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Wild gewordener Ramster...

Moonwalker

Hobbygriller
5+ Jahre im GSV
ich dachte mir heute könntest du ja mal wieder gummi adler im ramster machen... ich habe das teil aufgeheizt, die adler rein und dann ging es los, wir hatten starken - drehenden wind. mal schlug der qualm aus allen möglichen öffnungen mal zog der ramster so doll, das eine etwaige regelung ausgeschlossen war. als brennstaoff hatte ich hartholz briket. wenn einer ne idee hat woran das (ausser dem wind) lag bitte um info! achja mein ofenrohr ist gerade und 1,50 meter lang! zu essen giebt es das zwischen dem rohen und dem verbrannten teil - oder ich hole gleich was neues aus der gefriertruhe
 
...ich hab' zwar keinen Ramster und auch keine Ahnung davon, aber als Chaos-Griller kann ich dir nur sagen: Rückschläge adeln, Kopf hoch, Nase in den Wind, Augen zu und durch...
:prost:
 
Geramstert

Na, ja bei den Gockels halt den Ramster so auf 280 aufheitzen, die Schamotte etwas mit kalten wasser runterkühlen, so auf 220. grad . Temp ist auf den schamottesteinen immer 30-40 Grad höher als das Thermometer aussen anzeigt.

Die Gockels in einem Bratreindel rein, je nach Hitze am Anfang mit etwas Jedhova abgedeckt.
schön angebraten, dann mit kleinen Buchenholzstücken ggf. nachlegen wenn die Temp zu weit runter geht- (160-170) Grad.

Ab und zu mal nachschauen, Hitze kann man gut mit 1-2 braunen Holzpressbriket halten wie beim Brotbacken.

Nimm beim nächtsten mal einen Rolli- ist für den Anfang etwas leichter.

Feuertür nur anlehnen nicht ganz geschlossen. Ofenrohr 150 ist vielleicht je nach Standort etwas zu niedrig. Gut ist natürlich auch das Rohr Hütchen! Vermeidet das sich Wind reindrückt!

Ruhig nochmals versuchen- Fleisch geht eigentlich ganz toll in dem Teil! :D
 
Moonwalker schrieb:
wir hatten starken - drehenden wind


Hi,

das ist derselbe Effekt wie schlagende Türen beim Lüften während ein heftiger Wind um das Haus weht, die Über- und Unterdrucksituationen wirken sich auf den Ofen aus.
Der Standort ist bei solchen Bedingungen wohl eher ungeeignet, vielleicht hilft schon eine Standortveränderung um wenige Meter, wenn sich dort keine so turbulenten Windströmungen bilden.

Manchmal hat man aber auch einfach nur verloren wenn die gesamte Gegend in ihrem Aufbau die Windsituation stark beeinflusst.

Abhilfe ist möglicherweise beim Hersteller zu erfahren, der wird davon sicher schon mal was gehört haben, sicher kann auch ein Kaminbauer was dazu beitragen.
 
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