Alternativen zum G32
connected könnten sein:
IMO ist die Frage, eine spannende Frage, da wir noch gar nicht richtig einordnen können, insbesondere in welcher
Preis-Qualitäts-Region der Grill landen wird.
Bisher kennen wir nur Bilder und grobe Informationen zu dem Grill.
- Den Preis kennen wir, den wir bezahlt haben - beim UVP ist der Grill noch nicht angekommen und der kann sich durchaus noch ändern. Also kennen wir den UVP nicht wirklich. Grob ist die UVP Preis-Region bisher (4 Brenner Grill, 2.000€) bei den "Massen-Qualitätsgrills" (nicht wertend, nur auf Menge im Markt bezogen), in der "Mittleren" Region, wie Napoleon prestige (ohne pro).
- Qualität ist ein dehnbarer Begriff und abhängig, was man als Qualität empfindet. Leider kennen wir nur Bilder und Videos ...
- Anfassen und schauen, was alles entgratet oder nicht entgratet (wie beim Napi) ist (Produktionsqualität), können wir daher noch nicht. Die Roste sind nach Bildern angefarst... aber im Detail brauch man sein Finger, um den Grill zu streicheln und den Grill so zu bewerten.
- Gewicht ist ein Indiz - IMO meist überbewertet.
- Beim Fahrrad zahlt man für jedes Gramm leichter richtig Geld .... dabei wäre es günstiger, dass der Fahrer etwas abnimmt
(mich eingeschlossen) - mit Elektro-Fahrräder ist das aber auch kein Argument mehr und die Wattzahl des Motors ist auf einmal die einzig ausschlaggebende Zahl .....wie beim Auto - niemand redet vom Leistungsgewicht, obwohl jeder die Beschleunigung mit den PS beschreiben will .... genug des OT.
- Beim Grill sagt man schwerer = besser, da Materialdicken größer antizipiert werden. Dadurch würden diese länger halten, Flächen wären Formstabiler und die Haptik ist "satter" = träger und es wird sogar auf die Funktion daraus geschlossen. In der Konstruktion gibt es jedoch mehrere Wege, um diese Eigenschaften zu erreichen (z.B. Kantungen und Verstrebungen geben Stabilität). Viel sagt das Gewicht nicht aus.
- Haltbarkeit - das Material soll (bis auf die Rollen) Edelstahl sein. Daher hält der Grill sicherlich länger als ein PKW .... ob es wirklich so kommt, werden wir in 15 Jahren sehen. Vorher ist alles Glaskugelgucken. Die am stärksten angegriffenen Elemente (Tamer, Brenner, Firebox), scheinen entsprechend dimensioniert zu sein und auch ein Fettbrand auszuhalten.
Von der
Funktion (Essen warm machen) ist ein Lagerfeuer bis zum Kalamazoo oder ein Ofen (autsch) im Grunde vergleichbar. Darum geht es beim Grillen aber nicht..... Um es bewerten zu können, müssen wir an den Grill und Fragen klären, wie
praktisch der Grill ist.
- Wo die Roti / andere Dinge verstaut werden können, wie gut man den Grill sauber machen kann, Ablageflächen, wie gut der Grill die Hitze hällt, wie schnell er sich aufheizt, ob sich die vier Termometer sich gegenüber einem Deckel-Schätzeisen bewähren, wie Flexibel er ist (und sich gegen spezialisierte Grills behaupten kann) etc .... Ein Kalamazoo vereint Rauch mit Gas recht simpel ...
- Da der Grill noch nicht in unseren Fingern ist, diskutieren wir hierbei, wie bei der Moralfrage, ob ein autonomes Fahrzeug besser als ein Autofahrer entscheiden kann, ob er die Oma oder das Kind überfahren soll - der besoffene Autofahrer wird im Zweifel beide überfahren ...
- Schaut man sich die blanken (wenig aussagefähigen) Daten, wie Roti-Grillgut-Tragfähigkeit in kg an, liegt die G32 Roti über der Napoleon commercial grade und unter einem Lynx.
Design ist ein subjektiver Punkt.
- Ziegler & Brown kommen dem modernen zeitlosen Design recht nahe, obwohl der nicht ganz so klare Linien hat (eher spitz).
- Flammkraft hat noch klarere Linien.
Outdoorküche - durch die Modularität kann man sich flexibel und einfach eine Outdoorküche nach und nach zusammenbauen. Das Prinzip finde ich super. Hier kenne ich bisher noch nicht so viele Alternativen. Sicher kann man sich eine Outdoorküche bauen (lassen). Preislich ist man hierbei schnell (noch) in anderen Regionen. Wenn der Trend anhällt (wie in den USA), gibt es vielleicht auch bei uns finanzierbare Alternativen.
- IKEA hat eine Möglichkeit, aber bei der ist nur die Arbeitsplatte Edelstahl, ansonsten rostendes Blech. Preislich attraktiv - aber ob die draußen länger hält bin ich nicht überzeugt. Sicherlich muss man hier auch basteln, um ein anderen (Gas)-Grill zu integrieren.
Im Grunde viele Punkte, bei denen wir noch nicht sagen können, zu welchem Vergleichsgrill man den G32 connected einordnen kann. Vielleicht fällt uns (zumindest mir) es so schwer, da die Kombination / Kompromiss aus Preis-Leistung, Modularitat, Design und Outdoorküchen-Möglichkeit (immernoch) neu ist.