Ach als Zusatz habe ich immer das Ragnar von Burnhard mit in Messerscheide.
Zum Grillen und zum Fleisch schneiden bei weichem Schnittgut mag das ja gerade noch ok sein. Die Form und der Holzgriff mögen auch ok sein.
Im Prinzip ist das aber ein angeschliffenes Blech. Der Anschliff ist maximal 1,2 cm breit und hat dann volle Rückenstärke. Der Primärwinkel ist einfach zu groß. Das ist der Inbegriff eines Messers mit schlechter Geometrie. Das Schneiden von festem Schnittgut ist damit eine Qual. Das sind die billigsten Messer, die es gibt.
Prinzipiell Hände weg von Messern mit so kurzem Anschliff. Meisten auch billiger Stahl, der nicht ohne Grund auf der Webseite nicht genannt wird.
Da bist du mit 30% Rabatt noch über den Tisch gezogen worden. Ich hab auch mal bei real so ein Ding gekauft, das hat aber 1 oder 2 Euro gekostet.
Ich verwende das als Messer zum Kartonschneiden, und für Kratzarbeiten und sonstige Arbeiten, die man einem guten Messer nicht zumuten will.
@rObeRt: Das Review zum
Messer gibt es hier.
@maffyn: Es geht ja nicht um ein Brand, sondern ein bestimmtes Messer. Ich habe 2 Exemplare bestellt, von dem eines gut, das andere sehr gut von der Geometrie war. Über das "sehr gut" kann ich immer noch nichts negatives berichten.
die ganzen Chinateile versprechen alle Wunderdinge, super Stähle, Ultraschärfe usw.. Schon optisch sehen die oft gleich aus (von der Machart), komplett unabhängig vom Brand.
Also von der Schärfe her kann man wirklich nicht meckern. Ich habe in der letzten Zeit einige Messer mit chinesischem Ursprung bestellt und einen Teil auch wieder zurückgeschickt, aber sicher nicht wegen der Schärfe. Rasiert haben die alle, so wie es sich auch gehört für ein neues Messer. Bloß ein Kaufkriterium ist Schärfe ganz und gar nicht. Reine Schärfe ist ein Verschleißzustand. Man kauft ein Auto auch nicht, weil der Tank voll ist. Schneidfähigkeit (Klingengeometrie) ist jedoch sehr wohl ein Kaufkriterium. Die Klingengeometrie lässt sich auch nicht so leicht ändern.
Ein Stahl in VG10 Qualität oder vergleichbar, ist auch kein Wunderding. Es gibt aus China bzw. yangjiang alle möglichen Stähle für alle möglichen Ansprüche, eher weiche und auch harte Stähle, eigentlich das ganze Repertoire das auf dem Weltmarkt zu haben ist. Die sehen optisch auch nicht gleich aus. Eher im Gegenteil werden hier ständig neue Damast und Designvarianten entwickelt. Das Innovationstempo ist beeindruckend.
Und Shan Zu wird mir einfach zu häufig "beworben" in Foren....
Das ist natürlich Quatsch. Wenn andere Reviews zu japanischen Messern machen, wird ihnen auch nicht vorgeworfen, dass sie Messer "bewerben". Ich halte bloß überhaupt nichts von dem grenzwertigen Chinabashing. Da mache ich nicht mit. Wenn hier jemand Messer bewirbt, dann ist es das komplette Messerforum im Fall von Culilux. Die ebenfalls in China produzieren lassen, so wie auch andere namhafte Firmen. Gegen Culilux habe ich im übrigen nichts einzuwenden. Man bekommt viel Messer fürs Geld. Trotzdem ist es irgendwie seltsam, wenn man Culilux hochlobt und gleichzeitig China als Ort wo die schlechten Messer herkommen diffamiert. Übrigens gibt es hier eine Seite, die ein bisschen Aufklärungsarbeit leistet, speziell über meine besonderen "Lieblinge" die Matsato Messer, die auch unter dem Namen Huusk bekannt sind. Die werden zwar in China produziert, die Firma, die sie produzieren lässt, ist aber in Litauen ansässig. Das ist schon sehr grenzwertig, was da abgeht. Man braucht nur mal bei Alibaba zu schauen, was solche Messer für die Händler kosten und für was sie dann bei Amazon verscheuert werden. Nichtsdestotrotz kann man China nicht mit Matsato identifizieren.
In diesem Artikel ist nämlich auch folgendes zu lesen: The scale is hard to overstate. Yangjiang is home to around 1,500 knife and scissor manufacturers, employing close to a million people in the industry. The city produces about
70% of China’s domestic output and 85% of its exports of knives and scissors. (Das Ausmaß kann kaum überschätzt werden. In Yangjiang sind rund 1.500 Messer- und Scherenhersteller ansässig, die fast eine Million Menschen [vielleicht etwas übertrieben] in dieser Branche beschäftigen. Die Stadt produziert etwa 70 % der chinesischen Inlandsproduktion und 85 % der Exporte von Messern und Scheren. ) Yangjiang 2,6 Millionen Einwohner - Solingen 166 000 Einwohner. Ich habe ChatGPT gefragt. Die Stadt, in der heute die meisten Messer, Scheren und ähnliche Schneidwaren produziert werden, ist: Yangjiang in der Provinz Guangdong (China) gilt als Weltzentrum der Messer- und Scherenproduktion. Einfach mal die Realitäten zur Kenntnis nehmen.
Die China Messer sind schick aussehend mit aufgelasertem Muster, über den genauen stahl erfährt man gar nichts außer werbeaussagen.
Meistens ist die Stahlsorte angegeben. Und man soll mal nicht so sein. Zwilling gibt oft auch irgendwelche Kunstnamen an, die keinen Werkstoffnummern zuzuordnen sind. Und bei Herder gibt es oft auch keine Stahlangaben. Nivella Messer sind gut. Allerdings werden die für den Supermarkt produziert und können das nächste mal ganz anders aussehen.
Diese Nivellas sind gut, diese
sind schlecht.Warum? Weil sie einen kurzen Hohlschliff-Anschliff haben. Das brauch ich noch nicht mal in die Hand nehmen. Da reicht ein Foto.
Neulich gab es von Fiskars Essentials Messer im orangen Blisterpack bei Lidl und
Kaufland. Superdünne Klinge mit Taper zur Spitze. 10€ das Kochmesser, Später dann reduziert für 8€. Ich müsste mich schwer täuschen, wenn das nicht gut schneidet. Bloß den Griff finde ich beim Kochmesser nicht so gelungen. Ergonomisch bestimmt ok, aber eben hässlich. Auch die Kochmesser die bei Edeka am Haken hängen scheinen mir nicht verkehrt.
Das es auf den chinesischen Plattformen keine Messer mehr gibt ist etwas seit dem
6.-7. November 2025 so. Auf Amazo.com kann man übrigens auch keine Messer nach Deutschland liefern lassen: "Dieser Artikel kann nicht an den von dir ausgewählten Zustellungsort versendet werden. Bitte wähle einen anderen Zustellungsort aus."