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Ich bewundere die Beiträge von @schmock auch. Nur was man an Menge auf dem XL meistens liegen sieht würde auch locker auf das L passen. Der Kohleverbrauch sollte da vielleicht auch mit beachtet werden. Ein XL braucht hier sicherlich mehr als L.
daran habe ich auch schon gedacht. Mit dem L anfangen und "bei Bedarf" kommt später noch ein MX dazu.
Hmmm...
Hast Du dieses Setup und wie nutzt Du es? Schon mal an die Grenzen gestzoßen?
ja ich nutze das Setup so, siehe Anhang. Zugegebenermaßen noch nicht besonders lang, dafür vorher ein Monolith Junior und einen Classic. Von der Idee also vergleichbar.
Der meiner Meinung nach größte Vorteil an dieser Variante ist, dass man zwei völlig unterschiedliche Temperaturbereiche realisieren kann. Das geht so selbst mit den diversen direkt/indirekt- Setups innerhalb eines Grills nicht.
Außerdem kann man den leinen auch mal für schnelle Kleinigkeiten nutzen ohne den großen anfeuern zu müssen.
Ob die Größe ausreicht hängt eher von den Gerichten als der Grillfläche ab. Wenn du den Large beispielsweise mit Pulled Pork voll machst, bekommst du eine große Gruppe satt.
Keine Frage, das XL macht was her und ist im Zweifel natürlich überlegen. Es ist aber eben auch ein satter Aufpreis zum Large. Wenn das keine Rolle spielt, der Platz da ist und es dir im Kopf hängt… dann nimm das XL und das Minimax dazu.
Hatte gestern 10 Leute da zum etwas ausgedehnten Oktoberfrühschoppen…
Da hat sich die Fläche wieder rentiert.
Wenn man bedenkt, dass der Luftspalt, an dem die heiße Luft zwischen convEGGtor und Egg hoch strömt, auch ein paar cm sind, und alles was nahe an diesem Luftspalt auf dem Rost liegt schneller gart, wird die nutzbare Fläche bei Longjobs gleich nochmal kleiner.
Mir wäre das L zu klein. Als Zweit- oder Dritt-Egg okay. Aber nicht als primäres Solo-Gerät.
Ich würde das wie Schmock und andere empfohlen haben handhaben:
- Wenn primärer Grill dann das XL
- Wenn sekundärer Grill, dann reicht das L
Selbst habe ich die letztere Kombination, einen Gasi als Hauptgrill/schnelle Allzweckwaffe und einen Kamado Classic wenn ich Zeit und Muße habe und/oder mehr Gesamtgrillfläche benötige
Ja ja, Schande über mein Haupt... aber der Gasi war zuerst da und hat sich einfach in den vergangen 6 Jahren sehr bewährt, vor allem wenn mindestens 4x/Woche gegrillt wird
... und so wie der trotz der Benutzung noch da steht, begleitet er mich auch nochmal mindestens so lange... zumindest wenn ich das möchte
Vielen lieben Dank für Euren Input, da hab ich viele Anregungen zum Nachdenken bekommen.
Ich glaube jetzt, dass mittelfristig nichts an einem Zweiergespann ?L+MX vorbei führt.
Ob es allerdings der L oder XL wird, da muss ich noch etwas meine Gedanken wälzen. Auch die zeitliche Abfolge ... vielleicht fange ich mal jetzt mit MX an, sammle erste Erfahrungen mit einem Kamado und kann dann nach einem halben Jahr besser entscheiden, welcher "Große" passender ist?
Man wird sehen, ich werde hier berichten. Kann aber wie erwähnt ein bisschen dauern, bin in solchen Dingen kein schneller Entscheider.
