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Der Jungjägerblog...

So, lange nichts geschrieben. Zwischenzeitlich kam auch das ein oder andere Reh vor die Büchse. Allerdings gab‘s heute eine Premiere. Erstmals wenn Hundchen dabei war, kamen ein paar Rehe und ich weis, jetzt das ihr die .308 mit Schalli nichts ausmacht. (Hatte bislang noch nicht groß mit ihr auf Schussfestigkeit geübt). Danach brav das Stück gefunden und erst einmal verbellt.

Und Ja, ein Dackel schafft es ein Schmalreh zu apportieren, dauert nur länger 🙈😂
 
Heute hatten wir unsere obligatorische, revierübergreifende DJ. In unserem
Revier konnten wir mit 13 Schützen und 5 Hunden 3 Stück Rehwild erlegen. Viel schöner war aber, dass man hinter her wieder ordentlich Strecke legen konnte (inkl. Verblasen) und das gemeinsame Schüsseltreiben.

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Ich habe da mal eine Frage an die Fachleute.
Unser Hund hat gestern im Wald eine Fressattacke bekommen, in der er sich auf diese 2kg Rehreste gestürzt hat. Wo das genau war, wissen wir nicht, nur beim Tierarzt konnte das erkannt werden, das es wohl Reste vom Reh waren.
Nun meine Frage, ist es denn generell erlaubt, dass solche Reste dann liegen gelassen werden oder vergraben werden?
Es geht mir nich um erlaubt und oder verboten, oder ob Hunde frei laufen dürfen. Ist wirklich nur eine Frage die sich mir gestellt hat.

Vielen Dank schon einmal ;-)
 
Ich habe da mal eine Frage an die Fachleute.
Unser Hund hat gestern im Wald eine Fressattacke bekommen, in der er sich auf diese 2kg Rehreste gestürzt hat. Wo das genau war, wissen wir nicht, nur beim Tierarzt konnte das erkannt werden, das es wohl Reste vom Reh waren.
Nun meine Frage, ist es denn generell erlaubt, dass solche Reste dann liegen gelassen werden oder vergraben werden?
Es geht mir nich um erlaubt und oder verboten, oder ob Hunde frei laufen dürfen. Ist wirklich nur eine Frage die sich mir gestellt hat.

Vielen Dank schon einmal ;-)
In BW zum Ludern (Anlocken von Raubwild) erlaubt, wenn das Reh aus diesem Revier stammte.
 
Angefixt von zwei guten Freunden, streckt das nächste Hobby seine gierigen Finger nach mir aus. Ein drei Wochen Kurs zum Jagdschein schien immer mit der familiären Situation schwer machbar. Nun kann man seinen Bildungsurlaub ein Jahr weit schieben und schon bräuchte ich 2025 nur eine Woche eigenen Urlaub. Es fehlt aber an einer Jagdschule die in NRW ihre Ausbildung als Bildungsurlaub anbieten darf. In anderen Bundesländern scheint das weitaus gängiger zu sein.
Hat jemand einen Tipp oder kennt sogar eine Jagdschule?
 
Angefixt von zwei guten Freunden, streckt das nächste Hobby seine gierigen Finger nach mir aus. Ein drei Wochen Kurs zum Jagdschein schien immer mit der familiären Situation schwer machbar. Nun kann man seinen Bildungsurlaub ein Jahr weit schieben und schon bräuchte ich 2025 nur eine Woche eigenen Urlaub. Es fehlt aber an einer Jagdschule die in NRW ihre Ausbildung als Bildungsurlaub anbieten darf. In anderen Bundesländern scheint das weitaus gängiger zu sein.
Hat jemand einen Tipp oder kennt sogar eine Jagdschule?
gänzlich falscher Ansatz. Laß es bleiben.
 
Angefixt von zwei guten Freunden, streckt das nächste Hobby seine gierigen Finger nach mir aus. Ein drei Wochen Kurs zum Jagdschein schien immer mit der familiären Situation schwer machbar. Nun kann man seinen Bildungsurlaub ein Jahr weit schieben und schon bräuchte ich 2025 nur eine Woche eigenen Urlaub. Es fehlt aber an einer Jagdschule die in NRW ihre Ausbildung als Bildungsurlaub anbieten darf. In anderen Bundesländern scheint das weitaus gängiger zu sein.
Hat jemand einen Tipp oder kennt sogar eine Jagdschule?
Damit du Bildungsurlaub für die Jagdausbildung nutzen kannst, muss die durchführende Institution, also die Jagdschule, vom jeweiligen Bundesland für Fortbildungsveranstaltungen zertifiziert sein.
In BW gibt es einige Zertifizierte Schulen dazu.
z.B.
https://jaegerschule.com/bildungsurlaub-2520.html

