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Rotes Fleisch, wer viel davon isst!

Mehr als 500 gr. rotes Fleisch die Woche führt bei dauerhaftem Konsum zu
Gesundheitsschäden. Verarbeitetes rotes Fleisch hat den Faktor 2.

Das sind keine Bildzeitungsnachrichten sondern die Ergebnisse wissenschftlicher
Studien der Vereinten Nationen und der Welternährungsorganisation.

Ein Grillforum und geringerer Fleischkonsum sind kein Widerspruch, denn es
geht nicht darum wie viel Fleisch man isst, sondern das man gute Zutaten
zu noch besseren Gerichten verarbeitet.

:bbq4you_drinks:
 
Also erstmal kurz Off-Topic: ich kann Pilotemil schon verstehen. Alles, was er schreibt wird sofort als Trollbeitrag behandelt (meiner Meinung nach auch schon zu einem Zeitpunkt, bei dem das wirklich völlig unangebracht war) - und hier wirft ein anderer Neuling was ähnlich provokantes in ähnlich verquerem Deutsch in die Runde und meldet sich über 24h nicht. Hier ist aber von "Troll" keine Rede. Fänd' ich auch komisch...

Zum Thema:
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich habe wirklich viele Artikel und auch (einfache) wissenschaftliche Artikel zu dem Thema gelesen - vor allem weil GöGa so ein Problem damit hat. Es gibt soooo viele Untersuchungen und genausoviele Theorien zu dem Thema. Viele von ihnen widersprechen sich direkt. Allerdings meine ich, eine gewisse Schnittmenge und Tendenz erkannt zu haben. ;)

Das Thema ist sehr komplex und den mit Abstand wichtigsten Aspekt hat Micha gestern genannt. Die Energiebilanz.
Allerdings gibt es sicher weitere Aspekte, die eine (untergeordnete) Rolle spielen.
Bei einer kurzen Betrachtung der Energiebilanz ist Fett erstmal "schlecht". Allerdings - Fett macht wie Proteine satt. Kohlenhydrate eher weniger - denn Kohlenhydrate lassen (je nach "Sorte") den Insulinpegel ansteigen, und das verursacht beim Abbau im Endeffekt ein Hungergefühl.
Das bekomme ich jedes Mal mit, wenn ich mal wieder in die Kantine gehe und eine große Portion Pasta esse. Nachmittags kommt trotz der großen Portion mit Sicherheit ein "Gelüste-Flash". Und den habe ich def. nicht so, wenn ich weniger oder andere Kohlenhydrate zu mir nehme mittags. Da mag aber jeder unterschiedlich "empfindlich" oder "empfänglich" sein - das gilt ja für Hunger allgemein. :P F E I F E N:

Aber genau das ist der Grund für den Erfolg und den Trend zu LowCarb-Diäten. Attkins ist da deutlich radikaler und auch Fett-zentrierter. Ernährungsprogramme wie "Glyx" oder "Logi" konzentrieren sich auf "gute Fette" und auch "gute Kohlenhydrate". Allen gemein ist die Proteinreiche Ernährung - und das kommt uns Grillsportlern doch nur entgegen, oder?

Aussagen zum "Abbau von Alkohol", "nichts mehr essen nach xx Uhr", "Kohlenhydrate wandern direkt auf die Hüfte" usw, habe ich jedenfalls nie ausreichend belegt gefunden.

Gruß
Michael
 
Immer wieder das leidige Thema Diät bzw. Fettverbrennung. Wer aktiv ist, kann auch gutes Essen vertragen. Mehr Sport oder Gartenarbeit oder zufussgehen oder fahrradfahren ist die Lösung. Diät ist vergleichbar mit Valentinstag. Ein Marketingcoup.
 
Immer wieder das leidige Thema Diät bzw. Fettverbrennung. Wer aktiv ist, kann auch gutes Essen vertragen. Mehr Sport oder Gartenarbeit oder zufussgehen oder fahrradfahren ist die Lösung.
Falsch. Es ist ein Lösung. Nicht DIE Lösung.