Hey hey, also ich persönlich halte eine Kombination aus zwei Kamados nicht nur für sinnvoll sondern wenn man häufig grillt, neben den üblichen Verdächtigen auch noch mal die eine oder andere Beilage auf dem Grill zubereiten möchte und von Zeit zu Zeit auch mal ein paar mehr Leute nicht nur satt sondern mit etwas Abwechslung glücklich machen möchte, für absolut notwendig. Mit diversen Tricks, Basteleien und wilden Umbauarbeiten und einem ordentlichen Maß an Improvisationstalent gelingt das auch alles auf einem einzigen Kamado. Aber ist meistens einfach mit diversen Abstrichen verbunden.
Direkt zu Beginn - um Erfahrung zu sammeln - halte ich das MiniMax nicht für geeignet. Aus einem einfachen Grund: das MiniMax ist von der Geometrie her ein gestauchtes Small. Das bedeutet, der Rost rückt deutlich näher an die Kohle. Das hat Vorteile. Aber ist für klassisches BBQ nicht gerade förderlich. Das MiniMax ist eine Steakmaschine. Pulled Pork bekommt man auch irgendwie hin. Dafür ist es aber nicht gemacht und das merkt man. Abgesehen von der relativ geringen Grillfläche. Ganze Leiterchen für die Familie grillen wird schwierig. Einen ganzen Gockel… hab ich noch nie versucht, aber halte ich ebenfalls für eine Herausforderung.
Mit meinen Erfahrungen kann ich Dir nur raten: hol Dir ein XL oder L und irgendwann zusätzlich ein MX. Für mich die ideale Kombination um das beste herauszuholen. Von namhaften/namenlosen Kopien sowie vom Gebrauchtkauf würde ich aus vielerlei Gründen, die schon an vielen Stellen hier im Forum sowohl von mir als auch von diversen anderen Grillsportkollegen dargestellt wurden, absehen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Wenn Du konkrete Fragen hast, immer her damit. Nun geh mal in Dich, überlege Dir, wieviel Platz Du im Garten / auf der Terrasse zur Verfügung hast und ob Du wirklich in die entspannte und wohlschmeckende Welt der Kamadogrillerei einsteigen willst. Dann kommt das Finanzielle. Das tut ein mal weh. Richtig weh. Ist aber nach kurzer Zeit vergessen und die Investition entlohnt Dich mit einer schier unendlichen Mannigfaltigkeit an Möglichkeiten sowie einem neuen Universum an Geschmack und Qualität zubereiteter Menüs
Ich verstehe dass man mehrere Grills einer Firma paaren will, aber das MX Modell kostet eine Stange und ist klein. Für das Geld bekommt man super Holzkohlegrill (oft gebraucht, der Thread opener hat den schon) wenn man dann noch mal 500-800 € in Roste und Einsätze steckt hat man richtig was im Garten stehen.
T400 Einsatz (komplett unterschätzt, der Hitze Rückschlag ist phänomenal)
Sns
Ordentliche Roste, werden total unterschätzt...
Alternativ: Laserdatei an Christian Münz senden und ausschneiden lassen, die Oberflächen sind erste Sahne.
Dann entsprechend auch Roste für den XL nachrüsten
Bei mir geht es nicht um das "Sammeln" von Grills einer Marke (wenn dem so wäre, hätte ich längst die restlichen 5 Größen ebenfalls mindestens ein mal auf der Terrasse oder der Garage stehen). Dass das MX klein ist, ist korrekt. Das sagt bereits der Name. Umsonst bekommt man es ebenfalls nicht. Auch korrekt. Dafür hat man aber einen vollwertigen Grill, den man auch mal einfach mit zu Freunden oder auf Reisen mitnehmen kann (im Reisemobil, im Auto, auf Tagesausflüge oder zum Angeln,...).
...und spätestens jetzt ist für mich das Thema erledigt. Nicht des Preises wegen. Aber ich habe schlicht keine Lust und mag mir die Zeit auch nicht nehmen, mit allerhand Zeug hantieren zu müssen und mit Basteleien zu improvisieren. Diese Lebenszeit investiere ich (für mich) sinnvoller in entspannte Grillfeste mit Freunden oder andere Aktivitäten.
