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Blutwurst aus Blutpulver

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Manche lassen es auch nur Sieden..... müsste aber wirklich nach ner guten Stunde weich sein.

Vielleicht ne ganz alte Sau :D
 
Die Einlage wurde sowieso entsprechend dem hier geposteten Rezept gebrüht. Nach 2 Stunden war die Schwarte endlich soweit... die Wurst ist aktuell beim brühen.
 
Was mir gar nicht gelungen ist: die Masse in eine Rinderbutte zu füllen... das klappt mit dem glitschigen Ding wohl nur zu zweit :( Hab sie dann unter Zuhilfenahme eines Trichters mit großer Öffnung in einen Kunsstoffdarm gefüllt.

Schade um die Butte :( Könnte die zwar salzen und vakuumieren... aber ich wurste ja immer alleine :(
 
Nach dem Rezept habe ich schon mehrfach Blutwurst im Glas hergestellt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Um Welten besser als die (Gummi-) Blutwurst aus der Supermarkt-Wursttheke und ähnlich gut wie die vom Fleischer hier, der nun schon einige Zeit nicht mehr ist...

Aber nun bin ich neugierig geworden, wie Blutwurst aus frischem Blut schmeckt............
 
Hier mal noch ein bisschen Details zur gestrigen Produktion meiner ersten Blutwurst:

Nachdem ich dann endlich (nach 2 Stunden Kochzeit) die Schwarte weich hatte habe ich den Schwartenbrei mit den Zwiebeln im Mixbebecher mit dem Stabmixer hergestellt, vorher die Schwarte in kleinere Stücke geschnitten. Das ging bei der kleinen Menge (Schwarte von 1 Kg Schweinebauch) sehr einfach.

Zeitgleich habe ich das Bauchfleisch welches ich, ohne vorheriges anfrieren, zunächst auf der Aufschnittmaschine in ca. 8mm dicke Scheiben und dann in Würfel geschnitten habe 12 Minuten gekocht.

Dann die Würfel in ein Sieb abgeschüttet und anschließend mit dem Schwartenbrei in eine Schüssel gegeben und gewogen. Auf Basis des Gewichts habe ich dann 50% dessen an Blut aus Blutpulver angerührt. Das geht recht einfach und staubfrei wenn man zunächst das Blutpulver in eine große halbrunde Schüssel mit möglichst kleinem Standbdoden gibt und dann das Wasser (ich habe ca. 25% durch Milch mit 3,5% Fett ersetzt) vom Rand her anschüttet und dabei die Schüssel dreht.

Anschließend habe ich auf die Menge der Gesamtmasse inkl Blut die Gewürzmenge bestimmt, dieses zunächst direkt mit dem Blut verquirlt und anschließend zur Masse gegeben.

Nochmal alles gut durchgerührt und dann gefüllt.

Den Füller wollter ich für die geringe Menge nicht nehmen da hier immer ca. 300g/ml Rest im Füller bleiben.

Ich hatte einen Trichter mit großer Öffnung zum Marmelade abfüllen. Aber leider war es mir, wie schon beschrieben, damit nicht möglich ohne Helfer die Masse in die Rinderbutte zu füllen :( Also Plan B - mit dem Kunststoffdarm ging es Problemlos. Schön fest abgedreht und mit Wurstgarn zugebunden ging es dann bei 85 Grad für 90 Minuten (hatte einen Darm vom Kaliber 90/40 der genau richtig war für die produzierte Menge von ca. 1 Kg) in den Einkocher.

Nach dem brühen war die Wurst recht weich aber prall gefüllt.

Anschließend habe ich die Wurst für 30 Minuten in kaltes Wasser gelegt damit sie nicht nachgart. Als ich die Wurst aus dem kalten Wasser holte war ich etwas erschrocken denn nun war sie nicht mehr wirklich prall. Ich habe noch überlegt sie nachzubinden habe es dann aber doch nicht gemacht sondern die Wurst erst mal bei Raumtemperatur liegen lassen.

Nach 1 Stunde war sie dann wieder schön prall und kam in den Kühlschrank... heute Morgen war sie dann noch etwas praller und fühlte sich schön fest (so wie man es bei einer Blutwurst erwartet) an. Heute oder morgen Abend werde ich sie anschneiden und dann noch ein Anschnittbild nachliefern.
 
So Ihr lieben.. ich habe die Wurst heute Abend angeschnitten und würde sagen "gültiger Versuch" :D
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Konsistenz: schön fest, nix gummiartig
Schnittbild: gefällt mir sehr gut
Geschmack: schön würzig... so mag ich das

Ich bin begeistert von der Blutwurst aus Blutpulver !
 

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Die "Veränderung des Kunstdarms" hatte mich auch schon einmal bei einem ganz anderen Rezept irritiert. Geduld!

Etwas Leber in dieser Blutwurst ist übrigens auch einen Versuch wert.
 
wunderbarer Beitrag! danke.

mit dem Blutpulver kann ich endlich mal badisches Sauprägel* machen



* ist ein deftiges Gericht ähnlich Schweinegulasch, für die Soße wird Blut benötigt. Es wird gerne in Straußwirtschaften gereicht

*leider gibt es fast keine Rezepte im Netz dazu, wer eins kennt,kann es gerne hier posten.

@Ralphb : du kochst einige Zutaten, könnte man diese Kochflüssigkeit
einkochen und als Flüssigkeit zum Blutpulver geben?
es wird sicher eine Zugabe von Flüssigkeit verlangt, oder?

vlt kann man auch Rotwein verwenden :weizen:
 
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