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Bürgermeisterstück einmal anders

Waidmeister

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Nein, ich nenne das liebgewonnene Bürgermeister- oder Pastorenstück nicht neudeutsch möchtegern-denglish "Tri-Tip", sondern bleibe bei unseren guten deutschsprachigen Termini.
Es geht hier vielmehr um die Zubereitungsart, indem wir am Sonntag Besuch hatten und zu dessen Verköstigung drei wunderschöne Bürgermeisterstücke vom Jungbison nicht traditionell angebraten und heiß, sondern unangebraten kalt zusetzten. So wie man eben Rinds-Suppe ansetzt, wonach angeblich aller Geschmack in die Suppe geht und keiner mehr im Fleisch verbleibt.
Nach dem Muster argumentierte auch das eingeladene Jungvolk, das durchaus kocherfahren, sich sichtlich zurücknehmen musste, um nicht mit Kommentaren wie "Schade um das Superfleisch" zu kommen.
Was auch völlig fehl am Platz gewesen wäre, denn heraus kam ein echt leckeres Krenfleisch, welches zusammen mit fränkischen Klößen so schnell verputzt wurde, daß vor lauter Staunen kein Tellerbild zustande kam.
Übrigens: die gut 2 kg Bürgermeisterstücke ergaben 9 Normal-Portionen und zusammen mit dem Meerrettich etwa 2,4 l Kren-Soße. Deren Rest samt dem passierten Sudgemüse wurde später in eine gehaltvolle FrittatenSuppe umgebaut und machte uns, zusammen mit den eingeschnittenen restlichen Klößen, auch am Montag noch satt.

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zOSh

Draußenmacher
5+ Jahre im GSV
Supporter
Ahoi, geile Idee! Ich mag ja "Suppenfleisch" jeglicher Art, ich zutzel dazu auch jeden Fond- oder Suppenknochen ab...

Eine Frage: hat sich die "Silberhaut" verflüssigt oder war die zu bemerken?


Vg

zOSh
 
OP
OP
Waidmeister

Waidmeister

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Ja, es war echt genußreich: Das Fleisch zartweich und trotzdem mundgefühlgerecht strukturgleich-faserig, dann der Geschmack der ausgewogenen Mehlschwitz/Krensoße und dazu passend die Rohen Fränkischen Klöße.
"Gesottenes Bürgermeisterstück" vermittelt einen echt wohlschmeckender Kontrast zu den üblichen - natürlich auch mundenden- "scharf angebratenen" Röstaroma-Trümmern.
Zur "Silberhaut": Die war nach einer guten Stunde Kochzeit kaum mehr sichtbar und bei Genuß auch nicht spürbar. Und falls nach dem Fettdeckel gefragt werden sollte: Der ließ sich ganz leicht ablösen und wurde natürlich nicht weggeworfen, sondern wird Schützenhilfe beim nächsten Braten.
 
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