steigt dann meiner Meinung nach so ein etwas muffiger Gemüsegeruch auf. Du meinst also geschmacklich wumpe?
ich denke ja, mir wäre noch nie ein muffiger Geschmack aufgefallen.
Der 2. Hintergrund wäre (bei separater Gemüseverkochung), daß das Wasser grösseren osmotischen Druck aufs Fleisch hat, als wenn die ganzen Gemüsemineralien (die ja relativ schnell in s Wasser gehen) das Wasser schon sättigen.
Puh, auch wenn ich aus der technischen Ecke komme, würde ich mir da beim Kochen nicht so einen Kopf drum machen und es "physikalisieren"
Ich denke mir da, es wird schon seinen Grund haben warum es seit jahrhunderten (gefühlt) so gemacht wird.
Wenn das Ergebnis anders nachweislich besser wäre, hätte sich das wohl schon durchgesetzt.
Wobei meine Chemiekentnisse bei weitem nicht ausreichen um das zu widerlegen oder unterstützen.
Erfahrungemäß würde ich sagen:
stimmt nicht, ich hab mal eine sehr kräftige rinderbrühe mit viel gemüse gekocht, sprich das muss eigentlich schon gut gesättigt sein. Nach dem Klären mir Hackfleisch war aber der Fleischgeschmack deutlich dominanter als vorher - also muss das doch noch ordentlich aufnehmen.
versuche ich demnächst sozusagen die Zutaten zu erhöhen, um damit grössere Geschmacksdicht zu erreichen bzw. das Reduzieren zu minimieren.
Wie entfettest Du? die "Übernachtsteh"Methode? Da stört mich dran, dass ich am nächsten Tag komplett die vielen Liter wieder erhitzen darf, was viel Energie kostet.
Naja du willst ja das Maximum aus der Menge rausholen. Erhöhst du jetzt den Fleisch/Zutatenanteil kommst du natürlich schneller dahin, wirst aber viel Geschmack welcher noch in den kurz gekochten Zutaten steckt, verlieren.
Dazu kommt, wenn dein Einwand mit dem osmotischen Druck stimmt, das ganze ja nicht funktionieren kann, weil schon gesättigt
Zum Entfetten hab ich im 2ten Post für dich noch ein Bild angehangen.
Das komplette Entfetten am Ende werde ich auch über Nacht machen.
zum Thema Energie:
ja klar, das kostet Energie aber ganz ehrlich?
Überleg mal wieviel wir beim Grillen/Pizza machen oder sonstwas verfeuern, da wäre die Pfanne auch deutlich effektiver
Ich koche sowas 2 mal im Jahr, da ist mir die Energie dafür ziemlich egal, da hat man im Alltag doch deutlich höhere Einsparpotenziale.
Dass Gelieren würde mich deshalb bei Dir auch interessieren, da Du ja von 10L auf 3 L reduzieren willst, was mir noch sehr viel zu sein scheint (für eine DG).
Abschliessende Analyse deiner DG von Dir zur Hilfestellung und Verbesserung wäre natürlich mega
Bei der Knochen und Fleischmenge mache ich mir da ums gelieren mal garkeine Sorgen. Vorallem brauch ich das eigentlich auch nicht, ich verwandel die am Ende zu Eiswürfeln - hält sich länger und lässt sich besser Dosieren.
Wieviel am Ende rumkommt werden wir sehen - durch den doppelten Ansatz erhoffe ich mir eine etwas höhere Ausbeute als sonst.
Ich versuche am Ende mein bestes da ein Statement zu zu geben
Remmouiage hab ich früher auch gemacht, aber später dann weggelassen, da man sie ja eigentlich nur nimmt, um den nächsten Fond aufzugiesen.
Siehe mein 2ter Post - ich verwende die Ebenfalls für die Demi, dann muss man zwar mehr einkochen aber verschenkt nichts an Geschmack