Diät ist vergleichbar mit Valentinstag. Ein Marketingcoup.
Es geht hier auch nicht um Diät. Es geht eher um "Ernährungsprogramme" und die Schädlichkeit von rotem Fleisch. Zumindest war das mein Eindruck.

Gruß
Michael
 
Schädlich soll auch Schweinefleisch sein, weil es gentechinsch nah am Menschen ist. Hab ich mal gehört. Hab schon viel gehört. Entweder eine Studie ist von Anfang an nicht wissenschaftlich schlüssig oder sie wird ein paar Jahre später widerlegt. Ich esse, was ich für richtig halte. Wenn ich dann nur RTL gucke, werde ich dick. Bewege ich mich mehr, als 90% der Mitbürger, werde ich weniger dick. Das ist meine Studie.

Ich geh dann mal eine rauchen. Das macht schlank :wegrenn:
 
Mehr als 500 gr. rotes Fleisch die Woche führt bei dauerhaftem Konsum zu
Gesundheitsschäden. Verarbeitetes rotes Fleisch hat den Faktor 2.

Das sind keine Bildzeitungsnachrichten sondern die Ergebnisse wissenschftlicher
Studien der Vereinten Nationen und der Welternährungsorganisation.

Kannst du mir dafür mal die Quelle geben bitte? Würde gerne lesen, warum das so ist.
 
Schädlich soll auch Schweinefleisch sein, weil es gentechinsch nah am Menschen ist.

Die Studie stammt von zwei homöopathischen Medizinern. Einer heißt Dr. Heinrich Reckeweg. Die glauben auch daran, dass durch Potenzierung, also Verdünnung, ein Wirkstoff besser wirkt. Die verkaufen zum Teil Medizin, die eine Verdünnung von 10hoch78 aufweist. Also ein Molekül pro Universum. Aber man kann beruhigt sein, sie bieten auch solche Produkte an, die nur eine Verdünnung von einem Molekül in 30t Wasser hat. Die könnten dir mit Sicherheit auch Studien liefern, die belegen, dass drei Mal auf einem Bein im Kreis hüpfen dein Leben um 30 Jahre verlängert.

Diese Propaganda wird außer von Homöopathen nur noch von Islamisten verbreitet und hat nichts mit der Realität zu tun. Da ist auch die Rede von versteckten Fetten etc.. Also Fette, die die gesamte Naturwissenschaft bisher nicht nachweisen kann. Hier ist der Zaubertrick zusammengefasst: Klick

Im Gegensatz habe ich mir sagen lassen, ist es eher so, dass Schweinefleisch aufgrund der "Ähnlichkeit" viel einfacher und daher schonender im Stoffwechsel des Menschen zerlegt werden kann.

Mehr als 500 gr. rotes Fleisch die Woche führt bei dauerhaftem Konsum zu
Gesundheitsschäden. Verarbeitetes rotes Fleisch hat den Faktor 2.

Das sind keine Bildzeitungsnachrichten sondern die Ergebnisse wissenschftlicher
Studien der Vereinten Nationen und der Welternährungsorganisation.

Dies hatte ich auch schon in meinem ersten Beitrag verlinkt. Bei einer vergleichbaren Studie kam heraus, dass die Reduktion von mehr als 160g Fleisch pro Tag auf weniger als 20g am Tag das Darmkrebsrisiko von 1,71% auf 1,28% reduzieren kann.

Allerdings:

Eine andere Quelle kommt zum Schluss, dass ein zweifelsfreier, plausibler Wirkmechanismus bis heute nicht beschrieben werden kann. Beispielsweise ließ sich in Argentinien, einem Land mit hohem Pro-Kopf-Fleischkonsum, das traditionell an offenem Feuer gegart wird, kein signifikanter Anstieg von Darmkrebs feststellen.

