 cm tief.
Auf die langen Seiten Balken drauf und dann quer die Balken auf die Längsbalken.


:prost:
 
Hallo Baumeister :D

Sind das alles einzelne Hohlblocksteine ?
Die können sich unterschiedlich setzen, wenn z. B. die Lasten ungleichmäßig verteilt sind. Und wenn dann noch der Untergrund durch Regenwasser aufgeweicht ist, kann vielleicht der eine oder andere Hohlblockstein mal abgehen.
Vielleicht doch besser etwas ausschachten (Frosttiefe 50cm) , Kiesbett rein und dann einen umlaufenden Betonbalken mit ein paar Eisen drin. :)

:prost:
 
@ Cruiser:
Ok, verstehe ...
Das wären dann 8 - 10 Löcher, das geht ja noch 8)
Kann ich dann trotzdem die Hohlblöcke eingraben und mit Beton füllen oder soll ich die Anker direkt ins Loch giessen???
Denke mir halt, dass ich mit den Hohlblöcken ne schöne Form vorgegeben habe und auch nicht soviel Beton anrühren muss.


@ SG:
Du meinst also das klassische Streifenfundament, oder?
Nur 50 cm tief? Hmm ... Wollte eigentlich nicht ganze Streifen ausheben, denkt an meinen Rücken.
Meinste die Sache mit den 8-10 Ankern nach Cruisers Vorschlag würde nicht reichen???

:prost:
 
Ich schließ mich meinem Vorredner an (eigene schlechte Erfahrung)

Entweder eine Betonplatte oder wenigstens Streifenfundamente.

Ich habe auch eine Hütte bei mir im Garten stehen, 5x6 meter die aus Bequemlichkeit so wie du es geplant hast, gebaut habe.
Die Hütte steht zwar noch aber leider hat sie sich unterschiedlich gesetzt, so daß ich sie demnächst abbauen darf :cry:

Gruß, Sem.
 
Wenn Du unbedingt Einzelfundamente machen willst, kann man evtl. die Hohlblöcke als Schalung nehmen. Wie gesagt, auf ausreichende Gründungstiefe achten.

:prost:

P.S. Du kennst ja sicherlich das Hessische Baurecht. Wenn Du nahe am Nachbar bist (< 3m), brauchst Du ne Baugenehmigung. Eventuell mal in den Bebauungsplan gucken. :lol:

:prost:

Edith: Ja Einzelfundamente müßten auch gehen. Oder Du machst nur an den beiden langen Seiten einen Gründungsbalken (also nicht umlaufend).
 
Da wo die Sache hinsoll steht schon eine ähnlich große Hütte, die wird umgelegt! Die Nachbarn merken das garnet :lol:
Neeee, mit denen ist das schon bzw. wird noch geklärt.
:prost:
 
:lol:
Nee, jetzt mal ernst:

Die Nachbarn grenzen ebenfalls mit unüberschaubar großen Gärten an.
Und wirklich jeder auf unserer Seite hat in der gleichen Ecke ne Hütte stehen.

Notfalls mache ich auch die Terasse gar net so massiv, sondern was in der Art eines Pavillions, der bei Bedarf aufgeschlagen wird, wie gesagt Grobplanung.

Aber die Vorgabe oben ist momentan Stand der Dinge.

Aber dass die Balken auf dem Fundament befestigt werden müssen, da sind wir uns einig, oder? Nur drufflegen wird wohl net halten, oder? Hab ich nämlich schon sau oft im Internet so gelesen ... glaube aber nicht dran.

:prost:
 
Auf alle Fälle befestigen.
Als Student habe ich Gartenhäuschen (Rahmenbauweise) aufgeschlagen; da wurden die Außenwände nach unten immer auf das Betonfundament mit langen Betonschrauben befestigt. :lol:
Ich denk mal, ansonsten könnts durch nen Wind auch mal am nächsten Morgen beim Nachbarn stehen. :)

:prost:
 
Ordentliches Fundament, ordentlich verankern und net schlampern gel :D

Gruss baefi :prost:
 
Hallo !

Wenn schon dann Steifenfundament , 80 cm tief ,B25 mit Stahlarmierung oder bei Punktfundamenten H - Anker in Beton ,80 cm tief ca. 40 x 40 cm ,alles andere ist Spielerei - aber wie gesagt - Abstand zur Grenze halten und max Grösse beachten !
 
Welchen Boden hast Du denn? Geht da ein Erdbohrer? Dann würde ich mir so ein Teil einen Tag ausleihen und Punktfundamente machen. Ansonsten Streifenfundamente.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Hallo Bube,

ich hab hier bei mir im Garten einige Fundamente gebaut. Das ganze mit meinem geballten Fachwissen (ich hab keine Ahnung davon).
Überall, wo ich bisher nachgelesen, und nachgefragt habe, kam als Antwort raus:

Mach anständige Fundamente, Streifenfundamente bei größeren Lasten und Mauern, Punktfundamente bei geringeren Lasten und Pfosten. Die Tiefe der Fundamente bei normalem Boden 50-80cm mit einer Schicht verdichtetem Schotter drunter.
Als Schalung für die Fundamente reicht durchaus das Loch selbst. Hab ich beim Grill auch nicht anders gemacht. Da ist nur oben eine Schalung, wo das Fundament aus dem Boden heraussteht.
Eisen in die Streifenfundamente sind Pflicht.

Ich würde Dir vorschlagen, eventuell beides zu kombinieren. Nämlich unter die Hütte Streifen- und bei den Auflagepunkte der Terrasse Punktfundamente. Das hällt den Material- und Arbeitsaufwand geringer, und reicht völlig aus.

Das Holz mit Abstand (min 2cm) zum Fundament montieren, damit sich dort keine Nässe staut. Auch mit Folie/Dachpappe an dieser Stelle kannst Du das nicht verhindern. Das Holz gammelt dann ganz schnell weg.

Zum Ausbuddeln, mach doch nen Grillabend, und lass die Gäste buddeln. Das schont Deinen Rücken. ;-)

Grüße
Sven

:prost: :prost:
 
Also ich sehe schon, ich komme ums Buddeln nicht herum :cry:
Es wird wohl bei den Punktfundamenten enden mit leicht erhöhten Balkenschuhen wegen der Feuchtigkeit.

Jetzt das Holz:

Reicht das üblicherweise angebotene kesseldruckimprägniert Nadelholz für die Unterkonstruktion oder sollte doch besser was ausm Urwald her, sprich Hartholz bzw. Bankirai?

Erfahrungen?

:prost:
 
Zurück
Oben Unten