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Weschnitzbubes Sportplatz

Jetzt das Holz: Erfahrungen?

Hi Weschnitzbube,

meine Terrasse ist aus kesseldruck imprägniertem Nadelholz und 8 Jahre alt.
Ich gebe der noch eine Saison, dann ist die hin.
Nehm was Vernünftiges. Ich habe gestern im TV eine Terrasse gesehen,
die war aus Kunststoff-"Brettern". Sah gar nicht so schlecht aus.

Grüße, Jochen

:prost:
 
Hallo Bube,

KDI reicht vollkommen aus. Mir sind die etwas größeren Querschnitte in Kiefer KDI deutlich sympathischer als diese dünnen Bankirai Teile. Außerdem arbeitet das mehr als Nadelholz.

Wenn Du dir über spätere Entsorgung keine Gedanken machen willst, nimm splintfreie Douglasie oder europ. Lärche (billiger als sibirische. Von der Resistenz her kein Unterschied, nur die Optik ist bei der sibirischen besser). Ein Container mit angegammeltem KDI Kiefer kostet > 200 Euro. Ich habe vor zwei Jahren eine Terrassendecke aus Kiefer KDI entsorgt. Die lag > 20 Jahre direkt bewettert.
Die Unterkonstruktion war praktisch neuwertig: Weichholz, abgedeckt mit Bitumenbahnen.

Die neue Decke liegt auch wieder auf einer Unterkonstruktion aus Douglasie. Die Vorstellung "wenn oben Hartholz dann auch Hartholz drunter" hat keine direkten technischen Gründe.

Von oben mit Dachpappe/Mauersperrbahn (irgendwas mit Bitumen...) abdecken und gut is. Das Holz hat keinen Erdkontakt, ist überdacht und hinterlüftet. Da brauchst Du kein Hartholz.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Re: Jetzt das Holz: Erfahrungen?

J.J.Smith schrieb:
Ich habe gestern im TV eine Terrasse gesehen,
die war aus Kunststoff-"Brettern". Sah gar nicht so schlecht aus.

Grüße, Jochen

Schau dir dieses "Holz" mal in Natura an. Ich kenne zwei Beispiele aus der Ausstellung von Holzhändlern. Die liegen vielleicht drei Jahre. Sieht so aus: :puke:

@Jochen: Erzähl mal. Welche Dicke, Baumarkt? (KDI ist nicht gleich KDI), profiliert oder nicht? Bewettert? Sonne/Schatten?

Viele Grüße,
Gerhard
 
Bauholz

Ich will ja auch noch eine neue (kleine) Hütte bauen, deswegen habe ich mir im Oktober,trockene Douglasien-Rahmen besorgt, von meinem Kumpel Hobeln lassen bzw 2x durch die Dickte gejagt und jetzt liegen sie schön Plan in einem gut belüfteten Raum und warten darauf verarbeitet zu werden ( da können sie warten )
Baubeginn im Sommer, da ich mit den sogenannten trockenen aus dem Sägewerk/Baumarkt schlecht Erfahrung gemacht habe,der Schwund in der Breite ist nicht zu unterschätzen :o
so hatte ich bei der letzten Hütte alle Bretter (zöllig) mit Schraubzwigen und Spanngurten dicht aneinander fixiert bevor ich sie verschraubte und jetz so nach 3 Jahren habe ich Spaltmaße von bis zu 15mm !! :cry:
Das zieht gewaltig und man bräuchte keine Fenster zum lüften :x
Also mein Rat alles gut durchplanen /denken , nichts überstürzen, sich Zeit nehmen !

Gruß, Sem ;-)
 
Thema Verzug/Schrumpfung:

Das Problem ist mir durchaus bekannt. Allerdings kann man das bei der Unterkostruktion (Balken) vernachlässigen. Als Belag für die Terrasse kommt dann schon extra dafür vorgesehenes Bankirai druff (oder Douglasie oder Lärche etc. pp.).
Als Beplankung für die Hütte will ich andere Wege gehen. Wie oben bereits erläutert ist das noch nicht Thema, da Design/Aussehen noch beraten werden.
Soviel vorweg: die klassische Hütten-Beplankung mit Nut/Feder wirds nicht bzw. nicht allein. Denke da momentan an eine Außenbeplankung mit OSB, was dann mit Holz verkleidet wird (Lärche zB.). Vllt. kommen aber auch Faserzementplatten druff, das Zeuch aus dem Fertighausbau. Kann man einfach verarbeiten (wie GK-Platten), verfugen und verputzen. Momentan bin ich aber eher dem Holzlook zugeneigt, wie gesagt, wird noch beraten.