Auch wenn es einige Menschen als "Marketing Gag" abtun oder behaupten, da sei nichts dran: die Vorteile eines echten Keramikgrills möchte ich nicht mehr missen. Ein Blechgrill kommt mir nicht mehr auf den Hof. Darüber hinaus habe ich mein kleines Ei schon einige Male bei Freunden dabei gehabt. Auch schon auf Ausflügen und hinterher die selbstgeangelten Forellen etc. auf dem Egg zubereitet nebst etwas Beilagen. Das war bei mir mit ein Kaufkriterium. So klein, dass er auch mal spielend im Kofferraum mit kann, und zwar mit dem gesamten, notwendigen Zubehör, ohne dass ich was zerlegen muss oder das Auto hinterher eine Grundreinigung benötigt.
Ebenfalls zum schonenden Garen mit einer maximal großen indirekten Grillfläche (in Bezug auf den Rostdurchmesser), zum Räuchern, Backen etc... Und ich wurde nicht enttäuscht. Bei mir ist der Kleine mindestens genauso oft in Betrieb, wie das XL. Und ich habe zuvor bestimmt 15 Jahre auf einer handelsüblichen Kugel gegrillt...
Welche Erfahrungen haben denn die L-Besitzer hier gemacht? In welchen Situationen habt ihr schon einmal gedacht „ich sollte eigentlich ein größeres BGE haben“ – oder „Mist, jetzt etwas mehr Fläche, das wär‘s“ oder „Zonenteilung würde sich nur bei einem größeren Ei lohnen“...
Und die XL-Besitzer: Gab es schon den Moment wo ihr euch gewünscht hättet ihr hättet nur eine kleinere Version gewählt - zum Beispiel, wenn es dann doch zu aufwendig war wegen ein paar Kleinigkeiten den großen Grill aufzuheizen, man es vielleicht doch gelassen hat, weil es sich nicht lohnt…
Ich habe damals den Schritt vom Classic Monolith (wie @5E8A5T14N bereits richtig erwähnte) zum XL gemacht. Und zwar habe ich gezielt nach etwas größerem gesucht. Die Gründe sind recht schnell erläutert. Auf dem Classic (und ähnlich ist es auf dem L, jedoch mit ein paar Verbesserungen im Detail im Vergleich zum Monolith) war es mir häufig einfach zu eng. Wenn Du Pulled Pork machst, ein ausgewachsener Nacken hat dann schon mal 3kg. Bei zwei Nacken ist auf dem Classic Schluss gewesen. Und die Enden der Hälse waren teilweise sehr dunkel und hart. Weil eben die Fläche schon nicht sonderlich groß ist und die Hitze an den Rändern zwischen Base und Deflektor hoch zieht. Bei einem Fullpacker Brisket ist das noch extremer. Wenn es dumm läuft, bekommst Du das nicht mal im Ganzen auf den Rost.
Vorteil beim BGE L ist das EGGspander Set. Im Vergleich zu den anderen Rösterhöungen hat man damit eine einfache und schnell umzubauende Möglichkeit, die Grillfläche zu erweitern. Das war etwas, was mich beim Mono immer gestört hat, die wackelige Konstruktion, welche man passgenau auf den Rost zittern muss und wenn man an das Grullgut auf der unteren Ebene will, bleibt nichts anderes übrig, als die Rosterhöhung samt Grillgut aus dem Grill zu nehmen und irgendwo abzustellen, bis man mit dem Grillgut auf der unteren Ebene mit seiner Tätigkeit fertig ist (Moppen, Glasieren, Temperatur kontrollieren,...).
