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Broil King Keg 5000 oder einen Monolith Classic

Den Nachteil des Keg finde ich beim Niedertemperaturgaren. Ohne reichlich Wasser in einer Wasserschale als Hitzedeflektor ist der nicht zu bändigen und das Wasser hält nicht für einen Longjob. Also muss du Zuhause sein und auffüllen damit der Keg seine Temperatur Regelbereich gut hält.

Das Problem habe ich nicht. Wenn ich oben / unten auf 1/1 stelle, dann hält er bei mir 110°, ohne Wasser in der Schale. Hab jedoch den 2000er, der aber praktisch gleich gebaut ist.
 
Kann ich fast nicht glauben. Vielleicht liegt es bei mir an dem Kohlekorb und der Schmitz Holzkohle, dass der Keg so abgeht?
Einen Aufsatzanschluss für den BBQ Guru habe ich beim Gebrauchtkauf dazu bekommen, der wurde aber von mir noch nie benutzt, würde aber sicher damit funktionieren.
Für Niedertemperaturgaren bevorzuge ich jedenfalls einen Keramik Kamado für Longjobs . Der Keg wird meist nur für Gerichte mit mehr Hitze benutzt oder z.B. für fettige Dinge wie Grillfackeln auf der Rotiserie, wo man nix unterstellen kann. Den dem Keg macht das Sauberbrennen mit Höllenfeuer null aus. Auch die Deckeldichtung des Keg ist sehr robust und Hitze unempfindlich finde ich.
 
Das liegt beim 5000 an der Ascheschale.
Wenn der unten komplett geschlossen ist und oben ganz offen geht der auf über 250 Grad.
Das Ding zieht da ordentlich Luft an den Seiten und den Riegeln.
In amerikanischen Foren wurde das auch beschrieben.

Ich habe da gestern mit Ofendichtband an der Schale gespielt. Jetzt geht er besser im niedrigen Bereich.

Werde dieses WE mal mit Brisket testen.

Der „super“ Support von Broil King in DE meint dazu nur.
Haben sie schon das Video von Klaus Grillt gesehen.
Da werden die Einstellungen gezeigt.
Und es sei schwierig da aus der Ferne eine Ursache zu nennen.

Bin da aber noch dran.

Aber abgesehen davon. Ein absoluter Top Grill.
 
So,

Das positive zuerst.
Jetzt läuft er stabil.

Das negative. Der Kleber hat nicht gehalten und so muss ich da nochmal ran.
Und ich hatte den Temperatursensor falsch ins Fleisch gesteckt. Der saß genau in der Fettschicht.
Das wurde dann nichts. Der Temperaturverlauf war auch merkwürdig.

Der Support kennt das Problem nicht. Entweder lösen alle, die das Problem haben, es selbst, oder es wird nicht gemeldet.

Der Wasserverbrauch war OK.
Die Schale aus dem Aromatisierungsset war wie immer schnell leer. Aber auf dem Gussrost stand noch eine mittlere Schwedenschale. Die war bis zum Schluss fast voll. Das nächste mal kommt da unten ein Pizzastein rein.
 
Mit voller Wasserschale lauft mein Keg 5000 schon stabil auch ohne abdichten.
Ich finde nur ist der Keg halt "zickiger" als mein Green Egg aus Keramik bei Longjobs. Die Keramik nimmt einfach Wärme auf, so daß die Aufwärmfase bei Keramik um einiges länger dauert, hält dafür die Temperatur umso genauer mindestens über 25Std ohne den Deckel zu öffnen.
Ich finde beide Grills gut wobei, ich die stärken des Keg nicht in Longjobs sehe.
 
Da bin ich bei dir.

Gut solange Wasser drin ist.
Empfindlicher ist er bestimmt auch (aber auf hohem Niveau).
Ich denke mit ein paar Anpassungen wird er in die richtige Richtung gehen.
Longjobs funktionieren ja auch in der Kugel.

Die Abdichtung war bei mir nur nötig, da dort wirklich viel Spiel zwischen Aufnahme und Ascheschale war/ist.
Vermutlich nur ein ungünstiges Zusammenspiel der Fertigungstoleranzen.

Der Wasserverbrauch ist so hoch da die Wasserschale direkt über der Kohle ist.
Mit der Schwedenschale als Wasserspeicher stieg die Temperatur nachdem die Wasserschale leer war von 105°C auf 110°C.
Da blieb sie dann auch. Und es lief kein Wasser mehr unten raus.

Die nächsten 2,5 KG Schwein liegen bereit.
Ich werde da dann auch mal Fotos machen.
 
Als Abendessen gibt's heute mal wieder Pull Pork aber aus nem Green Egg :D

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Den Nachteil des Keg finde ich beim Niedertemperaturgaren. Ohne reichlich Wasser in einer Wasserschale als Hitzedeflektor ist der nicht zu bändigen und das Wasser hält nicht für einen Longjob. Also muss du Zuhause sein und auffüllen damit der Keg seine Temperatur Regelbereich gut hält.
Zudem läuft beim Keg unten grade wenns kälter draußen ist, reichlich Kondenswasser raus.

Habe zwar noch nicht so wahnsinnig viel Erfahrung, kann das aber nicht so richtig bestätigen... Habe jetzt drei mal PP gemacht:

  • 6h bei 150 Grad (ich weiß da schlagen viele die Hände über dem Kopf zusammen, aber wir hatten einfach Bock drauf und nur nen halben Tag :-) )
  • 12h bei 110 Grad
  • 11h bei 100 Grad (unten 1 und oben 2) und 2 Stunden bei 130 Grad (oben und unten 3)
Im ersten Fall musste ich ein mal Wasser nachfüllen, aber bei der Temperatur auch nicht verwunderlich...Bei beiden anderen Malen hatte ich genug übrig um ne Soße draus zu machen...

Ein Bild vom letzten Fall:
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Aber es stimmt, dass unten ein paar Tropfen Kondenswasser rauskommen... Aber warum stört das?
 

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