Doughtonarier
Militanter Veganer
Hallo liebe Foristen,
ich lese schon ein Weilchen mit und backe Pizza und Brote. Nun ist der Moment gekommen, selbst etwas zu schreiben
Konkret habe ich ein paar Fragen zur Autolyse - vielleicht habt ihr entsprechende Antworten?
- in den meisten Rezepten die ich gelesen habe, wird eine Autolyse mit einer Hydration von unter 60 % durchgeführt (z.B. 56 %). Die dann noch fehlende Wasssermenge wird nach der Autolyse mit der Hefe dazugegeben. Aus welchem Grund wird die Wassermenge relativ knapp gehalten? Spricht etwas gegen eine Autolyse mit z.B. 65 % Hydration oder mehr?
- Die Autolyse wird zudem in der Regel bei Raumtemperatur durchgeführt. Das hat aber den Nachteil, dass die Temperatur des Teiges schon relativ hoch ist, wenn man noch kneten möchte und diese dann mal schnell bei 26 Grad landet. Sicher, die Knetzeit verringert sich und man kann das Kneten durch viel S&F kompensieren. Dennoch, was mache ich, wenn ich länger kneten möchte? Sehr kaltes Wasser für die Autolyse nutzen? Ich habe zudem von kalter Autolyse gelesen, kenne die Technik aber nicht. Habt ihr Erfahrungen damit?
- Ich führe die Autolyse für ca. 30 Minuten durch. Das entstandene Gluten-Gerüst ist dann aber so kräftig, dass ich in der Regel beim Zuschütten des Restwassers den Eindruck habe, dass der vorhandene Teig das Wasser regelrecht abstößt. Ich muss dann sehr intensiv mischen und kneten, bis Wasser und Autolyse-Teig ineinander übergehen. Für die Temperatur auch nicht vorteilhaft. Geht es euch auch so? Irgendwelche Ideen, wie man den Autolyse-Teig aufnahmebreiter bekommt?
Herzlichen Dank und viele Grüße,
Jan
ich lese schon ein Weilchen mit und backe Pizza und Brote. Nun ist der Moment gekommen, selbst etwas zu schreiben
Konkret habe ich ein paar Fragen zur Autolyse - vielleicht habt ihr entsprechende Antworten?
- in den meisten Rezepten die ich gelesen habe, wird eine Autolyse mit einer Hydration von unter 60 % durchgeführt (z.B. 56 %). Die dann noch fehlende Wasssermenge wird nach der Autolyse mit der Hefe dazugegeben. Aus welchem Grund wird die Wassermenge relativ knapp gehalten? Spricht etwas gegen eine Autolyse mit z.B. 65 % Hydration oder mehr?
- Die Autolyse wird zudem in der Regel bei Raumtemperatur durchgeführt. Das hat aber den Nachteil, dass die Temperatur des Teiges schon relativ hoch ist, wenn man noch kneten möchte und diese dann mal schnell bei 26 Grad landet. Sicher, die Knetzeit verringert sich und man kann das Kneten durch viel S&F kompensieren. Dennoch, was mache ich, wenn ich länger kneten möchte? Sehr kaltes Wasser für die Autolyse nutzen? Ich habe zudem von kalter Autolyse gelesen, kenne die Technik aber nicht. Habt ihr Erfahrungen damit?
- Ich führe die Autolyse für ca. 30 Minuten durch. Das entstandene Gluten-Gerüst ist dann aber so kräftig, dass ich in der Regel beim Zuschütten des Restwassers den Eindruck habe, dass der vorhandene Teig das Wasser regelrecht abstößt. Ich muss dann sehr intensiv mischen und kneten, bis Wasser und Autolyse-Teig ineinander übergehen. Für die Temperatur auch nicht vorteilhaft. Geht es euch auch so? Irgendwelche Ideen, wie man den Autolyse-Teig aufnahmebreiter bekommt?
Herzlichen Dank und viele Grüße,
Jan