Also die angebliche Schadhaftigkeit ist nicht einmal annährend so belegt, wie die von zum Beispiel Alkohol. Ausserdem kommt viel von dem Zeug nur deshalb in die Medien, weil irgendwelche Ernährungsberater das herunterplappern. Die haben allerdings so gut wie keine Kompetenz, da ihr Wissen auch nur auf dem Nacherzählen von Studien basiert. Und wenn so ein Berater mal ein, zwei Jahre keine Schulung besucht hat, dann erzählt der den selben Mist immer wieder und so verbreitet sich das wie ein Lauffeur.

Es ist auch noch allerlei Mumpitz über Salz und Süßstoffe im Umlauf, der längst stichhaltig widerlegt werden konnte.

Und zum Schluss noch einmal was extrem Laienhaftes: Medikamente sind Stoffe und Präparate die jahrelang auf eine bestimmte Wirkung hin entwickelt wurden um genau einen Effekt hervorzurufen. Und trotzdem reagiert jeder Mensch komplett anders, hat andere Wirkung und Nebenwirkung.

Es ist daher in meinen Augen nur sehr bedingt hilfreich, von allgemeinen Studien auf sich selbst zu schließen. Mancher verträgt vielleicht auch 500g Fleisch pro Tag über 80-90 Jahre, während für einen anderen vielleicht schon 50g zu viel sind.

Wenn ich nur mal meine Großeltern väterlicher- und mütterlicherseits anschaue, dann sind die mit extrem umfangreichen Fleischkonsum, und zwar sehr fetthaltige Teile, alle um die 90 geworden. Ist es jetzt daher sinnvoll in meinen jungen Jahren übermäßigen Verzicht zu üben, nur um vielleicht fünf Jahre mehr im Altersheim herauszuschinden? Ich denke doch nicht.
 
Hmm. Evtl. sollte die Regierung rotes Fleisch steuerlich vergünstigen, um der derzeitigen demografischen Entwicklung entgegen zu wirken : )
Ich hatte gerade 100g Wildmettwurst vom befreundeten Jäger/Metzger : )
 
Es geht hier auch nicht um Diät. Es geht eher um "Ernährungsprogramme" und die Schädlichkeit von rotem Fleisch. Zumindest war das mein Eindruck.

Gruß
Michael

Danke Michael, genau das habe ich gemeint, denn seit dem ich hier im Grillforum aktiv bin, esse ich viel mehr Steak ( rotem Fleisch) als vorher. Der Artikel am Sonntag hat mich da ein bisschen nachdenklich gemacht.



Neeee, neee....!

Das ist schon Klasse!

Da setzt jemand eine "Rotes-Fleisch-Studie" in ein Grillforum,
was ja absolut gar kein Troll-Beitrag sein kann,
und da wird dann noch so ernsthaft drüber diskutiert.....

Ich fasses net! :x

Hallo Pilotemil, ich der jemand oder auch Postterrier find es gut, das über das Thema ernsthaft und mit vielen Beiträgen diskutiert wird.

Gruß Norbert, der Postterrier aus Hannover
 
Hallo Pilotemil, ich der jemand oder auch Postterrier find es gut, das über das Thema ernsthaft und mit vielen Beiträgen diskutiert wird.

Gruß Norbert, der Postterrier aus Hannover

Danke, dass du da auf mich eingehst.

Nein, du hast mit deinem Interesse absolut Recht.

Ich finde auch, dass solche Themen diskutiert weden sollen, diskutiert, natürlich im Sinnevon, dass mann mehr Meinungen zu hören bekommt und sicher manchmal schlägt man sich an die Brust und sagt, genau da stehst du!

Nur ich habe mir mit solchen Fragen ein Trollimage eingeheimst, das ich nun nicht mehr loswerde.

Immer dann wenn irgendwo was unangenehme gefordert wird, dann heißt es, du kannst ja Emil dazu einladen.

Ich hasse solche Beiträge, wo man sich zu rechtfertigen versucht, aber wenn dieser Thread in dieses Grillforum passt, dann weiß ich nicht was ich falsches geschrieben habe.

Das war sicherlich nicht gegen die Interessen einiger geneigter Forenmitglieder gedacht.
 
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