Dann war da das allseits bekannte, im Hobbygrillbereich unerlässliche Zubehör vom Schweden: die große IKEA Koncis. Die bekommst nicht in den L. Und wenn, dann nur, wenn Du die Ecken abnimmst. Dann passt aber sonst nix mehr drauf. Im XL stelle ich die einfach so in den indirekten bereich und grille nebenan noch schnell meine Spießchen scharf an oder mach sonst was. Oder eben auch nichts. Muss ich ja nicht. Aber ich hätte die Möglichkeit.
Andersrum zur Frage XL zu groß: Nein Der ist ebenso in zehn Minuten auf 350° wie der kleinere. Es ist nichts aufwändig. Auch die Putzerei im Vergleich zu einem Gasgrill entfällt quasi fast komplett. Und der Verbrauch ist auch nicht unbedingt viel höher. Und selbst wenn es so wäre: ich kaufe mir keinen Grill für 3500,- und fange dann Überlegungen an, ob mich die nächste Wurst zu grillen nun 0,50 € mehr oder weniger kostet. Das soll jetzt auch nicht überheblich klingen. Aber es ist einfach so. Wenn Du meine Beiträge hier verfolgst - und das ist nur ein Bruchteil, dessen, was hier wirklich läuft, bekommst Du einen groben EIndruck davon, wie oft die Eier hier an sind. Nämlich fast täglich. Ich habe mir vor einem Jahr 20 Sack Kohle geholt. Davon ist jetzt etwas mehr als die Hälfte weg. Also soviel zum Thema Verbrauch
Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen. Einfach nicht allzuviele Gedanken machen. In sich rein hören, nochmal eine Nacht darüber schlafen. Wenn der Wille dann noch immer da ist: kaufen und glücklich sein.
...und spätestens jetzt ist für mich das Thema erledigt. Nicht des Preises wegen. Aber ich habe schlicht keine Lust und mag mir die Zeit auch nicht nehmen, mit allerhand Zeug hantieren zu müssen und mit Basteleien zu improvisieren
Es ist doch nur ein Vorschlag statt eines Mini Grill (ich habe ja nicht Dich mit dem Sammeln gemeint) einen Standardgrill aufzuwerten. Ich habe hier Einsätze von Hersteller bzw. SNS - Grills gezeigt und auf eine Firma verwiesen die preiswerte Roste anbietet.
Das ist doch keine Bastelei. Ich habe das Zeug doch nicht gebaut.
Was es für das Large und auch für den xl gibt sind zwei Halbmond deflectoren. Diese machen den indirekten Bereich um ein wenig größer. Der Spalt wo beim conveggtor entsteht fällt komplett weg. Auf dem Bild siehst du wie es aussieht. Die Auffangschale hat genau 40 cm wie die Steine auch.
SG
Was es für das Large und auch für den xl gibt sind zwei Halbmond deflectoren. Diese machen den indirekten Bereich um ein wenig größer. Der Spalt wo beim conveggtor entsteht fällt komplett weg.
SG
Im Ernst: ist ja so, dass - wie Du schreibst - der Spalt "komplett" weg fällt. Das tut er natürlich nicht, sonst würde die Glut ja ersticken. Aber er wird tatsächlich sehr klein. Und dadurch geht weitaus weniger Luft durch. Versuch einfach mal, den so bestückten Grill auf Pizza-Temperatur zu bringen und zu halten. Das dauert ewig und ist kommt auch nicht in die Region wie mit dem standard convEGGtor.
Was den Einsatz der zwei Halbmonde gleichzeitig betrifft, hat es meiner Meinung nach mehr Nachteile, als Vorteile. Das wirkt sich auch beim Räuchern aus, wie ich finde. Und in den niedrigen Temperaturbereichen über längere Zeit sowieso. Hab ich 1,5 Jahre im Monolith selbst erfahren (müssen). Meines Erachtens macht mehr als ein halber convEGGtor-Stein im Egg keinen Sinn. Wenn ganze Fläche, dann den convEGGtor mit den Beinchen.