https://www.waidmanufaktur.com/

Niedersachsen

https://jagdschule-soltau.de/bildungsurlaub
 
Angefixt von zwei guten Freunden, streckt das nächste Hobby seine gierigen Finger nach mir aus. Ein drei Wochen Kurs zum Jagdschein schien immer mit der familiären Situation schwer machbar. Nun kann man seinen Bildungsurlaub ein Jahr weit schieben und schon bräuchte ich 2025 nur eine Woche eigenen Urlaub. Es fehlt aber an einer Jagdschule die in NRW ihre Ausbildung als Bildungsurlaub anbieten darf. In anderen Bundesländern scheint das weitaus gängiger zu sein.
Hat jemand einen Tipp oder kennt sogar eine Jagdschule?
Moin, auch wenn ich hier dem einen oder anderen auf die Füße trete. Wenn du schon keine Zeit für die Ausbildung hast lass es bleiben Jagd lässt kein anderes Hobby zu. Und wenn du dich dazu entschließt das Patent zu machen, dann besser in deiner Jägerschaft.
vG
 
Angefixt von zwei guten Freunden, streckt das nächste Hobby seine gierigen Finger nach mir aus. Ein drei Wochen Kurs zum Jagdschein schien immer mit der familiären Situation schwer machbar. Nun kann man seinen Bildungsurlaub ein Jahr weit schieben und schon bräuchte ich 2025 nur eine Woche eigenen Urlaub. Es fehlt aber an einer Jagdschule die in NRW ihre Ausbildung als Bildungsurlaub anbieten darf. In anderen Bundesländern scheint das weitaus gängiger zu sein.
Hat jemand einen Tipp oder kennt sogar eine Jagdschule?
Sorry - aber die Jagd (die fast immer das Töten von Lebewesen umfasst) in die Kategorie "Hobby" einzuordnen, ist meiner Meinung nach ausgesprochen grenzwertig.
Und wenn du schreibst "das weitere" Hobby - dann scheinst du ja schon einige zu haben.
Selbst wenn du einen Schnellsiederkurs mit Bulämielernen besuchst - meinst du, dass das Lernen mit den drei Wochen dann erledigt ist?
Gerade wenn du keinen jagdlichen Hintergrund hast und nicht familiär in jagdlich eingebunden bist, kannst du gut und gerne nochmal 12 - 18 Monate (falls du einen Lehrprinzen findest, der sich deiner annimmt) draufschlagen, damit du (bei regelmässiger jagdlicher Betätigung mindestens 1-2x die Woche, besser öfter) zumindest einige Grundlagen erworben hast.

Weidmannsheil,

Dieter
 
Angefixt von zwei guten Freunden, streckt das nächste Hobby seine gierigen Finger nach mir aus. Ein drei Wochen Kurs zum Jagdschein schien immer mit der familiären Situation schwer machbar. Nun kann man seinen Bildungsurlaub ein Jahr weit schieben und schon bräuchte ich 2025 nur eine Woche eigenen Urlaub. Es fehlt aber an einer Jagdschule die in NRW ihre Ausbildung als Bildungsurlaub anbieten darf. In anderen Bundesländern scheint das weitaus gängiger zu sein.
Hat jemand einen Tipp oder kennt sogar eine Jagdschule?

Nachdem Du zwei gute Freunde hast denke ich Du hast auch die Gelegenheit nach dem Schein dort als Jungjäger tätig zu werden. Zeit musst Du bereit sein reichlich zu investieren, mal ganz grob mein Jahresablauf als Begeher.

März / April:
- Training Büchsenschuss
- Einschießen neuer Munition
- Sitze und Kanzeln kontrollieren und reparieren
- Salzlecken bestücken

Mai:
- Bockjagd, die ersten beiden Wochen im Mai rund 10 x Ansitzen und nach dem Schuss bei bedarf Aufbrechen / Zerwirken / küchenfertig machen
- Kitzrettung

Juni:
- Einrichtungen Pflegen / reparieren / freischneiden
-Kitzrettung

Juli / August:
- Brunftzeit / Blattjagd dazu wieder Arbeit nach dem Schuss

September / Oktober:
- Schwerpunktbejagung Kitze und Geißen plus Arbeit nach dem Schuss
- Training Schrot

