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Zum erstenmal Blunzn

PauliDS

Grillkaiser
15+ Jahre im GSV
Yeah, I did it!
Zum erstenmal im Leben die geliebte Blunzn selbst gemacht. Blood, sweat & tears!

Hier das AUsgangsmaterial (wird gerade vom Profi begutachtet)
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die GÖGA als unentbehrliche Assistentin
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wenn der Darm bereit ist ...
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... geht die Post ab.
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Inzwischen wird auch das Wasser heiß. Allerdingshab ich nicht bedacht, dass es in der Ecke des Gartens zu dieser Jahreszeit stockdunkel ist.
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Egal, ziehen sie halt im Blindflug.
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Inzwischen: Putzen, putzen, putzen
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Oooops!
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So da ist das Rohmaterial. Ein paar habens nicht überlebt und kommen in den "Gröstl-Himmel"
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Der Rest wird mit Senf und Kren gesalbt und von Schwarzbrot begleitet.
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Resumee: Könnte etwas würziger sein, aber für den Anfang garnicht so schlecht. Immerhin waren fast 7kg Blunzn und Gröstl inerhalb eines Tages verputzt.


lg
PauliDS
 

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Meine Göga ist am putzen und ich hab nix besseres zu tun, als zu fotografieren!

Die wär durchgedreht !!! :domina:


Respekt für deinen Mut so ne Sauerei in deiner Küche zu machen und zu guter Schluss das Risiko im dunklen Garten unter offenem Feuer zu garen!

:Belzi_Hutab:
 
Hallo,

glückwunsch zur Verwurstung. Lass beim nächsten Versuch mal den Deckel weg, dann platzen die Würste nicht :grin:
Die Temperatur sollte unter 85 °C bleiben. Ist aber auf offenem Feuer natürlich nicht so einfach....
 
Da war kein Deckel! Nur ein Brett, das die Blunzn untertaucht. Die Wassertemperatur wollt ich mit dem bekannten Ikea-Grillthermometer kontrolliern. Ich hab 2 verbraucht (eines im Dunkeln zertreten, das andere fiel den Flammen zum Opfer).

Als nächste Session ist Leberwurst geplant, aber erst wenns um 18 Uhr noch hell ist.

@Alwin03: Das ist nicht meine Küche, das ist definitiv IHRE. Und selbst die strengste GÖGA (und meine zählt sicher zum engsten Kreis) sieht ein, dass man solch eine wahnwitzige Aktion in allen Phasen dokumentieren muss. Davon wird sie noch ihren Enkelkindern erzählen ...

lg
 
:wiegeil: das steht bei mir auch ganz oben auf der Liste. Glückwunsch, das war bestimmt eine sehr schöne Veranstaltung.

Gruß
Matthias
 
Yeah, I did it!
Zum erstenmal im Leben die geliebte Blunzn selbst gemacht. Blood, sweat & tears!

Hier das AUsgangsmaterial (wird gerade vom Profi begutachtet)
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die GÖGA als unentbehrliche Assistentin
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wenn der Darm bereit ist ...
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... geht die Post ab.
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Inzwischen wird auch das Wasser heiß. Allerdingshab ich nicht bedacht, dass es in der Ecke des Gartens zu dieser Jahreszeit stockdunkel ist.
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Egal, ziehen sie halt im Blindflug.
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Inzwischen: Putzen, putzen, putzen
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Oooops!
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So da ist das Rohmaterial. Ein paar habens nicht überlebt und kommen in den "Gröstl-Himmel"
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Der Rest wird mit Senf und Kren gesalbt und von Schwarzbrot begleitet.
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Resumee: Könnte etwas würziger sein, aber für den Anfang garnicht so schlecht. Immerhin waren fast 7kg Blunzn und Gröstl inerhalb eines Tages verputzt.


lg
PauliDS


oooooooohhh Gott..ich liebe es :pfanne::pfanne::pfanne:


Lecckkkeerrr
 
hmm, is das nun Schwarzarbeit? :rotfl:

Was hast du denn alles rein in die Därme?
Schwarze Wurst steht bei mir nämlich auch noch aufm Plan.

Grüssle
 
Beim nächsten brühen etwas anders 75 grad und mit dem richtigen Topf !!!
ansonsten alles genial besonders Göga !! Voller Einsatz. :domina:

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pi mal daumen:
Schwarte, Schweinekopf, beides mit Suppengemüse gekocht, und Blut zu gleichen Teilen - bei mir jeweils 2-3kg - durch die größte Scheibe des Kenwoodchef. Dazu 250g 5x5mm gewürfelten Speck. 500g Semmelwürfel im Kopfkochwasser eingeweicht, ebenfalls durch den Wolf. Mit weiteren Semmelwürfeln binden, bis die Konsistenz paßt. Mit Salz (nächstesmal nehm ich Pökelsalz), Pfeffer, Majoran, Thymian, Piment, Zwiebel (angeröstet und mitgewolft), Macisblüte und Knoblauch abschmecken. Ab in den Naturdarm und pro mm Querschnitt 1Min ins heiße Wasser, als 50-60min.