Thema Plastikholz:

Über was ihr da gesprochen habt wird wohl das WPC sein, WoodPlasticCompostit osä. Dabei handelt es sich um einen Presswerkstoff, bei dem 20-30% Holzmehl mit flüssigem Kunststoff in Form gepresst wird. Lässt sich angeblich wie Holz verarbeiten. Wird bei den Amis unheimlich viel im Außenbereich verbaut, wer schonmal Monsterhouse auf DMAX gesehen hat, weiß was ich meine :D
Das Zeuch kommt mir, wenn überhaupt, nur als Unterkonstruktion in den Bau.
Leider gibt es mit den deutschen Klimaverhältnissen bisher nur wenig oder gar keine Langzeiterfahrungen. In Amiland redet man von unverwüstlich.
Könnte für die Balken der Unterkonstruktion das NonPlusUltra sein ... als Belag sicher nicht! Ist Plastik und sieht auch so aus.

:prost:
 
@Sem: "Trockenes" Bauholz geht streng nach Zimmermannsdefinition: Trocken ist es, wenn es nicht mehr tropft.

@Bube: Die Composit-Werkstoffe die ich bisher gesehen habe hatten das Problem, daß sich teilweise die Holzfasern aufstellen. Und sie waren schon nach kurzer Zeit - trotz gegenteiliger Herstellerbehauptung - verblaßt.

Es gibt da massive und Hohlkammerprofile. Bei Hohlkammerprofilen kommt noch das Problem der Endkappen dazu. Die sind dann aus anderem Kunststoff und altern auch anders: Blasses Holz mit knackbraun glänzender Endkappe.

Evtl. machen die Amis das ja schon länger und können es daher besser. Oder sie sind skrupelloser mit der Chemie.

Viele Grüße,
Gerhard
 
6937_abcd0011_1.jpg

Durchgehend Massive Streifenfundamente 1 Meter tief gegründet abgerüttelt usw.



Gruß, Sem
 
@ SEM:
Ok, das ist ein anderes Kaliber als mein Vorhaben. Da reden wir auch über andere Gewichte und Belastungen. Bei einer solchen Größe sind natürlich Streifenfundamente angesagt.
Ich denke, das ist mit meinem Vorhaben nicht vergleichbar.
Bei mir wird es wohl, wie schon gesagt, auf die Punktfundamente hinauslaufen.

Und ja, Du müsstest aufräumen :lol: :evil:

Und wenn Du mir einen Gefallen tun willst, und das ist nicht bös gemeint sondern soll nur der Übersichtlichkeit dienen, dann stellst Du bitte Deine Hütte in einem eigenen Fred vor, sonst kann man irgendwann die Kommentare nicht mehr zuordnen und es wird total unübersichtlich. Denn ich würde auch gerne mehr Bilder davon sehen :D

:prost:
 
Hallo Weschnitzube

Warum betonierst du nicht eine Bodenplatte anstatt der Punkt.-oder Streifenfundamente?
Bei dieser Größe müssten sicher 17-20cm reichen. 20cm Rollschotter als Unterbau. Mehrere Lagen Baustahlgitter als Stahlarmierung.Ich bin zwar kein Statiker, habe aber den Unterbau meiner Hütte ebenfals so aufgebaut. :D
 
Ein Fundament hat nicht nur etwas mit Gewichten zu tun, wichtig ist die frostfreie Gründung ,da der starke Bodenfrost deine Hütte regelrecht anheben kann , so wie die Steine auf dem Feld.
 
Hallo

bei uns ( Moorgebiet ) wird alles was mit Beton gebaut wird, nur mit einer Frostschutzschicht 20cm aus Körnung 8/16 gebaut. Frost kann Wohnhäuser anheben!

Andreas :prost:
 
Hallo weschnitzbube,

ein kleiner Tipp noch von uns unabhängig von den Fundamenten oder anderen statischen Maßnahmen : Wir haben z. B. unter dem Holzboden (Fußboden des Holzhauses) noch über die komplette Länge und Breite unseres Holzhauses eine Kiesschüttung und zusätzlich darauf 3cm starkes Styropor verlegt. Dies bietet doch noch eine gute Isolierung von unten. Die Bodenkälte ist im Herbst und Frühjahr nicht zu unterschätzen. Und noch 'nen Tipp. Das Haus rundherum dann in Bodennähe abdichten (Lochblech o.ä.) -> bei uns haben sich leider einige Ratten/Mäuse in dem kleinen "Hohlraum" zwischen Kies und Fußboden wohlgefühlt.

Grüße aus Rheinstetten
 
Moin Männers!

1.) Cruiser hat leider recht, hänge momentan mit einem Hexenschuss in den Seilen ...

2.) Das Projekt Grillhütte geht frühestens Mitte Mai an den Start, momentan mache ich gerade das Heimkino fertig, draußen isses zu usselig zum Schaffen.

:prost:
 
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