Oktober bis Dezember:
- große Sammelansitze auf Rehwild
- Gesellschaftsjagden (bei uns nur wenig)
- Raubwild und Krähenbejagung

Januar / Februar:
- Waffenpflege
- Raubwildbejagung

Dazu kommt noch Jagdhundeausbildung bzw. die Waidkameraden dabei zu unterstützen, Wildunfallhilfe, Unterstützung für die Fallenjäger, Jagdschutz, Äsungsflächen und Salzlecken betreuen, evtl. Kirrungen anlegen, mit den Jagdgenossen dinge abstimmen und Ortsbegehungen, ebenso mit den Reviernachbarn und sonstigen Naturnutzern

Ich habe das Glück in meinem Revier kein Schwarzwild zu haben und nur einen kleinen Abschussplan anteilig erfüllen zu müssen.
In unserem Revier bringen sich zum Glück alle unterschiedlich ein und ergänzen sich. Arbeitsdienste am Wochenende kann ich oft nicht oder nur anteilig bedienen. Dafür kann ich locker mal unter der Woche morgen rausfahren und mich um Unfallwild kümmern oder die Falle kontrollieren.

Aber die Zeit reicht mir eigentlich hinten und vorne nicht. Wechselschicht, Zweitjob, Imkerei, Haus- und Grundstück, häuslicher Pflegefall, Ehrenamt, Sport und meine Frau mag ich auch ganz gerne.
Die Fahrzeit ins Revier spiel auch eine erhebliche Rolle, ich fahre im Schnitt so 30 min, bestenfalls 20, zu blöden Zeiten auch mal 60. Alles über 20 Minuten fahrt macht man (bzw. ich) nicht spontan mal eben so.
Und das Wetter nicht vergessen, toll wenn man drei tage zeit hätte aber das Revier absäuft im Regen und der Waldteil nach dem Sturm nicht gefahrlos betretbar ist.
Oder auch gerne rausfahren, ansitzen und der Landwirt kommt dreieinhalb Minuten später mit dem Güllefassl um die Ecke...

Im letzten Jahr war ich deswegen auch viel zu wenig draußen und muss dieses Jagdjahr wieder nachlegen.

Meine Empfehlung, gehe in Dich und denk drüber nach, begleite Deine Freunde so oft es geht und stimme Dich mit den Infos die Du jetzt hast mit Deiner Familie ab. Trägt die es nicht mit taugt die schönste Jagd nix
 
Den Ausführungen von Wuidl kann ich nur bestätigen.

Ich habe das Glück direkt im Revier zu wohnen und bin letztes Jahr auch weniger als gewollt rausgekommen, nachdem ich mit meinem Hund noch die Brauchbarkeitsprüfung gemacht habe.
 
.... streckt das nächste Hobby seine gierigen Finger nach mir aus. Ein drei Wochen Kurs zum Jagdschein schien immer mit der familiären Situation schwer machbar. Nun kann man seinen Bildungsurlaub ein Jahr weit schieben und schon bräuchte ich 2025 nur eine Woche eigenen Urlaub.

Zu meiner Zeit gab es kein Multiple Choice. Der Jagdkurs dauerte 15 Monate und man musste mindestens 90 Praxisstunden nachweisen. Es gab keinen bekannten Katalog, aus dem für die schriftliche Jägerprüfung 100 Fragen gestellt werden. Beim Wurftaubenschießen mussten zwei von zehn getroffen werden, sonst war man raus. In der Waffenhandhabung verloren, bedeutete (schriftlich blieb) alles verloren.

Heute bin ich in der Jungjägerausbildung tätig. Mein Fachgebiet ist Landbau und Forstwirtschaft und Waffenkunde. Ich habe ein eingetragenes Lehrrevier in der 3. Periode. Ich bin Hobbyjäger. Der Intensivkurs unserer Kreisgruppe dauert 8 Monate, der Langzeitkurs dauert 12 Monate. Meine Frau hat vor 7 Jahren den Intensivkurs gemacht. Das würde sie heutzutage nicht mehr (sondern den 12 Monats Kurs) machen. Von mir großen Respekt, weil sie das ohne meine (Lerngemeinschaft) Unterstützung und ohne Vorkenntnisse durchgezogen hat. Ich schreibe das deshalb etwas ausführlicher hin, damit Du die Qualität meiner Antwort besser einordnen kannst.

