Pinsa Romana in Teglia
Wenn viele kleine Zwerge, Feen, Elfen und Prinzessinnen zu Besuch kommen, sind vorgebackene Pinsaböden ideal. Die Enkel können diese nach Belieben belegen und unter Aufsicht problemlos
(bei mir jedenfalls) in den EffeUno schieben und wieder rausziehen.
Mehl und Rezept stammen vom
Pinsa Mix der
Frießinger Mühle.
- 1000 g Mehl (Pinsa Mix)
- 750 g Wasser
- 25 g Öl (2x EL)
- 20 g Salz
- 3 g Instant Trockenhefe
Zubereitung:
Alles zu einer homogenen Masse geknetet, dann 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen und für 48 Stunden in den Kühlschrank gepackt. Nach der Stockgare den Teig kalt in die gewünschte Größe portioniert und in Filone
(längliche Brotform) geschliffen. Danach ca. 2–4 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen, bis die Filone entspannt sind und ihr Volumen leicht zugenommen hat. Dann auf das Blech gelegt, ab in den EffeUno und mit dem
Pinsa-Programm gebacken, anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen. Zum gewünschten Zeitpunkt belegen und anschließend kurz mit dem
Pinsa-Programm fertig backen.
Amedeo Di Segni - Pinsa bzw. Filone schleifen:
| Amedeo Di Segni - Pinsa ins Blaublech legen: |
Leider habe ich es vergessen, eine fertige Pinsa zu fotografieren.

Fazit:
Der
Pinsa-Mix von der
Frießinger Mühle war in Ordnung, allerdings würde ich beim nächsten Mal etwas mehr Salz verwenden
(2,5-3 %). Der Teig hat es bei mir knapp über die Ziellinie geschafft – beim nächsten Versuch werde ich mit diesem Pinsa-Mix die Stockgare auf weniger als 48 Stunden begrenzen.
Den im Forum vorgeschlagenen
Kashkaval-Käse aus dem Lidl habe ich ebenfalls ausprobiert. Im rohen Zustand erinnert er geschmacklich an Babybel, gebacken ist er ein eher neutraler Mozzarella. Auf jeden Fall besser als so manche andere Alternative.
Am Ende des Tages hat es allen geschmeckt! Die Enkel haben so fleißig belegt und gebacken, dass sie sich jetzt selbst als kleine Pizzabäcker sehen. Das Pizzablut in der Familie ist also gesichert!
