• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Bau der Außenküche

Hab im youtube viele aus c schienen mit nassraumplatten wie Rigips gesehen. Das sollte auch ziemlich schnell gehen, sich schön versteifen lassen und anschließend gut mit naturstein verkleiden lassen.

Was meint ihr ist günstiger?

Trockenbau oder gemauert (ytong / etc) mit betonplatte drauf?
 
Vielen Dank, dass ihr alle "dran bleibt". :-)
Ich werde die Aussenküche zunächst ohne Dach aufbauen.

1. Ich habe an demselben Platz jahrelang gegrillt und es war fast immer trocken.
2. Ich habe noch keine, ästhetisch wirklich funktionierende, Lösung gefunden.


Durch den relativ langen Dachüberstand und die allgemeine Wind- und Wetterlage ist dies eigentlich ein trockenes Plätzchen.
Das Problem ist halt der Boden. Auf der Betonplatte bilden sich Pfützen.
Der Grill selber ist trocken und windgeschützt.
Selbst bei starkem Regen steht lediglich der Boden unter Wasser.
Die Bodenplatte hat halt kein Gefälle; das habe ich selber vor Jahren und mit meiner Dummheit verursacht.

Der Bodenaufbau ist folgendermaßen:
Erdreich, grober Schotter, feiner Schotter, Beton / Bodenplatte, und darauf sind (neue) Bitumenbahnen.
Bisher lagen auf der Betonplatte Bodenfliesen, im Spiessbett verlegt.
Das ganze hat 17 Jahre gehalten. ... und hielte wahrscheinlich auch heute noch, wenn ich es nicht zerstört hätte.
Die Bodenfliesen waren so dermaßen fleckenempfindlich, dass ich diese durch einen keramischen Bodenbelag ersetzen möchte.
Die Keramikplatten werden auf einem Splittbett verlegt und sollten dementsprechend auch frostsicher sein.
Die "Seitenmauern", auf denen die Arbeitsplatte aus Beton gegossen wird stehen aber direkt auf der Bodenplatte;
quasi in der Pfütze.

Ich befürchte, dass Kalksandsteine in relativ kurzer Zeit durch den permanenten Wasserkontakt zerbröseln.
Gibt es Klinker, oder Betonbausteine, welche diesen "Wasserkontakt" aushalten?
Wären Kanalklinker eventuell eine Option?

Ich kam auf den Kalksandstein aufgrund seiner Farbe weiß.
Sprich ich möchte schon eine helle Seitenmauer haben.
Alternativ ginge auch das Gegenteil, dunkelgrau bis anthrazit.
Kann mir diesbezüglich jemand ein Baumaterial empfehlen?
Ich hoffe, ich bin nicht zu nervig mit meinen Fragen.

Vielen Dank,

Askien
 
Überleg dir das mit dem Dach nochmal. Ich möchtemeins nicht mehr missen.
Ansonsten interessantes Projekt da setzt ich mich mal nieder.
 
Um den wasserkontakt für die Steine zu vermeiden könnte man auch einen 5cm hohen sockel aus, beton oder einen Ring aus beton unter den mauern Gießen.

Wasserkontakt ist für die Steine aber eher das kleinste Problem.
Aber Wasser am/im holblockstein, das dann im Winter friert, wird seine Wirkung zeigen.
Beton ist druckfester und wird das aushalten.
Und darauf dann aufmauern
 
Da unterschätzt du die Kraft des Wassers aber, das hält weder KS noch Beton noch sonstwas.
Wenn nass und Frost, dann kaputt. Der Vorteil von Beton, geringere Wassereindringtiefe, darum
wahrscheinlich weniger nass. Baulicher Feuchteschutz ist hier das "Zauberwort", also Dach drüber.
Wenn Betonsockel, dann kann der auch gleich auf die 80cm Höhe gebracht werden und auf das MW
komplett verzichten.
Wie soll denn (auch vorerst ohne Dach) der Fußbodenaufbau aussehen? Bitumenbahn wird ja nicht
die oberste Schicht bleiben. Oberbau mit entsprechendem Gefälle ausbilden, Kehle an der untersten
MW-Schicht, Abdichtung hochkleben, das wären jetzt die Arbeitsschritte die mir einfallen.
 
Bei dem Aufwand würde ich mir eher en Dach drüber bauen. Dann hat man keinen Stress mit der Feuchtigkeit am Bauwerk und steht selbst immer im, trockenen, ist sonnengeschützt und es lässt sich leicht eine gescheite Beleuchtung und Lautsprecher, etc mit hinbauen
 
Liebe Leute, morgen geht es hoffentlich weiter.
Nachdem Svehowe mir den Link gezeigt hat, bin ich nochmal zum Baustoffhandel gefahren und habe nachgefragt.
Dort hat man auch keine großen Probleme gesehen.
Ich kann die untere Lage der Steine mit Bitumenbahnen abdichten und wäre das Problem mit der "Staunässe" los.
Von "unten" ist es durch die Bitumenbahnen abgedichtet.