lg

@Fetter Hund: Du hättest mich nach dem Abschmecken sehen sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
pi mal daumen:
Schwarte, Schweinekopf, beides mit Suppengemüse gekocht, und Blut zu gleichen Teilen - bei mir jeweils 2-3kg - durch die größte Scheibe des Kenwoodchef. Dazu 250g 5x5mm gewürfelten Speck. 500g Semmelwürfel im Kopfkochwasser eingeweicht, ebenfalls durch den Wolf. Mit weiteren Semmelwürfeln binden, bis die Konsistenz paßt. Mit Salz (nächstesmal nehm ich Pökelsalz), Pfeffer, Majoran, Thymian, Piment, Zwiebel (angeröstet und mitgewolft), Macisblüte und Knoblauch abschmecken. AB in den Naturdarm und pro mm Querschnitt 1Min ins heiße Wasser, als 50-60min.

lg

@Fetter Hund: Du hättest mich nach dem Abschmecken sehen sollen.


Willst Du Speckwurst (Schrarzwurst) richtig machen?


Zeus
 
Coole Aktion!
Blutwurst ist auch eine meiner Favorites.

Ich schätze mal, daß durch den "Blindflug" die paar Würste geplatzt sind. Gibt halt ne Worschtsupp... Ansonsten sieht das Ergebnis gut aus. Besonders, daß da nicht Unmengen an Fett drin sind...
 
Willst Du Speckwurst (Schrarzwurst) richtig machen?


Zeus

Klar! Es scheint aber gewaltige regionale Unterschiede zu geben. Mein Rezept stammt aus dem Kochbuch "Essen auf dem Lande", Kapitel Burgenland. Es gibt auch eine Variante im Kapitel Kärnten.

Die Speckwürfel soll man überbrühen, damit sie in der Blunzn weiß bleiben.

lg
PauliDS
 
Klar! Es scheint aber gewaltige regionale Unterschiede zu geben. Mein Rezept stammt aus dem Kochbuch "Essen auf dem Lande", Kapitel Burgenland. Es gibt auch eine Variante im Kapitel Kärnten.

Die Speckwürfel soll man überbrühen, damit sie in der Blunzn weiß bleiben.

lg
PauliDS

Damit habe ich keine Tradition gemeint, mehr über Herstellungsablauf.
Werde später berichten, zwar hier unter Deinem Beitrag.
Denke hast nichts dagegen.

Bei Blutwurstherstellung gibst kaum regionale Unterschiede und sonst noch was, außer die werden bisschen anders gewürzt.

Grüß
Zeus
 
Gib Stoff, ich bin neugierig!!!!
 
Servus Pauli,

Österreichische Blunzn ist ähnlich Oberpfälzer Speckwurst und werden auch kalt geräuchert.
Dazu braucht man Rückenspeck 2,3 kg, Schwarten 2 kg und Blut 0,5 kg, Zwiebel 0,3kg und Schmalz.
Speck wird in Würfel 0,5 -0,6mm Größe geschnitten und kurz angebrüht.
Schwarte wird weich gekocht und abgekühlt.
Zwiebel klein schneiden und im Schmalz goldgelb rösten.
Gekochte Schwarte mit Röstzwiebeln durch 2mm Lochscheibe drehen.
Ich lasse gleich den Fleischwolf mit Heißwasser durchspülen, sonst später wird bisschen schwierig erstarrte Schwartenreste zu entfernen.
Das Blut wird aufgewärmt (nicht heiß machen) und dabei sollte immer gerührt damit Blut nicht gerinnt.
Zu Schwarten wird warmes Blut, Gewürze und Salz hinzugefügt und alles wird zu einem Schwartenbrei vermischt.
Dazu Speckwürfel geben und alles gut vermengen, abschmecken und bei Bedarf noch Blut und Gewürze beimischen.
Wurstmasse in Kranzdärme Kaliber 40 -43 abfüllen und abbinden.
Die Würste werden bei 73 -75°C 40 Minuten gebrüht und danach gleich mit kaltem Wasser abgekühlt.
Würste bis 5 -6 Stunden abtrocknen und 12 -16 Stunden kalt räuchern.

Die Wurstmasse soll flüssig sein und kann in den Darm mit Trichter abgefüllt werden,
somit wird Masse gut verteilt.

Gewürze und Zutaten pro kg Wurstmasse:
Salz 20 -26g, Pfeffer 3g, Majoran 0,5g, Nelken 0,5g, Muskat 0,5g UND Piment 0,5g.

P.S. habe Thread bisschen ergänzt.

Grüß
Zeus
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant, ohne Semmeln/Knödelbrot. Ist in Ö ist sowas nach meiner Info eigentlich immer drinnen und sie wird üblicherweise nie geräuchert.

Achja, kann man übriggebliebenes Blut einfrieren?

lg
PauliDS
 
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