Bei uns in Bayern fallen normal 33 % durch die Jägerprüfung durch. Das finde ich grundsätzlich gut. Ok. ich gebe zu, dass ich da hardcore bin.
@Michagrill, ich schreibe das völlig wertfrei hin. Melde Dich zum drei Wochen Kurs an. Löse Dich kurz aus der familiären Situation. Nimm Deinen
Bildungsurlaub und zieh das Projekt durch! Du wirst auf allen Ebenen scheitern. Aber! Du wirst deinen Horizont temporär erweitern. Das ist sicher!

Warum wirst Du scheitern. Familiäre Situation, schwer machbar. Lass Dir an dieser Stelle sagen, dass die Jagdausübung ein äußerst zeitintensives Hobby ist. Wenn Deine Familie nicht zu 100 % hinter Dir steht, dann wird das nichts. Drei Wochen Kurs. Du musst wissen, dass Du bevor Du zum drei Wochen Kurs antrittst zu Hause Eigenstudium (meine Gesamtkursunterlagen sind zwei fette DIN A 4 Leitz Ordner) betreiben musst. Du kannst da nicht unbeleckt aufschlagen und Dich mal für eine überschaubar kurze Zeit in der Theorie/ Praxis bestrahlen lassen. So wird das nix. Auch die Sache mit der Bestehgarantie ist so eine Geschichte. Die Jagdschule entscheidet, ob Du zur Prüfung zugelassen wirst, oder eben nicht. Erst dann klappt es auch mit der Bestehgarantie.

Aber ja. Ich kann Dich schon verstehen! Das nächste Hobby streckt seine gierigen Finger nach Dir aus. Mir geht es übrigens gerade ganz genauso.
Seit wir den Wolf im Revier haben, denke ich darüber nach, ob nicht das Ballonfahren für mich ein schönes Hobby sein könnte. Aber da sind wir jetzt wieder. Beim drei Wochen Intensivkurs und dem Rüstzeug, dass man dann hat. Wenn Du versteht, was ich meine.
 
das nächste Hobby steckt seine gierigen Finger nach mir aus. Für mich ist damit eigentlich alles gesagt.
Jetzt gestehen wir mal jemandem, der gänzlich unbeleckt ist, zu, daß er nicht so unbedingt abschätzen kann, was an Lernstoff auf ihn zukommt. Wieviel von diesem Lernstoff tatsächlich nötig und sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.
Und sind wir ehrlich, das "grüne Abitur" lebt ja weitgehend nur noch von seinem Ruhm der Vergangenheit.
Es ist grundsätzlich schon möglich, den Schein in den drei Wochen zu machen. Mit entsprechender Vorbereitung. Das kann funktionieren. Voraussetzung dafür ist, daß der Aspirant die Fähigkeit besitzt, in kurzer Zeit viel Information aufzunehmen und auf den Punkt abrufbar zu haben. Ist nix anderes alzwie dümmliches auswendig lernen. Wie sinnvoll das ist.... Nun. Das steht auf einem anderen Blatt. War zumindest bei mir so. Bei mir waren es drei Monate, jedes WE, stetzt aber intensives tägliches Nacharbeiten voraus. Morgens & abends waren das immer so eine bis zwei Stunden.
Ich mußte damals viel unsinniges Zeug lernen, war nicht schwer es später zu vergessen. Als Paradebeispiel für unnützes Wissen, mit dem man aber gut angeben kann, ist der Steinbock, ich meine, der hat sein finales Gebiß erst mit ?45? Monaten oder so. Sag mir jemand, warum muß ich das wissen? Werde ich jemals auf einen Steinbock schießen? Eher weniger. Und falls doch, ist jemand dabei, der mir sagt auf welchen. Und wenn ich die Gelegenheit habe, mir des Steinbocks Zahnstatus anzusehen, dann isses im Zweifel eh zu spät. Oder werden in Zeiten von Whats Äpp und co eigentlich immer noch die Brüche und Verweisungen gelehrt? Oder ist der Zopf inzwischen mal abgeschnitten?

Ich habe die Prüfung in Deutschland und Frankreich gemacht. Dort geht man einen gänzlich anderen Ansatz.
90% sind Sicherheit in der Handhabung und beim Schießen. Der Rest: du kennst nachher sehr viele Vögel, kannst ein Reh von einer Sau und eine Sau von einem Hürschen unterscheiden. Das war´s dann aber eigentlich auch schon. Um den Rest mußte dich selber kümmern. Nun ist es so, Jagen in Frankreich ist anders. Eindeutig geselliger und weniger mürrische Eigenbrötler. Wenn du willst, kannste da dann schon reichlich dazu lernen. Liegt dann aber bei dir.
 
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