Hier mal ein Bild der aktuellen Situation:
20170213_124057.jpg


Der "Wasserstand" liegt unter 1 cm.
Auf diesem Untergrund werden nun die Mauern aus Kalksandstein aufgebaut.
(Vorher wird der Boden natürlich getrocknet).
ich denke, das sollte funktionieren.
Auf die Bitumenbahnen kommt ein Splittbett oder Stelzlager auf welchen Keramikfliesen in einer Stärke von 2 cm verlegt werden.
Ich hoffe, morgen Abend den Fortschritt berichten zu können.
Schlaft gut,

Askien
 

Anhänge

  • 20170213_124057.jpg
    20170213_124057.jpg
    569,7 KB · Aufrufe: 1.565
Hups,
hatte ich vergessen.
@sexyskillz, die Beleuchtung habe ich schon im Dachüberstand eingebaut; Lautsprecher möchte ich dort gar nicht haben.
Vielen Dank für Deinen Hinweis.
Ich habe ja auch gar nichts gegen ein Dach. Mir fällt momentan keine gescheite Lösung ein.
Gutes Design ist halt harte Arbeit, wenn auch nicht körperlich aber dennoch anstrengend.
Dementsprechend werde ich zuerst die Arbeitsplatte aufbauen und danach schauen, wie, bzw. ob ein Dach errichtet wird.
Wie schon erwähnt, hat dieser Grillplatz auch vorher jahrelang funktioniert.
Ich habe einen Dachdecker befragt, er meinte es sei egal ob ein Dach vor oder nach der Arbeitsplatte gebaut wird.
Also werde ich erst einmal die Arbeitsplatte erstellen und danach ein Dach entwerfen.
Gruß,
Askien
 
Halloechen zusammen,

in der letzten Zeit musste ich ein bisschen arbeiten.

Der Unterbau ist fertig gemauert und in zwei Tagen wird die Betonarbeitsplatte gegossen.
Morgen gibt es ein paar Bilder.
Ich habe, "vor dem Beton" noch eine Frage,
Soll ich "ein Loch" unter dem Ramster lassen oder nicht?

Im technischen Forum hat mir Casa Cedro netterweise mitgeteilt, er hat den Ofen auf Fensterstürze gestellt.
Allerdings weiß er nicht, ob dies Vor- oder Nachteile hat.
Hat diesbezüglich jemand einen Ratschlag?

Vielen Dank,

Askien
 
Hallo blicke nicht so richtig durch warum hast die Küchen Zeile nicht vorn also zwei Meter von der Wand weg gebaut, somit hast vorn einen Tresen für Gäste und hast gleich den Küchen Block für das Dach. Siehe mein Bild.
 
Hallo zusammen,

es ist wieder ein Stückchen weitergegangen.
In den letzten Tagen haben wir die Mauern errichtet und eine Betonplatte gegossen:
_MG_1805.JPG


_MG_1808.JPG



_MG_1801.JPG


_MG_1804.JPG


_MG_1807.JPG


Morgen geht es weiter und wir mauern die Rückwand zum Nachbarn hin.

Einen schönen Sonntag Euch allen,

Askien
 

Anhänge

  • _MG_1805.JPG
    _MG_1805.JPG
    370,7 KB · Aufrufe: 1.101
  • _MG_1808.JPG
    _MG_1808.JPG
    388,7 KB · Aufrufe: 1.589
  • _MG_1801.JPG
    _MG_1801.JPG
    398,7 KB · Aufrufe: 1.184
  • _MG_1804.JPG
    _MG_1804.JPG
    382 KB · Aufrufe: 1.145
  • _MG_1807.JPG
    _MG_1807.JPG
    375,4 KB · Aufrufe: 1.197
Interessantes Projekt. Setze mich auch mal dazu.
Zu einet Aufdachlösung schicke ich morgen mal ein paar Bilder wie wir das bei unserer Terrassenüberdachung gelöst haben. Ist jetzt leider schon zu dunkel.
 
Hallo an deiner Stelle würde ein Dach drüber machen und wenn es mit doppelstegplatten ist.

Google einfach Mal bei Bildern vielleicht findest was zu nachbauen.

Ich für meinen Teil habe schon bei starkem Regen gegrillt, herrlich.
 
Zurück
Oben Unten